12.03.2019 - 1.5 Umsetzung Medienkonzepte und Glasfaseranschlüss...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Pint teilt zunächst den aktuellen Stand mit: Am 12.03.2019 hat eine Begehung der beiden Grundschulstandorte in Arsbeck und in Wildenrath zwecks WLAN-Ausleuchtung stattgefunden. Voraussichtlich bis Ende März soll der Stadt Wegberg nunmehr von der Regio IT ein technisches Konzept zur Umsetzung vorgelegt werden. Eine Breitbandinitiative des Kreises Heinsberg und der Stadt Wegberg ist für 2021 in Planung. Eine frühere Umsetzung wäre wünschenswert, in NRW verzögert sich aber leider die technische Umsetzung aufgrund der fehlenden technischen Leistungsfähigkeit von Unternehmen.

Auch Herr Arndt spricht sich für eine Umsetzung spätestens in 2020 aus und bittet die Verwaltung, sich dafür einzusetzen. Des Weiteren teilt er mit, dass bei den NRW-Zahlen absolute Zahlen mitgeteilt worden wären, also wie viele Schülerinnen und Schüler ans Breitbandnetz angeschlossen sind. Da es sich bei den angegebenen Prozenten in Wegberg um kleine Schulen handelt, hält er die Prozentzahlen für nicht aussagekräftig.

Grundsätzlich sieht er dringenden Handlungsbedarf, da die Medienkonzepte ansonsten nicht umsetzbar seien.

Herr Schmitz stimmt seinem Vorredner zu; er findet es ebenfalls sehr unbefriedigend, dass keine vernünftige Breitbandausstattung vorhanden ist.

Er erkundigt sich, welche Schule für 2019 vorgesehen sei und warum nicht schon eine Anschaffung des Medienkoffers getätigt wurde.

Herr Pint erklärt, dass für dieses Jahr die Hauptschule eingeplant sei. Der Medienkoffer wurde noch nicht angeschafft, da dieser in das Gesamtkonzept der Schule passen, also sowohl in das technische als auch in das schulische Konzept eingeplant werden müsse. Ansonsten könne es zu Beschränkungen in der Umsetzung des Medienkonzeptes kommen.

Zudem stellt die Grundschule in Arsbeck eine Pilotschule dar, weshalb ein „Rundumkonzept“ bestehen sollte, bevor die Umsetzung stattfinden kann. Von der regio-it gibt es eine Ankündigung, bis Ende März 2019 ein technisches Umsetzungskonzept vorzulegen. Bis zu den Sommerferien im Jahr 2019 sollten dann erste Ergebnisse erzielbar sein.

Frau Kuchenbecker erklärt, dass sie schockiert sei über die Breitbandanbindung, die erst in 2021 erfolgen soll. Hierdurch würden die Planungen um zwei Jahre nach hinten geworfen. Erst nach dem Anschluss an das Breitband können weitere Pläne entworfen und umgesetzt werden. Sie hoffe daher wie ihre Vorredner auf eine frühere Umsetzung.

Herr Pint bringt seine Hoffnung zum Ausdruck, dass möglicherweise die Deutsche Glasfaser ein besseres Konzept anbiete, da die Telekom Schwierigkeiten in der Anbindung der Schulen an das Breitbandnetz vorgetragen habe.

Frau Kuchenbecker erwähnt, dass bereits das Schulkoordinatorenteam in Köln kontaktiert wurde und fragt in diesem Zusammenhang, wie die Schulen noch  mithelfen können.

Herr Pint stellt noch einmal heraus, dass es sich bei der Umsetzung um ein rein technisches Problem handele und bereits 80.000,00 Euro aus der Förderung „Gute Schule 2020“ eingeplant seien. Ein weiteres Angebot liege zwar vor, jedoch bewerte er die laufenden Kosten in Höhe von 2.800,00 Euro pro Schule pro Monat als zu hoch.

Frau Wagner erwähnt die Firma Gigabit NRW und fragt, ob diese nicht eine Hilfestellung anbieten könne.

Herr Pint erklärt, dass nicht die Planung das Problem sei. Es scheitert letztendlich an der technischen Umsetzung durch die möglichen Versorger.

 

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Beschluss:

Der Ausschuss für Bildung, Integration und Soziales nimmt Kenntnis.

 

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