15.11.2011 - 1.5 Kreisverkehre im Stadtgebiet – Erscheinungsbild

Beschluss:
verwiesen
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Wortprotokoll

 

Ratsherr Bennewirtz teilt mit, dass die Vorlage nach Ansicht der CDU-Fraktion lediglich den Ist-Zustand der Kreisverkehre wiedergebe. Die im Antrag geforderte Entwicklung eines alternativen Konzeptes zur Aufwertung des Erscheinungsbildes der Kreisverkehre sei unterblieben.

 

Der Technische Beigeordnete Fabry erläutert, dass zwar ein anderes Konzept erstellt werden könne, hierbei jedoch zu beachten sei, dass jede andere Art der Gestaltung kostenintensiver sei.

 

Ratsherr Bennewirtz erwidert, dass seine Fraktion bei ihrem Antrag nicht an eine bloße Umgestaltung gedacht habe, sondern eher an eine mögliche Patenschaft für die Kreisverkehre oder die Entwicklung von Sponsorenmodellen. Diese Varianten seien ggf. sogar noch kostengünstiger als die zurzeit erfolgende Unterhaltung.

 

Bürgermeister Pillich entgegnet, dass er aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit von Patenschaftsmodellen abrate. Diese seien lediglich kurzfristig tragfähig. Häufig scheiterten diese bei Wechsel der Personen bzw. lasse das Engagement in vielen Fällen mit der Zeit nach. Ferner falle beim  Baubetriebshof im Rahmen dieser Lösungen weiter Aufwand an. Es seien kaum dauerhafte Einsparungseffekte realisierbar.

 

Ratsfrau Zimmermann schlägt vor, die Pflege der Kreisverkehre den ansässigen Landschaftsgärtnern und Gärtnereien anzubieten und diesen im Gegenzug eine entsprechende Werbemöglichkeit vor Ort zu gestatten.

 

Ratsherr Ellerkamp unterstützt diesen Vorschlag und empfiehlt die Gestaltung ggf. um künstlerische Komponenten zu erweitern.

 

Der sachkundige Bürger Nießen äußert, dass seiner Ansicht nach der Kreisverkehr in Beeck in Relation zu den anderen sehr teuer sei und bittet um diesbezügliche Informationen.

Herr Neumann teilt mit, dass die bezifferten Aufwendungen (in Höhe von 686,01 € / Jahr) für diesen Kreisverkehr aus einer entsprechenden Ausschreibung mit der vorgegebenen Anzahl an Pflegegängen resultierten. Ferner bringe die dortige Bepflanzung des Kreisverkehres (Strauchrosen, immergrüne Heckenkirschen, Linde) einen höheren Pflegeaufwand mit sich.

 

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Der Ausschuss trifft in der Sache keinen Beschluss.

Es besteht Einigkeit dahingehend, dass die Vorlage zurück an die Verwaltung verwiesen wird, mit dem Auftrag ein alternatives Konzept zu entwickeln und anschließend eine neue Beratung im Ausschuss vorzubereiten.