23.09.2008 - 15.8 Anfrage der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 15.8
- Ausschuss:
- Rat der Stadt Wegberg
- Datum:
- Di., 23.09.2008
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Die
Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN hat mit Schreiben vom 02.09.2008 folgende
Anfrage gemäß § 21 der Geschäftsordnung gestellt:
„Wie
wir alle wissen, hat es ja vor einiger Zeit bei der Fa. Heinen beim Abladen von
Fässern mit Ameisensäure einen Umweltunfall gegeben, in dessen Verlauf viele
Fische in der Schwalm gestorben waren.
Ø
In welcher Höhe
ist die Firma für den Schaden aufgekommen?
Ø
Hat es darüber
hinaus eine Anzeige und eine gerichtliche Strafe gegeben?
Ø
Welche
organisatorischen Maßnahmen sind in der Firma erfolgt, so dass in der Zukunft
beim Abladen ein solcher Umweltskandal nicht mehr erfolgen kann?“
Stellungnahme der
Verwaltung:
- Die durch den
Chemieunfall und dem daraus resultierenden Fischsterben verursachten
Kosten beliefen sich für die Stadt Wegberg auf 242,11 € und für den
Schwalmverband auf insgesamt 2.387,13 €. Diese Kosten wurden der Fa.
Heinen in Rechung gestellt und von dieser beglichen.
- Federführend ist
die Angelegenheit seinerzeit von der Unteren Wasserbehörde des Kreises
Heinsberg betreut worden. Eine Strafanzeige bzw. eine gerichtliche Strafe
hat es nicht gegeben. Der Unfall war durch die Unachtsamkeit eines
Mitarbeiters verursacht worden und war nicht durch Versäumnisse der Fa.
Heinen entstanden.
- Nach dem Unfall
wurden seitens der Fa. Heinen Betriebsabläufe geändert und neue
Betriebsanweisungen für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen erlassen.
Darüber hinaus ist nach Angabe der Unteren Wasserbehörde der vorhandene
Abfüllplatz neu gekennzeichnet worden und es hat eine neue Unterweisung
der Mitarbeiter stattgefunden.
