17.11.2015 - 1.5 Weitere Nutzung des Sportplatzes Arsbeck

Beschluss:
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Wortprotokoll

 

Ratsherr Schmelich teilt mit, dass die CDU-Fraktion, wie bereits in der Sitzung des Fachausschusses am 29.09.2015 geäußert, eine Nutzung der Fläche für eine Wohnbebauung, zumindest in Teilen, bevorzugen würde.

Er richtet mit Bezug auf die Vorlage die nachfolgenden Fragen bzw. Anregungen an die Verwaltung:

 

1.

Durch die HSK-Maßnahmen wird die Pflege der städtischen Grünflächen im gesamten Stadtgebiet stark reduziert, warum sollte dann hier eine weitere Fläche zur Pflege geschaffen werden?

2.

Besteht ein Bedarf an einem Kleinspielfeld, wie es in der Vorlage beschrieben wird und wie soll dieses Kleinspielfeld aufgebaut sein?

3.

Welche Kosten entstehen der Stadt Wegberg bei der Anlegung dieses Kleinspielfeldes?

4.

In unserer Fraktion waren wir sehr erstaunt über die angesetzten extrem hohen Erschließungs- und Planungskosten. Die Verwaltung möge uns diese Kosten bitte genau erläutern.

5.

Der angesprochene Lärmschutzwall stellt kein Hindernis und auch keine hohen zusätzlichen Kosten dar, da hier durchaus Boden der Einbauklasse bis Z 1.2 nach der Mitteilung der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall eingebaut werden darf.

6.

Muss der Lärmschutzwall, wie in Anlage 3 dargestellt, auch nach links zum Waldgrundstück hin so ausgeführt werden oder kann hier noch eine weitere Parzelle entstehen?

7.

Muss hier eine Einfamilienhaus-Bebauung ausgeführt werden oder ist auch Geschosswohnungsbau möglich?

 

Die Erste Beigeordnete Frau Karneth erläutert, dass die Bitte zur Schaffung des Kleinspielfeldes durch die Schulleitung der Grundschule in Arsbeck an die Verwaltung herangetragen worden sei.

 

Frau Heilwagen, die Fachbereichsleiterin des Fachbereiches Planen, Bauen, Wohnen sichert eine Klärung der Fragen zu.

 

Der sachkundige Bürger Herr K. Müller teilt mit, dass sich seine Faktion für den Beschlussvorschlag der Verwaltung ausspreche.

 

Ratsherr Böhm weist mit Bezug auf die im Rahmen des HSK geführten Diskussionen hinsichtlich der Verringerung von Standards darauf hin, dass eine Aufforstung der Fläche noch geringeren Pflegeaufwand zur Folge hätte.

Ferner sei in der letzten Sitzung des Fachausschusses ein Beschluss zur Ausweisung von Flächen für eine Wohnbebauung im Innenring erfolgt. Die Ausweisung einer weiteren Wohnbaufläche außerhalb des Ringes sei hier kontraproduktiv.

 

Der Ausschussvorsitzende Ratsherr Wolters spricht sich für eine Verschiebung des Tagesordnungspunktes in die kommende Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und –planung aus. In diesem Rahmen seien dann auch die in der heutige Sitzung aufgeworfenen Fragen zu beantworten.

Seitens der Ausschussmitglieder wird diesem Vorgehen zugestimmt.

 

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Beschluss:

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und –planung fast in der Sache keinen Beschluss.

Die Verwaltung wird beauftragt, für die kommende Sitzung des Fachausschusses eine erneute Beratung vorzubereiten, in diesem Rahmen sind auch die Fragen seitens der Ausschussmitglieder zu beantworten.

 

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