15.11.2016 - 2.1 Ergebnisverbesserung des Grenzlandringbades hie...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Otten kritisiert, dass die Vorlage auf 2 Seiten zeige, was nicht gehe. Die CDU-Fraktion wollte aber genau sehen, was geht. Ihre Fraktion erwartet kreative Vorschläge, u.U. nach Bildung eines Arbeitskreises, und kann daher heute keine Entscheidung treffen.

Auch Frau von den Driesch lehnt alle Vorschläge ab; man könne auch mit kleinen Einsparideen/-summen starten.

Frau Karneth zitiert den Antrag der CDU-Fraktion, der ausdrücklich eine Einsparung von 300.000,00 €/Jahr fordert. Dies sei schlichtweg nicht machbar und damit auch nicht darstellbar. Sie verweist nochmals auf den externen Anbieter NEW, der der Verwaltung bescheinigt habe, das Bad nicht günstiger/besser betreiben zu können.

 

Herr Böhm erklärt, dass seine Fraktion Möglichkeiten finden möchte, das Grenzlandringbad zu erhalten, da das Bad eine tragende Rolle im Schul- und Vereinsleben innehabe. Der Beschlussvorschlag („Weiter so wie bisher“) reiche ihm aber nicht aus, die Alternative I sei ein „Sterben auf Raten“. Er hält die Alternative II für am erfolgversprechendsten und spricht sich für einen Arbeitskreis und professionelle Hilfe aus.

Frau Esser vertritt die Ansicht, dass der CDU-Antrag Verschlechterungen für das Hallenbad in jeder Form bedeuten und deutlich weniger Besucher nach sich ziehen würde. Dann könne man das Bad auch direkt schließen. 

Auch Frau Dr. Broy hält das Grenzlandringbad neben dem Schulschwimmen auch für Wegberg als Wohnstadt und für junge Familien für sehr wichtig und erhaltenswert. Sie spricht sich ebenfalls für alternative Betreiberformen aus.

Abschließend plädiert Herr Stamms nochmals für den Erhalt des Schwimmbades. Wie wichtig das Grenzlandringbad mit seinen Schwimmmöglichkeiten sei, habe man nicht erst bei der Aktion „Mathe schützt nicht vor Ertrinken“ gesehen.

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Abstimmungsergebnis: einstimmig

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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport schlägt dem Rat der Stadt Wegberg vor, die Verwaltung zu beauftragen, eine Untersuchung zur Änderung der Betreiberform des Hallenbades in Auftrag zu geben. Die Mittel in Höhe von geschätzten 30.000,00 € sollen in den Haushalt 2017 eingestellt werden. Gleichzeitig ist ein Runder Tisch „Zukunft des Hallenbades“ unter Beteiligung der DLRG, der Freien Schwimmer, des Stadtsportverbundes und Vertretern der Politik einzurichten. Ziel des Rundes Tisches ist es, alternative Betreiberformen auf Umsetzungsmöglichkeiten hin zu bewerten. Dabei soll auch eine mögliche Vermietung von Teilen des Gebäudes (z.B. ehemalige Cafeteria) weiterverfolgt werden.

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