10.11.2015 - 1.5 Bericht des Streetworkers

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Feger von der Fraktion AfW erkundigt sich, ob mit dem Wort „Casino“ auf der Seite 4 im Bericht tatsächlich eine Glücksspielgelegenheit gemeint sei, was sie als freizeitpädagogisches Angebot nicht gutheißen würde.

Herr Maurin erklärt, dass es sich um eine Aktion des evangelischen Jugendheims Haus Schalom handele, bei der die Jugendlichen nicht mit Geld sondern mit Spieltalern spielen würden. Es solle keine „Glückspielhölle“ aufgebaut, sondern nur das Flair eines Casinos hergestellt werden. Frau Pfarrerin Leppert bestätigt, dass kein Glücksspiel mit Geldeinsatz geplant sei. Ein passender Name für dieses Angebot werde zurzeit noch gesucht.

 

Herr Arndt dankt Herrn Maurin zunächst für seinen Einsatz in der Flüchtlingsarbeit; er freue sich aber auch, dass der Streetworker nun wieder mehr Zeit für die Jugendarbeit habe. Herr Arndt möchte wissen, ob es eine aktuelle Entwicklung im Raum Arsbeck gäbe. Zudem bittet er um eine genauere Beschreibung des Themas „Sprechstunden im Jugendheim“.

 

Herr Maurin erwidert, dass er aufgrund seiner intensiven Flüchtlingsarbeit aktuell in Arsbeck keine genauen Beobachtungen machen konnte. Er habe lediglich feststellen können, dass nach den Sommerferien die Anzahl der Jugendlichen, die sich auf dem Schulgelände treffen, abgenommen und sich das Gesicht der Gruppe verändert habe. Er wolle nunmehr aber wieder mit seinen Rundgängen an Freitag-Abenden beginnen.

 

Zum Thema Jugendheim stellt Herr Pint klar, dass eine Verzahnung zwischen Streetwork und Jugendzentren sehr wichtig sei, um Jugendliche „von der Straße zu holen“ und in die Jugendheime zu bringen. Herr Maurin ergänzt, dass die Jugendheime eine Anlaufstelle für viele Jugendliche seien, insbesondere in den kalten Jahreszeiten. Viele Jugendliche halten sich in den Jugendheimen oder davor auf. Er möchte die warmen Räume der Jugendzentren auch gerne für Gespräche mit den Jugendlichen nutzen, was jedoch nicht als eine Erweiterung des Angebotes der Jugendheime zu verstehen sei.

 

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Beschluss:

Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.