18.05.2021 - 1.4 Schulentwicklungsplanung hier: Bericht aus dem ...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Als erstes gibt Herr Pint wie in der Vorlage angekündigt einen Überblick über die aktuellen Anmeldezahlen. Die aktualisierte Aufstellung ist dem Protokoll beigefügt.

 

Bevor über die einzelnen Maßnahmen gesprochen wird, meldet sich Ratsherr Becker zu Wort. Seine Fraktion stelle die vorgeschlagenen Maßnahmen in Frage und halte sie nicht für erstrebenswert. Die Fraktion DIE LINKE könne sich zwar mit der Entscheidung gegen eine Gesamtschule in Wegberg abfinden, halte die Maßnahmen aber nicht für zielführend.

Ratsherr Johnen widerspricht seinem Vorredner mit dem Verweis auf die Diskussionen im Arbeitskreis und erklärt, dass es mit der CDU-Fraktion in Wegberg auch keine Gesamtschule geben werde.

Frau Kuchenbecker betont die gute und schulformübergreifende Arbeit an den drei weiterführenden Schulen. Die Coronazeit habe die Außendarstellung der Schulen erschwert, trotzdem seien insbesondere die Anmeldezahlen an der Edith-Stein-Realschule sehr hoch. Die im Arbeitskreis besprochenen Maßnahmen hält sie für gut, auch da man damit den Schulen mehr Aufmerksamkeit und Präsenz in der Öffentlichkeit geben könne.

Die vorhandenen Homepages der Schulen seien beispielsweise auf den Inhalt und die Funktionalität bezogen grundsätzlich sehr gut, aber leider im Erscheinungsbild etwas „altbacken“, daher sei eine Überarbeitung sehr wichtig, da sich Eltern und Schüler*innen hier einen ersten Eindruck von der jeweiligen Schule holen.

 

Ergänzend erklärt Frau Karneth zum Thema Gesamtschule, dass diese Thematik bereits 2 oder 3 Mal im Ausschuss diskutiert wurde und der Ausschuss sich immer für das vorhandene dreigliedrige Schulsystem in Wegberg ausgesprochen habe. Sie erinnert an die gesetzlichen Voraussetzungen einer Gesamtschule.

Sie ergänzt, dass es mittlerweile bereits 2 Gesamtschulen in unmittelbarer Nachbarschaft gebe; und die zweite Gesamtschule in Ratheim habe schon dazu geführt, dass die Schule in Wassenberg um Schüler*innen kämpfen müsse.

Außerdem wäre eine 4-zügige Gesamtschule, die bei der Einrichtung in dieser Größe ausgelegt werden müsste, das Ende der drei vorhandenen Schulen.

 

Zu den einzelnen Maßnahmen:

 

1.) Fahnenstangen Realschule

Herr Pint berichtet, dass der Verwaltung Angebote vorliegen und dass von Gesamtkosten für neue Fahnen und Maste in Höhe von ca. 8.100,00 € auszugehen sei. Ratsherr Johnen findet die Kosten zu hoch und bittet die Verwaltung zu prüfen, ob es nicht möglich und kostengünstiger sei, die vorhandenen Masten zu nutzen. Hierbei nehme er auch in Kauf, dass die Fahnen bei „Flaute“ nicht immer voll erkennbar seien.

 

2.) Logo

Die Logoentwicklung würde lt. Herrn Pint ca. 5.000,00 € kosten. Frau Day hält die Idee für gut aber teuer. Sie regt einen Schüler- oder Bürgerwettbewerb an, um eine kostengünstigere Alternative zu finden. Ratsherr Johnen regt einen Wettbewerb mit Preisgeldern bei verschiedenen Werbeagenturen an.

 

Herr Pint betont, dass es hier nicht nur um ein Print-Logo gehe, sondern um eine Aufarbeitung mit durchgehender Konzeption, wozu beispielsweise auch der Briefkopf und die Gestaltung eines „Infopoints“ gehören würden.

Ratsherr Pies hält die Außendarstellung für besonders wichtig und dafür seien 5.000,00 € nicht zu hoch gegriffen.

Frau Kuchenbecker ergänzt, dass man bei der Entwicklung eines Logos deutlich sehen würde, ob hier professionell gearbeitet wurde; sie wünsche sich für die 3 Schulen eine professionelle Visitenkarte.

 

3.) Homepage

Herr Pint bestätigt nochmals, dass in der Verwaltung bereits ein Mitarbeiter mit der Planung der gemeinsamen Homepage beschäftigt sei, die Kosten hierfür als gering erachtet werden und über die Sachkonten der Schulen bezahlt werden können.

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Beschluss:

 

Der Ausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

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Anlagen