27.02.2018 - 1.3 Durchführung der Betreuungsangebote in den Offe...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.3
- Datum:
- Di., 27.02.2018
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Bildung und Soziales
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Dr. Broy begrüßt Frau Sevenich-Mattar, Vorsitzende des Vereins „AWO-Spielend lernen e.V.“, und erteilt ihr - gemeinsam mit Frau Neumann, der Leiterin der Erich-Kästner-Grundschule in Wegberg, - das Wort.
Frau Sevenich-Mattar weist in ihrem Vortrag zunächst darauf hin, dass die offene Ganztagsgrundschule (OGS) an allen 6 Standorten der Grundschulen im Stadtgebiet umgesetzt werde.
Nachdem Frau Neumann den „üblichen Tagesablauf eines OGS-Schülers/einer OGS-Schülerin“ ausführlich dargestellt und darauf hingewiesen hat, dass es regelmäßige Teamsitzungen verbunden mit einen Austausch mit den Koordinatoren gibt (G4 plus), erläutert Frau Sevenich-Mattar, dass momentan ca. 580 Kinder nach Schulende betreut werden, wobei sie explizit darauf hinweist, dass man nicht nur einen Betreuungs- sondern auch einen Bildungs- und Erziehungsauftrag habe.
Die Nachfrage nach Plätzen ist so groß, dass nicht alle Kinder aufgenommen werden können. An manchen Schulstandorten gibt es daher bereits Aufnahmekriterien, nach denen die freien Plätze verteilt werden. Neben den bedingt durch die beschränkte Raumkapazität fehlenden Betreuungsplätzen gebe es aber auch Schwierigkeiten, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden, wie sie anhand einer Power-Point-Präsentation verdeutlicht. Besonders in Arsbeck sei die Situation prekär, da dort auch Rückzugsorte für die Kinder fehlen.
Einen derzeit diskutierten Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz könne man aktuell nicht umsetzen, weder räumlich noch vom Personal her.
Da die Elternbeiträge in Wegberg noch vergleichbar niedrig seien, regt Frau Sevenich-Mattar jährliche Steigerungen – ähnlich wie bei den KiTa-Beiträgen – an.
Die Power-Point-Präsentationen hinsichtlich der Entwicklungen in den letzten 10 Jahren sowie der aktuellen Raumsituation sind der Niederschrift als Anlage beigefügt.
Abschließend bedanken sich die Ausschussvorsitzende und Frau Otten bei Frau Sevenich-Mattar und bei Frau Neumann für die umfassende und interessante Darstellung der Gesamtsituation. Zusätzlich erkundigt sich Frau Otten nach den Konsequenzen der anstehenden Gesetzesänderung. Frau Sevenich-Mattar erwidert, dass sie keine Veränderungen zur bisher praktizierten Verfahrensweise erwartet. Der entsprechende Erlass sei seit dem 18.02. „in der Welt“, die zusätzlichen, neuen 8.000 Plätze für NRW seien aber nicht mehr als der berühmte „Tropfen auf dem heißen Stein“!
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
431,3 kB
|
