14.11.2017 - 1.6 Ausstattung der Schulen mit neuen Medien und An...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Die Vorsitzende verweist zu Beginn auf einen Bericht der Bertelsmann-Stiftung zur IT-Ausstattung an Schulen, wonach die Finanzierung in Deutschland eine milliardenschwere Daueraufgabe sei. Qualifizierte pädagogische Konzepte, Fachpersonal, aber auch eine gute Ausstattung und geschultes Lehrpersonal – all das brauchen Schulen, um ihre Schüler fit fürs digitale Zeitalter zu machen. Rund 2,8 Milliarden Euro müssten jährlich investiert werden, um alle Grundschulen und weiterführenden Schulen mit entsprechender Infrastruktur auszurüsten.

 

Ratsherr Arndt dankt zunächst den Schulen für die vorgelegten Konzepte.

Seine Fraktion wünscht sich mehr Mittel als im Verwaltungsvorschlag dargestellt, damit die Ausstattung den technischen Anforderungen der heutigen Zeit genüge.

Frau Neumann schließt sich diesem Appell an und berichtet vom Zusammentreffen der Grundschulleiterinnen zu diesem Thema. Hierbei sei deutlich geworden, dass an einigen Schulen die Ausstattung ein zeitgerechtes Lernen nicht zulasse. Beispielhaft nannte sie das Lernprogramm „Antonlin“, welches nicht auf den PCs, die teilweise schon 10 Jahre alt sind, laufe.

Frau Kuchenbecker fügt hinzu, dass die Lehrpläne nur mit den entsprechenden technischen Voraussetzungen auch umgesetzt werden könnten.

Herr Pint erläutert, dass der Umsetzungsvorschlag der Verwaltung berücksichtige, dass der Schulträger dafür zu sorgen hat, dass alle Schüler einer Stadt vergleichbare Voraussetzungen zum Lernen in den Schulen vorfinden. Auf Nachfrage zu den angegebenen Wartungskosten erklärt Herr Pint, dass sich diese an den bisherigen Erfahrungen bei anderen Schulen orientieren.

Frau Esser spricht sich dafür aus, alle Wünsche aus den Medienkonzepten der Schulen zu erfüllen.

Herr Pint erläutert darauf hin nochmals die beabsichtigte Vorgehensweise, mit jeder Schule einzeln die Umsetzung zu besprechen.

Außerdem erklärt er, dass die IT-Abteilung im Wegberger Rathaus, im Gegensatz zu anderen Kommunen im Kreis Heinsberg, die ein abweichendes Wartungskonzept umsetzen, nicht für die Außenstellen zuständig sei. In Wegberg seien ca. 1,5 Mitarbeiter für IT-Wartung zuständig. Diese Personaldecke reiche nicht aus, um die Schulen mit zu betreuen. Allerdings komme der Zeitpunkt, an dem geprüft werden müsse, ob die Ausgaben für Wartung durch freie Firmen nicht höher seien als die Personalkosten bei einer Aufstockung des eigenen Personals. Dies wird zukünftig regelmäßig überprüft.

Ratsherr G. Schmitz verweist auf die Haushaltsberatungen in den nächsten 3 Wochen. Seine Fraktion befürworte zwar ein kurzfristiges Handeln, die Haushaltslage sei aber zu berücksichtigen. Die CDU-Fraktion spricht sich gegen ein Gießkannenprinzip aus; das, was angeschafft werden soll, muss dringend erforderlich und nutzbar sein. Wichtig seien dabei die Leistungsfähigkeit der Hardware und die Schulung der Lehrkräfte. Die CDU befürwortet Einzelgespräche unter Einbeziehung der Medienberater des Kreises Heinsberg, Herrn Rütten und/oder Herrn Huppertz.

Frau Karneth bitte darum, die IT-Ausstattung an den Grundschulen Arsbeck und Wildenrath – wie in der Vorlage erläutert – aber bereits in 2018 konkret umzusetzen.

Ratsherr Arndt erkundigt sich, warum diese beiden Grundschulen für die Überarbeitung der IT-Situation im kommenden Jahr ausgesucht worden seien.

Herr Pint erwidert, dass diese beiden Schulen nach dem größten Bedarf ausgewählt wurden, da, wo die Not am größten ist.

 

Ratsherr Schmitz beantragt aufgrund seiner Wortmeldung und der Anmerkung von Frau Karneth, den Beschlussvorschlag wie folgt zu ändern.  

 

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Abstimmungsergebnis: einstimmig

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Beschluss:

Der Ausschuss für Bildung, Integration und Soziales stimmt der beabsichtigten Vorgehensweise zu und beauftragt die Verwaltung, die erforderlichen Einzelgespräche mit den Schulleitungen unter Einbeziehung des beim Kreis Heinsberg zuständigen Mitarbeiters zu führen mit dem Ziel, für den Schulstandort Wegberg ein zwischen allen Schulen abgestimmtes, kostengünstiges und wartungsarmes Medienkonzept zu entwickeln.

Über die Freigabe der Mittel – mit Ausnahme von Arsbeck und Wildenrath – wird nach Vorstellung des Beratungsergebnisses im Ausschuss entschieden.

 

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.wegberg.de/public/to020?SILFDNR=1085&TOLFDNR=16306&selfaction=print