17.03.2009 - 2.1 Maßnahmen im Rahmen des Zukunftsinvestitionsges...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.1
- Ausschuss:
- Haupt- und Finanzausschuss (HF)
- Datum:
- Di., 17.03.2009
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Empfehlungsvorlage
- Federführend:
- Finanzwirtschaft
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Bürgermeisterin Klein
erläutert zur Vorlage, dass die genannten Maßnahmen unter dem Vorbehalt
gesetzgeberischer Vorgaben ständen. Darüber hinaus gingen täglich neue Fragen,
aber auch neue Anträge ein.
So sei von Seiten der
Landwirte der Ausbau der Wirtschaftswege gefordert worden, die Waldorfschule
habe einen zwischenzeitlich konkretisierten Antrag zur energetischen Sanierung
der Turnhalle gestellt, die Sportfreunde Uevekoven hätten die Anlegung einer
Kunstrasenfläche beantragt, ebenso wie der Stadtsportverband dies für das
Stadion an der Ophover Mühle getan habe. Hierbei habe dieser hervorgehoben,
dass diese Sportstätte durch nahezu 3.000 Schüler genutzt werde.
Sie bittet um
Benennung weiterer Punkte, damit diese bis zur Ratssitzung aufbereitet werden
können.
Ratsherr Pillich
unterstreicht, dass der eingeschlagene Weg der richtige sei. Jetzt sei ein
Maßnahmenpaket zu schnüren um daraus eine Prioritätenliste abzuleiten.
Seiner Meinung nach
sei die Aufnahme des Punktes Kunstrasenfläche im Stadion an der Ophover Mühle
sehr interessant. Ferner solle noch die Maßnahme offene Pausenhalle an der
Grundschule in Wildenrath aufgenommen werden. Die Schulleitung beklage dort
immer wieder starke Verschmutzungen der Pausenhalle. Ferner befänden sich über
der Pausenhalle Klassenräume und es habe Klagen von Eltern der dort
unterrichteten Kinder gegeben, dass die Räume im vergangenen Winter zeitweise
nicht die für einen ordnungsgemäßen Unterricht erforderlichen Raumtemperaturen
erreicht hätten.
Ratsherr Kersten
erkundigt sich wie der in der Vorlage befindliche Satz „„Eine
Weiterleitung von Fördermitteln der Stadt an andere Träger ist nicht
beabsichtigt.“ zu verstehen sei.
Bürgermeisterin Klein
antwortet, dass dies ein typisches Beispiel für die sich nahezu täglich
ergebenden Veränderungen und neuen Informationen in diesem Bereich sei. Die
Formulierung beruhe noch auf dem ursprünglich pauschal gestellten Antrag
seitens der Waldorfschule. Dieser sei jedoch zwischenzeitlich auf die
energetisch sinnvolle Verbesserung der Turnhalle konkretisiert worden.
Bürgermeisterin Klein
hebt hervor, dass bei beabsichtigten Maßnahmen natürlich die Folgekosten
beachtet werden sollten. Bei der Anlegung eines Kunstrasenfeldes seien sie sogar
günstiger als bei herkömmlichen Rasenflächen.
Ratsherr Schwan merkt
hinsichtlich des Kunstrasenfeldes an, dass er diese Maßnahme insbesondere mit
Bezug auf die Nutzung durch die Schüler des nahegelegenen Schul- und
Sportzentrums sehr interessant finde. Ferner könne seine Fraktion die weiteren
Maßnahmen an den Grundschulen als auch an der Hauptschule nur begrüßen.
Ratsherr Gellissen
weist auf den Art. 104 B GG hin. Hierüber sei die Gesetzmäßigkeit der Maßnahmen
herleitbar.
Ferner regt er die
Erstellung einer Liste der Maßnahmen gegliedert nach den Jahren der
beabsichtigten Umsetzung (2009 oder 2010) an.
Es sei auch noch zu klären welche Maßnahmen in der für das Gymnasium
aufgeführten Million enthalten seien. Über diesen Betrag hinaus sei dort ein weitergehender
Bedarf erkennbar. Dies wird vom Technischen Beigeordneten Fabry insbesondere
für den Bereich der Versorgungstechnik bestätigt.
Ergänzend zur
Maßnahme „Edelstahlwannen Hallenbad“ erläutert Technischer
Beigeordneter Fabry, dass die Becken im Hallenbad Wasser verlören. Zur
Beseitigung der Undichtigkeit käme alternativ neben dem Einbau von
Edelstahlwannen auch das Verkleben einer Folie in Frage. Dieses habe allerdings
den Nachteil einer geringeren Haltbarkeit.
Ratsherr Gellissen
erkundigt sich, warum seitens der Verwaltung nicht weitere Vorschläge genannt worden
seien um das volle Volumen der Zuschüsse auszunutzen.
Technischer
Beigeordneter Fabry erklärt, dass die Kosten bisher nur geschätzt seien und
dass etwas Freiraum für die Finanzierung von Vorschlägen aus den Fraktionen belassen
werden musste.
Ratsherr Kersten
bitte um Klarstellung der in der Vorlage genannten Formulierung „Eine
Weiterleitung von Fördermitteln der Stadt an andere Träger ist nicht
beabsichtigt.„ im Rahmen des Protokolls.
Wie bereits durch
Bürgermeisterin Klein erklärt, bezog sich dieser Satz auf den zunächst pauschal
gestellten Antrag der Waldorfschule.
Bürgermeisterin Klein
weist abschließend daraufhin, dass aufgrund der geplanten Fülle und der
vorgegebenen Zeitschiene die Maßnahmen nicht allein durch die Gebäudewirtschaft
abgewickelt werden könnten. Es seien auch externe Ingenieurbüros in Anspruch zu
nehmen. Deren Kapazität sei aber aufgrund des zu erwartenden hohen
Auftragsvolumens wahrscheinlich auch schnell ausgeschöpft.
Beschluss:
Der
Haupt- und Finanzausschuss schlägt vor, die in der Vorlage aufgeführten
Investitionsmaßnahmen ergänzt um die von den Fraktionen genannten Punkte in den
Bereichen Bildungsinfrastruktur und Infrastruktur für die Ratssitzung
aufzubereiten, und dann, sobald die gesetzlichen Vorgaben konkret vorliegen, zur
Beratung und Beschlussfassung den jeweils zuständigen Fachausschüssen vorzulegen.
