27.06.2017 - 1.7 Bericht des Streetworkers 2017
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.7
- Datum:
- Di., 27.06.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:10
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Bildung und Soziales
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Dr. Broy und Herr G. Schmitz bedanken sich zunächst bei Herrn Maurin für seinen ausführlichen Bericht. Herr Schmitz erkundigt sich, ob Herr Maurin eine Statistik führe, wie viele Fälle er betreut. Zudem fragt er nach, ob es aktuell neuralgische Punkte oder sogar einen „Brennpunkt“ gebe, beispielweise der Skaterplatz, der häufig einen sehr vermüllten Eindruck mache und wo man ortsfremde Jugendliche und junge Erwachsene antreffe.
Herr Maurin erklärt zunächst, dass im Bericht zwei Fehler vorhanden seien: Zum einen fehle das Deckblatt zum anderen helfe er in der Flüchtlingsarbeit bei der Antragsstellung für Arbeitslosengeld II, nicht für Arbeitslosengeld I.
Herr Maurin erläutert ferner, dass er die Statistik mit den Fallzahlen nachreichen werde. Weiterhin erklärt Herr Maurin, dass sich am Skaterplatz und an der Motte immer noch viele Jugendliche aufhalten. Hier aber von einem sozialen Brennpunkt zu sprechen, erachte er als zu hart. Dort sei eher ein Treffpunkt entstanden, an dem insbesondere am Wochenende auch Alkohol getrunken und Drogen konsumiert werden. Dies geschehe jedoch ebenfalls im Stadtpark.
Herr Dr. Beutler erkundigt sich, ob die Prozentgewichtung der Arbeit zwischen Streetwork und Flüchtlingsbetreuung ausgewogen sei. Herr Maurin erklärt, dass dies zur Anfangszeit nicht gestimmt habe. Aktuell habe sich dies aber eingependelt, so dass diese Gewichtung sinnvoll erscheine. Herr Maurin fügt jedoch hinzu, dass durch die zukünftige Wohnsitzzuweisung von Flüchtlingen die prozentuale Verteilung der Stelle wahrscheinlich nicht mehr einzuhalten sei.
Weiter fragt Herr Beutler nach, wie die Zusammenarbeit mit den Jugendheimen der Kirchen funktioniere. Herr Maurin erläutert, dass eine Kooperation mit dem ev.
Jugendheim zustande gekommen sei. Hier finden regelmäßig Angebote statt, die in
Zusammenarbeit mit ihm, den Teamern des Jugendheims und der Leiterin, Frau Christiane Bertrams, organisiert werden. Mit dem kath. Jugendheim sei keine Kooperationsvereinbarung zustande gekommen, über die Gründe könne nur spekuliert werden.
