07.03.2017 - 1.7 Bestandsaufnahme der Aktivitäten der Flüchtling...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Arndt spricht zunächst für seine Fraktion großen Dank an die ehrenamtlichen Initiativen aus, bedauert aber gleichzeitig, dass sich die Flüchtlingsinitiative St. Martin zurückziehen wolle.

Frau Karneth und Herr Pint erläutern daraufhin, dass die Flüchtlingsinitiative St. Martin sich nicht zurückziehen sondern mit einem geänderten Konzept neu aufstellen werde. St. Martin habe bisher die Unterkunft in Tüschenbroich betreut, während der Verein „Aktiv in Wegberg“ sich überwiegend um die Bewohner der Nordstraße gekümmert hat und auch weiterhin kümmert und dort gute Arbeit leistet. Es soll jetzt nicht zu einer Konkurrenzsituation in Arsbeck kommen und St. Martin habe als Kompromiss für sich entschieden, andere Tätigkeitsfelder zu suchen und beispielswiese im Bereich der Lernbegleitung benachteiligter Kinder die Zusammenarbeit mit der Kath. Grundschule Arsbeck zu intensivieren.  

Frau Pfarrerin Leppert berichtet von einem kürzlich stattgefundenen Koordinatorentreffen. Die Initiative St. Martin sei im Bereich der Flüchtlingsbetreuung weiterhin aktiv, beispielsweise werden Sprachkurse auf der Nordstraße angeboten. Außerdem sei von allen drei Initiativen ein gemeinsames Sommerfest geplant.

Auch Herr Georg Schmitz bestätigt, dass St. Martin in den Gesprächen am „Runden Tisch“ nicht von einem Rückzug sondern einer besseren Abstimmung und einem breiteren Betätigungsfeld gesprochen habe.

Abschließend bittet Herr Schmitz die Verwaltung, darzustellen, wie von Seiten der Stadt den Flüchtlingen geholfen werde. Für die nächste Sitzung erbittet er Angaben zum Nutzungsverhalten und zu den Teilnehmerzahlen: Wie gut werden die Sprachkurse/das Sprachcafé besucht, wie wird der Gemeinschaftsraum in Anspruch genommen, wie werden die sonstigen einzelnen Angebote genutzt, wie läuft die Vermittlung von Praktikumsplätzen?

Hierzu erklärt Herr Pint, dass neben der alltäglichen Hilfe durch die beiden Sachbearbeiter im Rathaus vier Mitarbeiter vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, zwei Hausmeister im Schichtdienst und die beiden Sozialarbeiter, Herr Maurin und Herr Alami, wobei letzterer durch seine Sprachkenntnisse (u.a. französisch und arabisch) eine große Hilfe darstellt. Der Übergang vom Asylbewerberleistungsgesetz zum Sozialgesetzbuch - 2. Buch (SGB II) wird unterstützt, freiwillige Rückreisen werden organisiert und unterstützt, Integrationskurse vermittelt, das alles in enger Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI)  und dem Information-Point des Jobcenters. Außerdem erhält jeder neu ankommende Flüchtling eine Willkommensmappe mit umfangreichem Informationsmaterial.

Für die Vermittlung von Praktikumsplätzen gibt es spezielle Ansprechpartner/-innen beim Jobcenter oder beim KI. Die ehrenamtlichen Initiativen vermitteln hier auch Einzelfall-bezogen.

 

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Beschluss:

Der Ausschuss für Bildung, Integration und Soziales nimmt die Tätigkeiten der Flüchtlingsinitiativen zur Kenntnis.