16.12.2008 - 24.3 Antrag der SPD-Fraktion vom 31.10.2008 betreffe...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 24.3
- Ausschuss:
- Rat der Stadt Wegberg
- Datum:
- Di., 16.12.2008
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Die SPD-Fraktion hat mit
Schreiben vom 31.10.2008 folgenden Antrag gemäß § 20 der Geschäftsordnung
gestellt:
„Der
Rat möge beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, die gesamte
Verkehrssituation der Straße “Auf
dem Kuhberg“ nochmals zu prüfen, Gespräche mit den Anwohnern zu führen
und Vorschläge zu erarbeiten, die den besonderen Sicherheitsbedürfnissen von
Familien mit Kindern Rechnung trägt.
Begründung:
Die
Wohnanlieger des Neubaugebietes
“Auf dem Kuhberg“ im Ortsteil Wildenrath hatten bereits im Jahre
2004 eine zu hohe Geschwindigkeit des Pkw-Verkehrs beklagt und beantragt, einen
verkehrsberuhigten Bereich („Spielstraße“, Schrittgeschwindigkeit)
einzurichten.
Die
Anliegerstraße wurde als Mischverkehrsfläche mit einer angeordneten
Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingerichtet (Sackgasse, kein
Durchgangsverkehr).
Mit
Antrag vom 08.12.2006 baten die Anlieger erneut um eine verkehrsrechtliche
Anordnung einer höchstzulässigen Geschwindigkeit auf 10 km/h.
Die
Verwaltung hielt seinerzeit eine solche Anordnung zur
Geschwindigkeitsreduzierung ohne bauliche Veränderungen der Fahrbahn für nicht
sachgerecht und zulässig.
Der
Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr nahm darauf die Ausführungen der
Verwaltung zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, den Antrag abzulehnen
und die Antragstellerin über die Entscheidungsgründe zu informieren. Zur
Verbesserung der Verkehrssicherheit sollten auf der Zufahrt vom Kreisverkehr
kommend Piktogramme „30 km/h“ und „Kinder“ aufmarkiert
werden. Aufgrund der Hinweise auf unzulässige Geschwindigkeiten (über 30 km/h
laut Beschilderung) sollte die Polizei um verstärkte Kontrollen gebeten werden.
Anlässlich
einer Nachbarschaftsversammlung wurde den Vertretern der SPD-Fraktion in der
vergangenen Woche sehr deutlich (teils durch dokumentierte Videoaufzeichnungen)
aufgezeigt, dass sich die v. g. Verkehrsproblematik unverändert darstellt und
insbesondere Familien um die Sicherheit ihrer Kinder fürchten.
Aufgrund
der breiten „freien“ Fahrbahn vom Kreisverkehr kommend sollten
zunächst Maßnahmen veranlasst werden, die Verkehrsteilnehmer zur Reduzierung
der Geschwindigkeit zwingt.
Aufpflasterungen
bzw. temporeduzierende (aufschraubbare) Fahrbahnschwellen könnten hier
beispielsweise für ein effektives, nachhaltiges und niedriges
Geschwindigkeitsniveau Sorge tragen. Dies wäre im ersten Schritt zunächst die
preiswerteste Lösung.
Darüber
hinaus bitten die besorgten Familien um Auskunft über den tatsächlichen
verkehrsrechtlichen Status ihrer Anliegerstraße, die ohne Bürgersteige
(durchgehende Pflasterung) als
Mischverkehrsfläche in einer 30 km-Zone mit dem Zusatzschild “Spielende Kinder“ errichtet wurde.
Von
daher bitten wir zu prüfen, ob die vorhandene Beschilderung überhaupt den
gesetzlichen Bestimmungen entspricht.
Im
Übrigen wäre es die sinnvollste Lösung, die Straße so umzugestalten, dass man
einen verkehrsberuhigten Bereich anordnen könnte.“
