25.03.2025 - 3.3 Leitbilder für eine Klimaschutz- und Klimaanpas...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.3
- Datum:
- Di., 25.03.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Erste Beigeordnete / Dezernat III
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Herweg sagt, dass wir ein Klimaschutzkonzept haben, das natürlich aktualisiert werden müsse, woraus aber sehr viele Handlungsempfehlungen hervorgehen, die in Angriff genommen werden können. Man sehe nicht viel von der Umsetzung. Es müsse gehandelt werden. Er erklärt sich damit nicht einverstanden, dass das Wegberger Modell in den Leitbildern eingebaut ist und fragt zu dem Punkt Bodenmanagement nach, ob mit organischem Material Gülle gemeint sei.
Herr Krapoll verneint dies.
Herr Herweg bittet, den Punkt „Biologische Vielfalt und natürlicher Klimaschutz“ herauszunehmen.
Herr Krapoll führt in Bezug auf die Leitbilder für die Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategie aus, dass der Rat beschlossen habe, dass Wegberg bis 2050 CO2 neutral sein solle. Das sei die Zielrichtung. Hierfür seien fünf große Ziele in einem Klimaanpassungskonzept definiert worden. Er teilt zudem mit, dass alle Maßnahmen der Klimaschutzkonzepte nicht mehr gefördert werden. Maßnahmen aus Klimaanpassungskonzepten sind aber zukünftig förderfähig. Es solle versucht werden, die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes um ein weiteres Kapitel der Klimaanpassungsstrategie zu ergänzen und damit für die Stadt Wegberg die Möglichkeit zu eröffnen, bestrebte Maßnahmen mit einer Förderung umsetzen zu können. Aus diesen Leitlinien leiten sich die konkreten Maßnahmen ab. Bezogen auf die Forstlichen Richtlinien stimmt er zu, dass diese zurückgestellt werden müssen, bis eine Entscheidung getroffen worden sei.
Herr Krämer schließt sich Herrn Krapoll an. Wichtig sei es, dass aus den Leitbildern konkrete Maßnahmen folgen. Er merkt an, dass auf das Thema „Mobilität“ in den Leitbildern mehr der Fokus gelegt werden könne.
Herr Krapoll stimmt Herrn Krämer zu.
Herr Pies sagt, dass der Begriff „Klimaschutz“ inzwischen überholt sei. Das Klima werde nicht mehr geschützt, sondern es werden andere Richtlinien vorgegeben.
Herr Krapoll ergänzt, dass es wichtig sei, in die Umsetzung des Konzeptes zu kommen.
Die Ausschussvorsitzende stellt insgesamt Zustimmung zu diesem Antrag fest und lässt über den Beschlussvorschlag unter Bezug der redaktionellen Änderungen abstimmen.
Beschluss:
Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Verkehr und Tourismus empfiehlt dem Rat, die Leitbilder im Sinne einer übergeordneten Handlungsanleitung als Grundlage für zukünftiges Handeln zu beschließen. Die Bereiche Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Ressourcenschutz, biologische Vielfalt, natürlicher Klimaschutz, Regionalität, Wissensaustausch, Bewusstseinsbildung und Verhaltensanpassung sollen Grundlage für das zu erstellende Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept sein. Der Punkt „Forstliche Richtlinien“ wird zurückgestellt, bis eine Entscheidung getroffen wurde und das Thema „Mobilität“ soll mehr in den Fokus gelegt werden. Weiterhin wird die Verwaltung mit der Erstellung eines konkreten Klimaanpassungskonzeptes beauftragt.
