27.09.2022 - 1.5 Darstellung der städtischen Strategie zum Ausba...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Eingangs dieses Tagesordnungspunktes erläutert der Techn. Beigeordnete Thies, dass in der nachfolgenden Präsentation die seitens der Stadt Wegberg verfolgte Strategie zum Thema Photovoltaik dargestellt werden solle.

Die Präsentation sei bereits in ähnlicher Form in der letzten Sitzung des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Verkehr und Tourismus vorgestellt worden.

 

Der Techn. Beigeordnete Thies informiert sodann den Ausschuss mittels einer Powerpointpräsentation zum Thema „Photovoltaik-Strategie der Stadt Wegberg“ am Beamer.

Diese ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.

 

Ergänzend zur Präsentation teilt er mit, dass die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage neben der Kläranlage Wegberg „Sondergebiet Photovaltaik Grenzlandring“ nach jetziger Planung noch im Jahre 2023 in Produktion gehen werde.

 

Ferner seien die Gegebenheiten bei jeder Anlage verschieden (u.a.Tragwerkkonstruktion, Sonneneinstrahlung, Denkmalschutz) und entsprechend zu berücksichtigen.

Für die größeren Freiflächen-Photovoltaikanlagen bedürfe es zusätzlich einer planungsrechtlichen Grundlage verbunden mit einer Änderung des Flächennutzungsplanes. Dies benötige Zeit.

Ferner sei die „100 Kwp-Grenze“ zu beachten. Jede Einspeisung von Strom bedürfe einer Genehmigung des Netzbetreibers. Soweit das Netz nicht für weitere Einspeisungen ausgelegt sei, müsse mit einer Ablehnung des Antrages gerechnet werden.

 

Bei den in Planung befindlichen Freiflächen-Photovoltaikanlagen „Kahrbahn“, „In Berg“ und „Arsbeck Nordstraße 100“ stehe aktuell noch die Rückmeldung der Bezirksregierung Köln im Bezug auf das landesplanerische Einvernehmen aus.

Auf Nachfrage teilt Herr Thies mit, dass die dreimonatige Frist zur Abgabe dieser Rückmeldung seitens der Bezirksregierung in allen Fällen nahezu ausgeschöpft werde.

 

Im Anschluss an die Präsentation wird die dargestellte Strategie insbesondere von den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD begrüßt und deren Fortführung befürwortet.

 

Der sachkundige Bürger Cassel erkundigt sich, in wieweit ein blosser Austausch der Module an den älteren Photovoltaikanlagen möglich sei. Der Techn. Beigeordnete erläutert, dass hierfür das gleiche Prozedere wie bei neuen Anlagen erforderlich sei. Da die vertragliche Vereinbarung mit dem Netzbetreiber weiter laufe und hierin auch das Einspeisungsvolumen fixiert sei.

 

Der Techn. Beiordnete weist darauf hin, dass noch freie Flächen für die Aufstellung von Photovoltaikanlagen vorhanden seien und diese zunächst entsprechend hinsichtlich einer Nutzung geprüft werden sollten.

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Beschluss:

Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Vergaben und Liegenschaften nimmt Kenntnis.

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Anlagen

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