28.01.2020 - 1.11 Abfuhr von Grün- und Gartenabfällen; Reduzierun...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Ratsherr Nießen merkt an, dass sich seine Fraktion für die Beibehaltung des alten Systems ausspreche. Er gehe davon aus, dass bei einer Umstellung die „wilden Grünabfälle“ zunehmen werden.

 

Auch Ratsfrau Otten hält vier Abfuhrtermine im Jahr für zu wenig und regt an, ab März einen sechswöchigen Rhythmus mit mindestens sechs Abholterminen einzuführen.

 

Sachkundiger Bürger Müller zeigt sich überrascht, dass vorab bereits in der Presse die Abholtermine mitgeteilt wurden, obwohl darüber noch gar nicht beraten worden sei. Er schließt sich den Ausführungen der FDP Fraktion an und regt an bei den zehn Terminen zu bleiben. Er könne sich jedoch auch vorstellen sechs oder besser acht Terminen zuzustimmen.

 

Ratsfrau Schmitz von den Freien Wählern erkundigt sich nach der Kostenersparnis. Sie halte vier Termine für zu wenig, zehn wären besser.

 

Ratsherr Bonitz teilt für die SPD-Fraktion mit, dass die Reduzierung auf vier Termine zu stark sei. Mit sechs Terminen könne er sich anfreunden. Weiter regt er an, Gitterboxen an zentralen Standorten zur Laubsammlung aufzustellen. Im Übrigen halte er die Durchführung der Umfrage bezüglich der Biotonne für verbesserungswürdig.

 

Ausschussvorsitzender Gellissen teilt mit, dass bereits in der Burggemeinde Brüggen Gitterboxen eingeführt worden seien. Man solle dort mal nach der Resonanz und den Erfahrungen nachfragen.

 

Die Fraktion Aktiv für Wegberg spricht sich gegen eine Veränderung bei den Abholterminen an und mögte an den zehn Terminen festhalten.

 

Ratsfrau Otten spricht sich für sechs Abfuhrtermine aus und bittet um Prüfung, zur Aufstellung von Gitterboxen.

 

Technischer Beigeordneter Thies, regt an, erst mal abzuwarten, wie die Biotonne angenommen werde und dann könne immer noch etwas zusätzlich eingeführt werden. Er weist darauf hin, dass jede Box, jeder Abfuhrtermin, jede Dienstleistung Kosten verursache und diese in die Abfallgebühr einfließe.

 

Der Ausschussvorsitzende Gellissen fasst zusammen, dass die Reduzierung von zehn auf vier Abfuhren von keiner Fraktion mitgetragen werde. Sechs Abfuhren seien eventuell möglich und zehn Abfuhren ein gangbarer Weg.

 

Es besteht Einigkeit darüber, den Beschlussvorschlag der Verwaltung dahingehend zu ändern, die Termine für die Abfuhr von Grün- und Gartenabfällen ab dem 01.01.2021 anstatt von zehn auf vier nun von zehn auf sechs im Jahr zu reduzieren.

 

Sodann lässt der Ausschussvorsitzende über den geänderten Beschlussvorschlag abstimmen:

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Abstimmungsergebnis:

Zustimmung: 15 Ablehnung: 8 Enthaltung: 0

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Beschluss:

Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Umwelt und Vergabe beschließt, die Termine für die Abfuhr von Grün- und Gartenabfällen ab dem 01.01.2021 von zehn auf sechs im Jahr zu reduzieren.

 

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