20.11.2018 - 1.3 Erweiterung der städtischen Kindertagesstätte i...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Ratsfrau Otten erkundigt sich, warum die Umsetzung der Planung durch externe Architekten erfolge und ob nicht eine gemeinsame Mensa für Schule und Kindergarten möglich sei. Sie regt eine Erweiterung des Beschlussvorschlages hierzu an.

Der Techn. Beigeordnete Thies erläutert, dass die Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft mehr als ausgelastet seien und diese Aufgabe aktuell daher nicht wahrnehmen könnten.

Herr Pint vom Fachbereich Bildung und Soziales erläutert, dass Gespräche mit der Kindergartenleitung geführt worden seien und eine solche Lösung nur für eine Übergangszeit realisierbar sei. Auf Dauer sei der Zeitaufwand mit dem Anziehen und der Begleitung der Kinder zur Schule sowie die Problematik des Essens innerhalb von 30 Min. nicht praktikabel.

 

Ratsfrau Otten entgegnet, dass ggf. die Essenszeiten gestreckt werden sollten. Es bedürfe hier kreativer Lösungen.

Herr Pint weist nochmals daraufhin, dass eine gemeinsame Mensa mit der Schule nicht praktikabel sei. Es bedürfe einer Küche am Standort des Kindergartens selbst.

 

Ratsherr Nießen weist daraufhin, dass die gemeinsame Nutzung durch Schule und Kindergarten für eine Übergangszeit doch praktiziert werde. Dies solle zunächst abgewartet werden. Ihm sei bekannt, dass in einer Nachbarkommune ein dreigruppiger Kindergarten für knapp 2 Millionen Euro gebaut worden sei.

Bis vor kurzen habe noch das Damoklesschwert über der Grundschule Merbeck gehangen. Obwohl die Schließung des Schulstandortes habe abgewendet werden können, habe seine Fraktion Zweifel im Hinblick auf die Höhe der nun geplanten Investition. Der Betrag sei hinsichtlich der Höhe nicht angemessen.

 

Der sachkundige Bürger Dr. Arndt weist daraufhin, dass es sich um eine Investition zu Gunsten der Kinder handele.

 

Ratsherr Wolters äußert, dass er die Bedenken der anderen Fraktionen im Hinblick auf die hohen Investitionskosten verstehen könne. Der Rat der Stadt Wegberg habe sich jedoch für den Erhalt der Grundschule in Merbeck entschieden. Der Kindergarten sei eine wichtige Vorstufe der Schule und stehe in engem Zusammenhang mit dieser. Bei den vorgeschlagenen Investionen in den Kindergarten dort, müsse auch die Ausweisung neuer Wohngebiete in Merbeck und der damit erwünschte Zuzug von Familien mit kleinen Kindern berücksichtigt werden.

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Abstimmungsergebnis:

Zustimmung: 21

Ablehnung: 0

Enthaltung: 2 (FDP Fraktion)

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Beschluss:

Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Umwelt und Vergabe beschließt, die Planung und Durchführung der Erweiterung der städtischen Kindertagesstätte in Merbeck wie im Vorlagentext dargestellt vorzunehmen.

Dieser Beschluss wird vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplanes des Jahres 2019 gefasst.

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