29.09.2015 - 1.3.2 Mitteilung betreffend "Weitere Nutzung des Spor...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

 

Ratsherr Schmelich merkt an, dass die CDU-Fraktion eine reine Kenntnisnahme des Sachverhaltes für unzureichend hält. Seine Fraktion habe darüber nachgedacht, ob das Gelände nicht für eine Wohnbebauung geeignet sei. 

Statt der geplanten Aufforstung solle eine Vorprüfung der Fläche im Bezug auf eine mögliche Erschließung als Wohnbaufläche erfolgen.

 

Der Techn. Beigeordnete Fabry erläutert, dass eine solche Prüfung in den letzten zwei Jahren durchgeführt worden sei. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum angrenzenden FFH-Gebiet stimme die Bezirksregierung hier jedoch lediglich einer Wohnnutzung als Straßenrandbebauung zu. Wegen der Lärmimmission der B221neu und dem damit verbundenen Bau eines Lärmschutzwalles, sei die Variante jedoch nicht wirtschaftlich.

 

Ratsherr Nelsbach erkundigt sich hinsichtlich der Kosten sowie der Nutzung der Sportplatzfläche.

 

Herr Fabry erläutert, dass die Fläche zurzeit durch keinen im Stadtgebiet Wegberg ansässigen Verein genutzt werde. Diese verursache zurzeit nur Kosten ohne jegliche Nutzung.

Der Landesbetrieb Wald und Forst habe der Verwaltung angeboten, aus Rücklagemitteln die Fläche aufzuforsten. Ferner habe es eine Anfrage zur Nutzung eines Teils der Rasenfläche gegeben, daher tendiere die Verwaltung zum Erhalt dieses kleineren Bereiches.

 

Ratsherr Gellissen äußert, dass die bei einer Umwandlung des Sportplatzes erforderlich werdende Abschreibung nicht mit der aktuellen Haushaltslage der Stadt Wegberg korrespondiere. Ferner regt er an, die für das Kleinspielfeld angestrebte Größe von 2.800 qm nochmals zu überdenken.

Auf diesem Hintergrund regt er die Erstellung einer vollständigen Beratungsvorlage an, in der der Gesamtkomplex zu diesem Thema nochmals dargestellt wird.

 

Der Techn. Beigeordnete Fabry erkundigt sich bei den Ausschussmitgliedern, ob der Rasenschnitt auf der Fläche eingestellt werden könne, da dieser erheblichen Arbeitsaufwand beim Baubetriebshof auslöse.

Hiergegen werden seitens der Ausschussmitglieder keine Einwendungen geäußert.

 

Techn. Beigeordneter Fabry sichert für die nächste Sitzung des Fachausschusses die Bereitstellung einer entsprechenden Beratungsvorlage zu.

 

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Beschluss:

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und –planung nimmt Kenntnis.

Die Verwaltung wird beauftragt für die kommende Sitzung des Ausschusses eine Beratungsvorlage zu erstellen.