12.05.2009 - 6.4 Antrag der FDP-Fraktion vom 11.05.2009 betreffe...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Ausschuss:
- Rat der Stadt Wegberg
- Datum:
- Di., 12.05.2009
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Die FDP-Fraktion hat mit
Schreiben vom 11.05.2009 folgenden Antrag gemäß § 20 der Geschäftsordnung
gestellt:
„Wir verweisen auf
unser Schreiben vom 23.10.08, in dem wir um Prüfung einer zusätzlichen Stelle
eines Streetworkers in unserer Stadt gebeten hatten.
Im Personalausschuss vom
25.11.08 wurde mehrheitlich dieses Ansinnen abgelehnt.
Quer durch alle Fraktionen
war aber deutlich geworden, dass man nach einem weiteren Beobachtungszeitraum der
jugendlichen Szene im Frühjahr 2009 noch einmal Bilanz ziehen sollte.
Nach Auffassung der FDP
ist durch zahlreiche Aktivitäten besonders an den Wochenenden der Zeitpunkt
gekommen, um den vagabundierenden und randalierenden Jugendlichen ein
deutlichen Zeichen zu setzen. So wurden z. B. mehrfach die Behindertentoilette
am Parkplatz Schwalmaue zerstört oder die Beleuchtung entlang der Brücke unter
dem Bahndamm stark beschädigt. Auch weitere ähnliche Vorfälle im Stadtgebiet
waren häufiger Thema im Rat. Viele Bürger fühlen sich belästigt und sind
entsprechend verängstigt.
Das jüngste Schreiben von
Frau Jansen, das der Stadtverwaltung sicher auch vorliegt, beschreibt
zusätzliche skandalöse Zustände im Innenstadtbereich.
Die FDP-Fraktion beantragt
daher erneut die Wiederaufnahme der Debatte um Einstellung eines Streetworkers,
der speziell in den Abendstunden dienstlich tätig sein kann. Die Verwaltung
möge zur nächsten Sitzung des BiKSS eine entsprechende Vorlage ausarbeiten.
Wegberg ist durch eine
mangelnde Polizeipräsens ohnehin benachteiligt. Wir sind der Auffassung, dass
eine aus Sicht der Kreispolizei günstige Strafstatistik kein Anlass sein
sollte, weiterhin untätig zu sein. Unsere Bürger fühlen sich an bestimmten
Brennpunkten unsicher.
Viele Missstände sind
bekannt, jetzt ist höchste Zeit zum Handeln angesagt.“
Bürgermeisterin Klein
teilt mit, sie habe mit dem Vorsitzenden der FDP-Fraktion vereinbart, dass die
Beratung für die Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur, Soziales und
Sport am 25.08.2009 vorbereitet werden soll, weil die erforderliche
Vorbereitungszeit bis zur nächsten Sitzung am 26.05.2009 zu kurz bemessen sei.
