16.03.2021 - 1.7 Dezentrale Unterbringung von Geflüchteten hier:...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Wagner dankt zunächst im Namen seiner Fraktion DIE LINKE dem Flüchtlingsbetreuer Youssef Alami für seine gute und gewissenhafte Arbeit. Den Ausführungen der Verwaltung zum Thema Unterbringung der Geflüchteten widerspricht er allerdings, da seine Fraktion andere Erfahrungen gemacht habe. Die Fraktion DIE LINKE spreche sich eher für das Leverkusener Modell aus, worunter man die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Privatwohnungen im Gegensatz zu einer zentralen Unterbringung in Flüchtlingsunterkünften versteht.

Herr Welfers äußert seine Verwunderung über das mangelnde Interesse der Geflüchteten, außerhalb der Nordstraße wohnen zu wollen; er sieht in der Nordstraße nicht das geeignete Umfeld für eine gute Integration.

Ratsherr Pies hat von viel Unruhe und Streit innerhalb mehrerer Familien in der Nordstraße gehört und erkundigt sich nach dem Sachstand.

Hierauf erwidert Herr Pint, dass es sich um 3 Familien gehandelt habe, die miteinander nicht gut auskamen. Mittlerweile ist eine dieser Familien in eine andere Stadt gezogen, die zweite Familie wohnt auf dem Philosophenweg und die dritte ist in der Nordstraße verblieben, so dass sich die Unruhe auf diesem Wege erledigt habe.

Zum Vortrag von Herrn Wagner erklärt er, dass das Leverkusener Modell nur funktioniere, weil die Kommune eine eigene Wohnbaugesellschaft unterhalte.

 

Abschließend dankt die Vorsitzende nochmals im Namen aller Ausschussmitglieder Herrn Alami für seine gute Arbeit.

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Beschluss:

Der Ausschuss für Bildung, Integration, Soziales, Kultur, Demographie und Sport nimmt die Verfahrensweise zur Unterbringung von Geflüchteten zur Kenntnis. Die Geflüchteten in den Gemeinschaftsunterkünften sollen weiterhin bei der Wohnungssuche begleitet werden.