17.05.2022 - 1.4 Aktuelle Entwicklungen in der ZUE Petersholz hi...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Breuer und Frau Hellmann bedanken sich zunächst bei der Stadt Wegberg für die gute Zusammenarbeit.

 

Sodann berichtet Frau Hellmann als u.a. für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständige Dezernentin der Bezirksregierung Köln über die Entwicklungen in der zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Petersholz in den letzten Monaten:

Nachdem im Sommer 2021 ca. 408 Asylbewerber in der ZUE lebten und die Zahl der Flüchtlinge zum Jahresende auf nicht ganz 600 Personen angestiegen war, waren es Ende Januar 2022 noch 541 Flüchtlinge und am 14.02.2022 ca. 486.

 

Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24.02.2022 wurde die ZUE zu einer sogenannten Puffereinrichtung zur Akut-Unterbringung der Ukraine-Flüchtlinge umgewidmet. Die Flüchtlinge aus anderen Ländern wurden auf andere Einrichtungen im Regierungsbezirk Köln umverteilt. Am 01.03.2022 war die hiesige ZUE „leer gezogen“.

Zusätzlich wurde auf dem Gelände der ZUE eine Zeltstadt unter Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes errichtet, da man nicht abschätzen konnte, wieviele Plätze benötigt werden. Diese Notzeltstadt wurde nach 2 Wochen durch stabilere Zelte ersetzt, mit einer maximalen Nutzungsdauer von 6 Monaten.

 

Nachdem Mitte März 780 Menschen in der ZUE wohnten (darunter 743 aus der Ukraine), sind es mittlerweile nur noch 23 Flüchtlinge, was zum einen daran liegt, dass der Zustrom etwas nachgelassen habe, zum anderen aber auch daran, dass die Personen anderweitig untergebracht werden konnten.

Das Ministerium strebe daher nun wieder eine zeitnahe Rückumwidmung an, damit die ZUE erneut geflüchtete Menschen aus anderen Ländern aus den sonstigen Unterbringungseinrichtungen, die zum Teil sehr voll seien, aufnehmen kann.

 

Danach stellt Frau Hellmann dem Ausschuss noch die Tätigkeiten des Umfeldmanagers, Herrn Landers, vor, dessen Aufgaben vor Ort u.a. darin bestehen,

-          Stimmungen innerhalb und außerhalb der ZUE zu erfassen,

-          mögliches Konfliktpotential rechtzeitig zu erkennen und gegen zu wirken,

-          Ansprechpartner für Externe (Polizei, Handwerker, Verwaltung) zu sein,

-          Selbstlernangebote (Sprache) zu betreuen und

-          bei der Wissensvermittlung behilflich zu sein (Werte, Verhalten, Mülltrennung).

Außerdem habe er beispielsweise beim Projekt „Fußball verbindet“ mitgewirkt und auch Kontakt zum REWE in Arsbeck aufgenommen und die Situation dort verbessert.

 

Die Kontaktdaten von Herrn Landers lauten: weg.umfeld@orsdeutschland.de

 

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Beschluss:

Der Ausschuss für Bildung, Integration, Soziales, Kultur, Demographie und Sport nimmt die Ausführungen der Bezirksregierung zur Kenntnis.

 

 

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