14.05.2013 - 5.5 Anfrage der FDP-Fraktion vom 01.05.2013 betreff...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.5
- Ausschuss:
- Rat der Stadt Wegberg
- Datum:
- Di., 14.05.2013
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage ohne Genehmigung
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Die Anfrage der FDP-Fraktion wurde in der Sitzung wie folgt beantwortet:
1. Liegen der Stadtverwaltung Zahlen über die Bevölkerungsentwicklung in den Ortsteilen vor? Falls ja, können aus diesen Daten Prognosen für eine mögliche Entwicklung bis in das Jahr 2020 abgeleitet worden?
Der Fachbereich Bürgerservice führt seit Jahren eine Bevölkerungsstatistik. Diese Statistik ist nach den einzelnen Ortsteilen sowie Altersgruppen und Geschlecht aufgeteilt.
Im Jahr 2010 hatte Wegberg: 29.133 Einwohner
Im Jahr 2011 hatte Wegberg: 28.877 Einwohner
Im Jahr 2012 hatte Wegberg: 28.925 Einwohner
Aufgrund der steigenden Lebenserwartung, der Sterbe- und Geburtenrate, Zuzügen und Wegzügen in Wegberg sowie der grundsätzlichen demographischen Entwicklung sowie nicht vorhersehbaren Entwicklungen ist aus Sicht der SEWG die Erstellung einer verlässlichen Prognose nicht möglich. Den Prognosen der Bertelsmann-Stiftung folgend, ist in der Stadt Wegberg bis zum Jahre 2020 mit einem Rückgang der Bevölkerung um 2,5 % (bis 2030 um 5%) zu rechnen.
Die Bevölkerungsstatistiken für die Jahre 2010, 2011 und 2012 werden als Anlage der Niederschrift beigefügt.
2. Gibt es Erhebungen über die Pendlerströme aus den Ortsteilen nach Wegberg?
NEIN seitens der Stadt Wegberg und der SEWG mbH gibt es keine Erhebungen über Pendlerströme nach Wegberg.
3. Welche Erkenntnisse liegen der Stadtverwaltung über die Entwicklung des Immobilienmarktes im Stadtgebiet vor?
Bei der SEWG sind nahezu ausschließlich verstärkte Nachfragen nach Baugebieten in Rath-Anhoven und im Innenring bzw. Zentrennähe in den zurückliegenden 24 Monaten registriert worden.
Diese Entwicklung spiegelt sich nach grundsätzlicher Auffassung der SEWG auch auf den Immobilienmarkt wieder. Parallel hierzu ist eine verstärkte Nachfrage von alten- bzw. seniorengerechten Häusern und Wohnungen zu beobachten. Diese Nachfrage geht einher mit der Veräußerung von größeren Bestandsimmobilien aus Alters- und/oder Gesundheitsgründen.
Eine Stabilität der Immobilenpreise, einhergehend mit einem leichten Anstieg, ist sicherlich auch auf die aktuell günstige Zinsentwicklung zurückzuführen.
4. Gibt es Erkenntnisse über Umfang und Dauer von Leerständen von Wohnraum?
Nach Auskunft des Fachbereiches Bildung und Soziales sind mit Stand heute im Stadtgebiet:
11 freie Wohnungen mit Wohnberechtigungsschein (WBS) gemeldet
9 Wohnungen mit 3 Zimmern, jeweils ca. 70-80qm
1 Wohnung mit 4 Zimmern, 91qm
1 Wohnung mit 2 Zimmern, 59 qm
und
4 freie Wohnungen ohne WBS gemeldet
2 Wohnungen mit 3 Zimmern, ca. 80 qm
1 Wohnung mit 4 Zimmern, ca. 93 qm
1 Wohnung mit 1 Zimmer, ca. 30 qm
Bis auf 2 Wohnungen sind alle sofort beziehbar und stehen seit Monaten leer.
5. Wie hoch ist die Nachfrage für die Entwicklung neuer Baugebiete in den Ortsteilen?
Seitens der SEWG mbH wurde festgestellt, dass parallel zu den üblichen einzelnen Nachfragen in nahezu allen Ortsteilen fast ausschließlich nach Baugebieten in Rath-Anhoven und im Innenring bzw. Zentrennähe (z.b. Klinkum und Harbeck) nachgefragt wird.
Diese Nachfrage betrifft senioren und behindertengerechten Wohnraum genauso wie Wohnraum für Familien und kinderlose Lebensgemeinschaften.
Anlagen
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1
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