08.03.2022 - 1.4 Bericht der Streetworkerin 2021
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.4
- Datum:
- Di., 08.03.2022
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Bildung und Soziales
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Feger dankt zunächst Frau Wernery im Namen seiner Fraktion für den Bericht sowie für ihre Arbeit und ihr Engagement. Auf Nachfrage erklärt Frau Wernery, dass sie das Konzept zur Nutzung von SocialMedia über ihren Fachbereich Bildung und Soziales eingereicht habe, da es ihr ein großes Anliegen sei, mit ihrer jungen Zielgruppe zu kommunizieren, wozu alleine WhatsApp nicht ausreiche. Herr Pint ergänzt, dass auch der Fachbereich die Nutzung von Facebook und/oder Instagram begrüßen würde, diese Nutzung aber hausintern vom Fachbereich Zentrale Verwaltungssteuerung aus Datenschutzgründen als bedenklich erachtet und daher abgelehnt wurde.
Da die Nutzung von Facebook bzw. Instagram in anderen Kommunen aber lt. Frau Wernery erlaubt sei, bitten Herr Buchholtz und Herr Pies die Verwaltung, das Thema nochmals aufzugreifen. Herr Pint sagt dies zu und sagt zu, darüber zu berichten.
Auf Nachfrage von Frau Walther, ob die aufgegebenen Spielplätze wie z.B. der im Forst nicht als Treffpunkte für Jugendliche interessant seien, erwidert Frau Wernery, dass diese hierfür aufgrund ihrer Lage nicht geeignet seien und auch von den Jugendlichen nicht gewollt würden.
Herr Gans von der evangelischen Kirchengemeinde weist hinsichtlich der ev. mobilen Jugendarbeiterin erklärend darauf hin, dass die Trägerschaft dieser Stelle ab Januar 2021 von der örtlichen Kirchengemeinde auf den Kirchenkreis Jülich übergegangen sei. Die Stelleninhaberin habe nach seinen Informationen auch im vergangenen Jahr gekündigt, die Stelle sei noch nicht nachbesetzt worden.
Abschließend gibt Frau Wernery noch zu bedenken, dass die vorläufige Haushaltsführung ihre Arbeit komplett blockiere, da eine zielführende Arbeit ohne Grundetat nicht möglich sei.
Ihre Tätigkeit beinhalte sehr viel Beziehungsarbeit mit Gesprächen und Beratungen, wozu zunächst der Aufbau von Vertrauen über gemeinsame Aktionen wie Grillabende o.Ä. wichtig sei. Auch wäre Stand heute keine Einweihung des Skaterplatzes mit einem Event möglich.
Sie bittet daher die Politik eindringlich darum, das wieder möglich zu machen.
