20.06.2017 - 1.4 Vorstellung geplanter baulicher Maßnahmen des F...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.4
- Datum:
- Di., 20.06.2017
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Gebäudewirtschaft
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Ratsfrau Otten fragt nach, wie hoch der Nutzungsgrad der Friedhofshalle durch Trauerfeiern oder Beerdigungen sei. Dies sei auch Thema im „Arbeitskreis Sparen“ gewesen und mit einer Sanierung sollte doch gewartet werden, bis ein Ergebnis im Arbeitskreis vorliege.
Erste Beigeordnete Karneth teilt mit, dass in den Jahren von 2012 bis 2016 durchschnittlich 20 Nutzungen pro Jahr erfolgt seien.
Ratsfrau Otten weist darauf hin, dass diese Anzahl nicht wirklich viel sei und man prüfen solle, ob diese nicht gegebenenfalls an anderen Orten durchgeführt werden könnten. Es solle in jedem Fall das Ergebnis des Arbeitskreises abgewartet werden.
Erste Beigeordnete Karneth erwidert, dass seitens der Bestatter daran festgehalten werde, die Friedhofshalle weiter in Nutzung zu halten. Zurzeit gebe es keine alternativen Möglichkeiten. Da das Dach undicht sei und so die Gebäudesubstanz angegriffen werde, könne eine Reparatur nicht lange hinausgeschoben werden. In diesem Zusammenhang weist sie darauf hin, dass es sich bei den Friedhöfen um kostenrechnende Einrichtungen handele und alle Kosten im Rahmen der Gebührenerhebung auf die Nutzer umgelegt würden. Die Aufwendungen würden so wieder vereinnahmt.
Ratsfrau Otten entgegnet, dass sie sich aufgrund der in der Vergangenheit aufgetretenen Defizite in diesem Bereich, dann auch eine Überprüfung der Friedhofsgebührensatzung jährlich oder alle zwei Jahre wünsche.
Die Erste Beigeordnete erläutert, dass die Abweichungen aus Veränderungen bei den Bestattungsarten resultierten. Die Nutzung der Friedhofshallen spiele hierbei nur eine untergeordnete Rolle.
Ratsherr Bonitz erklärt für seine Fraktion, dass es sich bei der Friedhofshalle in Arsbeck um die dritt häufigst genutzte Halle handele und er entsprechenden Handlungsbedarf sehe.
Techn. Beigeordneter Fabry äußert, dass die Reparatur des Daches für die Sicherung der Bausubstranz mittelfristig unumgänglich sei, jedoch mit einer Beauftragung bis nach der Beratung im Arbeitskreis gewartet werden könne.
