06.11.2018 - 1.6 Offene Ganztagsgrundschule hier: Raumbedarf

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zunächst bedankt sich Herr Feger bei der Verwaltung und den Schulen für die Bereitstellung und Aufarbeitung der aktuellen Zahlen. Dazu merkt er an, dass an der Grundschule Arsbeck offensichtlich ein massiver Bedarf besteht. Er erkundigt sich, ob die OGS in Arsbeck nicht Kapazitäten in der OGS Wildenrath mitnutzen könne.

Frau Neumann entgegnet, dass es hier zwar um eine Schule gehe, aber eben mit zwei Standorten. Außerdem habe jede Schule ihr eigenes pädagogisches Konzept, d.h., die Betreuung an den beiden Schulen ist unterschiedlich konzipiert und koordiniert. Dazu käme noch das Transportproblem von Arsbeck nach Wildenrath und zurück. Herr Pint bestätigt, dass es zwar in Wildenrath keinen unmittelbaren Handlungsbedarf gebe, dass die Kinder aber nicht „hin- und hergeschoben“ werden können. Jeder Standort müsse separat betrachtet werden.

Herr Schmitz sieht ebenfalls unmittelbaren Handlungsbedarf in Arsbeck und bitte die Verwaltung daher um eine schnellstmögliche Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Wichtig sei aber, hierbei zu bedenken, wie die weitere, zukünftige Nutzung aussehe, wenn möglicherweise die Kinderzahlen in 5 Jahren sinken würden. Welche alternativen Nutzungsmöglichkeiten wären dann gegeben?

An der Erich-Kästner-Schule sieht die CDU-Fraktion gewisse Synergie-Effekte   hinsichtlich der Mitnutzung der Mensa(-Küche). Auch sollte über flexiblere Essenszeiten nachgedacht werden. Diesem Vorschlag schließt sich Frau von den Driesch an, da die Mensa zu groß gebaut worden sei und somit alternative Möglichkeiten geprüft werden müssten.

Frau Kuchenbecker erwidert, dass die Mensa seit dem Caterer-Wechsel sehr gut genutzt werde. Sie und Frau Neumann vertreten die Auffassung, dass die Mensa nicht die Lösung des Problems sein könne, auch aufgrund neuer Hygienevorschriften  und höherer Personalkosten, da die Kinder ja zur Mensa begleitet werden müssten.               

Frau Neumann beziffert dann noch in Prozent den Anteil der Kinder, die das OGS-Angebot an den jeweiligen Schulen in Anspruch nehmen, um so zusätzlich zu verdeutlichen, wie hoch jeweils der Betreuungsbedarf ist. In Arsbeck sind es 76%, in Beeck und in Wildenrath jeweils 60%, in Merbeck 55%, in Rath-Anhoven 65% und in Wegberg 73% der Kinder, die die OGS nutzen.

 

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Abstimmungsergebnis: einstimmig

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Beschluss:

Der Ausschuss für Bildung, Integration und Soziales stimmt der geplanten Vorgehensweise –vorbehaltlich einer Mittelbereitstellung im Haushalt 2019- zu.

 

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