03.07.2018 - 1.7 Schäden an der Brücke auf dem Mailandweg

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Ratsherr Nießen weist darauf hin, dass bereits vor 15 Jahren die Brücke aufgrund von massiven Schäden vor dem Abriss gestanden habe. Herr Gaspers erläutert, dass es sich aktuell nicht um die gleichen Schäden handele. Er berichtet kurz über die technischen Schäden und Details. Da die Brücke über eine Eisenbahnstrecke führe, sei die Deutsche Bahn zu beteiligen. Zurzeit werde ein Sanierungskonzept erarbeitet, welches mit der Deutschen Bahn abzustimmen sei. Hierzu werde eine Vorlaufzeit von ca. acht  bis zwölf Wochen benötigt.

 

Ratsherr Bonitz fragt nach, ob es sich eventuell um Bergschäden handele, da auch in der Nähe befindliche Gebäude diesbezügliche Schäden aufwiesen und ob die Gesamtlast der Brücke zu beschränken sei.

Techn. Beigeordneter Thies teilt mit, dass ein Prüfgutachter hierzu Empfehlungen ausgesprochen habe. Die Last sei auf 12 t zu beschränken und nur die Mitte der Brücke sei befahrbar.

 

Ratsfrau Otten bittet um Mitteilung, ob die Deutsche Bahn an den Kosten zu beteiligen sei. Herr Gaspers teilt mit, dass dies nicht der Fall sei, da die Brücke nicht für den Bahnverkehr erforderlich ist. Frau Otten bittet um Mitteilung der voraussichtlichen Kosten im Rahmen der Niederschrift.

 

Sachkundige Bürgerin Höhne erfragt, seit wann die Beschränkungen aufgehoben wurde. Herr Gaspers erwidert, dass diese nicht aufgehoben worden sei. Die Beschränkung auf 12 t bestehe seit ca. sechs bis sieben Jahren und die Brücke werde regelmäßig geprüft.

 

Ratsherr Wolters fragt nach, ob auf Bergschäden als mögliche Ursache geprüft worden sei. Techn. Beigeordneter Thies sichert zu, dies noch zu prüfen.

 

Ausschussvorsitzender Gellissen bittet darum, hinsichtlich der Kostenbeteiligung das Straßen- und Wegegesetz auch noch einmal zu prüfen.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:  einstimmig

 

Reduzieren

Beschluss:

Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Umwelt und Vergabe nimmt Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der Einleitung aller erforderlichen Maßnahmen sowie damit, über neue Entwicklungen unverzüglich und unaufgefordert zu berichten. Die Einhaltung der Wertgrenzen und damit einhergehende Einbeziehung der politischen Gremien versteht sich als selbstverständlich.