01.09.2020 - 5.2.1 Bebauungsplanverfahren I-47, Wegberg - Beecker ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2.1
- Ausschuss:
- Rat der Stadt Wegberg
- Datum:
- Di., 01.09.2020
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Empfehlungsvorlage
- Federführend:
- Planen, Bauen, Wohnen
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Bonitz möchte wissen, warum im Vorentwurf die zwei kleinen Flurstücke 845 und 847 mit einer Grundflächenzahl von 0,6 angegeben wurden und ob dies eine GFZ gewesen sei, die auch die Stadt hier eingesetzt hätte. Außerdem erkundigt er sich, ob die Idee des Investors im Einklang mit den Vorstellungen der Verwaltung liegen.
Herr Thies führt, wie in der Vorlage beschrieben, aus, dass eine abgestimmte städtebauliche Entwicklungsplanung für das Gesamtgelände natürlich wünschenswert gewesen sei, dies aber so leider nicht funktioniere. Entwicklungspotenzial und andere Möglichkeiten der Bebauung seien aber gegeben.
Herr Bieker ergänzt, dass vor Ort ein Garagenhof geplant sei, wofür in der Regel eine Grundflächenzahl von 0,8 anzusetzen sei. Allerdings handele es sich um eine Mischfläche, sodass hier eine Grundflächenzahl von 0,6 angesetzt wurde.
Herr Bonitz sagt, dass eine solche Beplanung des Grundstücks mit einem Garagenhof-, dem Ratsbeschluss zur klimafreundlichen Stadt widerspreche.
Herr Wolters sagt, dass er sich dafür ausspreche, wenn die Verwaltung von den Planungen selbst nicht überzeugt sei, dass die Verwaltung dann erneut Gespräche mit dem Investor führen solle.
Herr Stock schlägt daraufhin vor, der Rat solle die Verwaltung beauftragen, dass diese erneut intensiv in die Verhandlungen mit dem Investor bezüglich der Bebauung einsteige.
Frau Otten fragt nach, wie wahrscheinlich es sei, dass sich der Investor dann anders entscheide. Herr Thies führt aus, dass es sehr schwer sei, hierzu eine verlässliche Aussage zutreffen.
Herr Nelsbach sagt, dass bei einer solch geplanten Wohnbebauung auch die entsprechende Parksituation geregelt werden müsse.
Herr Bonitz sagt, dass die anliegenden Anwohner eigene Parkplätze haben.
Frau von den Driesch sagt, dass sie sich auch dafür ausspreche, dass die Verwaltung auf den Investor zugehe mit der Intention das dort Bebauung gewünscht sei.
Frau Otten sagt, dass kein zeitlicher Druck herrsche. Sie spricht sich auch dafür aus, dass mit dem Investor nochmal verhandelt werde.
Herr Stock verliest den geänderten Beschlussvorschlag.
