13.06.2017 - 2.1 Betreuungssituation in den Kindertagesstätten i...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Oehlschläger, Leiter des Kreisjugendamtes, erläutert die aktuelle Versorgungslage der Betreuungsplätze im Bereich der Kindertagesstätten im Stadtgebiet.

Er erklärt, dass es ein hohes Nachfrageverhalten der Eltern im Stadtgebiet gebe. Die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen sei viel höher als erwartet und so bislang nicht kalkulierbar gewesen.  Insbesondere seien auch mehr Kinder von 1 bis unter 2 Jahre angemeldet worden als erwartet.  Das Kreisjugendamt kalkuliere aber nun mit einer stabilen Nachfrage auf diesem hohen Niveau.

 

Für 58 Kinder müsse derzeit noch ein Betreuungsplatz gesucht werden. Sie können zurzeit nicht versorgt werden. Zudem werden weitere 102 Kinder in Gruppen über die gesetzliche Gruppenstärke hinaus betreut.

 

Herr Oehlschläger führt weiter aus, dass acht Gruppen mit je 20 Plätzen in Wegberg benötigt werden.  Auf dieser Grundlage erläutert er folgende Überlegungen seitens des Kreisjugendamtes:

 

-          Neubau einer Kindertageseinrichtung „Forst“ mit vier Gruppen

-          Einrichtung einer weiteren Gruppe in Beeck

-          bauliche Erweiterung des Kindergarten Harbeck / Beseitigung der Container in Harbeck und damit Schaffung einer dauerhaften Lösung

-          Errichtung einer Containerlösung in Merbeck für 15 Kinder.

 

Frau Otten erkundigt sich nach den Perspektiven. Sie führt weiter aus, dass immer noch 60 Plätze fehlen, wenn in Harbeck die Übergangslösung beseitigt werden würde. Sie fragt nach, ob die Situation in anderen Städten genauso sei wie in Wegberg.

Herr Oehlschläger sagt, dass sich in anderen Städten die Situation ähnlich darstelle und es schwierig sei Träger zu finden. Die Container würden erst rückgebaut, wenn eine entsprechende Erweiterung in Harbeck vorhanden sei.

 

Frau Otten verweist auf die aktuelle Haushaltssituation und merkt an, dass sie es als nicht richtig empfinde, dass die CDU durch den offenen Brief an den Pranger gestellt wird. Sie  weist auf die Nichtöffentlichkeit der  Diskussion hin.

 

Herr Oehlschläger sagt auf Nachfrage von Frau Otten, dass eine Finanzierung über die Zuschüsse hinaus eventuell aus frei werdenden Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes oder durch Kreismitteln erfolgen könnte. Aber zuerst seien Bundes- und Landesmittel für einen Ausbau heranzuziehen.

 

Herr Wolters fragt nach, wie lange die bisherigen Container bestehen bleiben dürften, wenn die Situation eintreten würde, dass in Harbeck nicht gebaut werde.

Herr Oehlschläger erklärt, dass es politischer Wille gewesen sei, die Containerlösung maximal für eine Dauer von zwei Jahren einzurichten, mittlerweile sei man bereits bei vier Jahren. Er strebe daher –auch im Sinne der Kinder- baldmöglichst eine dauerhafte Lösung an. Insbesondere der derzeit fehlende Motorikraum benachteilige die Kinder in Harbeck.

 

 

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Abstimmungsergebnis:einstimmig

 

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Beschluss:

Der Rat nimmt die Mitteilung des Bürgermeisters zur Kenntnis.

 

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