06.11.2018 - 1.4 Bericht des Flüchtlingshelfers 2018
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.4
- Datum:
- Di., 06.11.2018
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Bildung und Soziales
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Der Bericht über die Integrations- und Flüchtlingsarbeit im Jahre 2018 von Herrn Alami ist den Fraktionen im Vorfeld zugesandt worden.
Herr G. Schmitz bedankt sich bei Herrn Alami für seine Ausarbeitung und bittet ihn um eine kurze Einschätzung hinsichtlich der weiteren Entwicklung und möglicher qualitativer Veränderungen.
Herr Alami erläutert, dass sein Bericht nur ein kurzes Resümee über seine Arbeit, die Arbeitsabläufe und die gestellten Anforderungen sei.
Er sieht die Gesamtentwicklung sehr positiv, auch da sich die Flüchtlingssituation in den letzten zwei Jahren beruhigt habe und seine Arbeit sehr viel Spaß mache.
Die von ihm betreuten Flüchtlinge unterstützt er bei den verschiedensten Dingen im Alltag, wie zum Beispiel beim Arztbesuch oder bei Behördengängen. Außerdem rede er viel mit den Menschen, kläre sie auf über ihre Rechte und Pflichten und erläutere, wie man sich in bestimmten Situationen in Deutschland zu verhalten habe.
Viele Familien und auch Jugendliche sind seines Erachtens integrationsfähig, wobei es natürlich – wie überall – auch Ausnahmen gebe.
Aus den vorgenannten Gründen hält Herr Alami es für sehr wichtig, dass es den Job des Flüchtlingshelfers in den Kommunen - wie beispielsweise in Wegberg - gibt, was nicht selbstverständlich sei.
Frau Dahmen-Langela dankt Herrn Alami für seine sehr gute Arbeit und würde sich wünschen, dass mehr Rats- und Ausschussmitglieder an Veranstaltungen der Flüchtlingshilfe teilnehmen würden. Herr Alami bedankt sich für die ehrenamtliche Hilfe und auch für die Unterstützung seitens der Stadtverwaltung, die er für notwendig erachtet. Beispielsweise können viele zwölfjährige Migrantinnen und Migranten dank des Projektes „Mathe schützt nicht vor Ertrinken“ nunmehr schwimmen.
Abschließend bedankt sich Herr Pint beim Ausschuss für die Einstellung des Flüchtlingshelfers, da eine gute Betreuung sehr wichtig sei und dadurch die Wertigkeit der Integrationsarbeit in Wegberg einen hohen Standard habe. Er wünscht sich daher, dass Rat und Ausschuss diese Arbeit weiterhin so gut unterstützen werden.
