12.01.2010 - 1.6 Umgestaltung der Mittelstraße und der Immanuel-...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.6
- Datum:
- Di., 12.01.2010
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Umwelt, Verkehr, Abwasser
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Bennewirtz erklärt,
seine Fraktion teile die Beurteilung der
Verwaltung zur Verkehrsgefährdung nicht. Der Bereich des Spielplatzes sei
objektiv für die schwächeren Verkehrsteilnehmer gefährlich, eine Verbesserung sei
dringend geboten. Es werde deutlich schneller als die dort zulässige
Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gefahren (“Kleiner
Grenzlandring“). Er bittet die Verwaltung zu prüfen, ob nicht doch
geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen (Einbringung Berliner Welle) im
Spielplatzbereich möglich seien.
Herr Nießen betont den
reinen Anliegercharakter der Straße. Die Probleme mit Fahrbahnschwellen seien
in früheren Sitzungen immer wieder vorgestellt worden. Die Anordnung der 30
km/h sei ausreichend, man sollte an die Anlieger appellieren, sich StVO-konform
zu verhalten.
Frau Braun entgegnet, nicht
die Anwohner sondern Fremdverkehre seien ursächlich für die Verkehrsgefährdung.
Herr Fabry fasst die
bekannten negativen Auswirkungen von Fahrbahnschwellen als Hindernisse in der
Fahrbahn zusammen (mehr Lärm, mehr Abgase, Behinderung von Rettungsfahrzeugen,
Gefährdung bei Krankentransporten usw.). Ein Umbau der Fahrbahn in eine
niveaugleiche Verkehrsfläche, so wie der Gesetzgeber es für verkehrsberuhigte
Bereiche (“Spielstraße“, Schrittgeschwindigkeit) fordere, koste ca.
100-140 €/m² und stelle eine Ausbaumaßnahme nach § 8
Kommunalabgabengesetz dar, die eine Beitragspflicht für die Anlieger auslöse.
Der Einbau von Schwellen koste ca. 1.100,00 €/Stk.
Herr Scherer-Rath weist
allgemein auf die Problematik hin, 30 km/h-Zonen würden polizeilich nicht
ausreichend überwacht. In Nachbarländern würde im Übrigen großzügig mit
Schwellen eine Geschwindigkeitsdämpfung durchgesetzt.
Herr Bennewirtz sagt, man
nehme den Antrag auf Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches zurück,
dafür solle aber eine Absicherung des Spielplatzbereiches mit Schwellen
erfolgen.
Herr Fabry sagt für die
nächste Sitzung eine Kostenaufstellung zu.
