30.11.2021 - 2.4 Antrag der CDU-Fraktion zur Ansiedlung eines Ei...

Beschluss:
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Wortprotokoll

Ratsfrau Otten spricht sich für die Ausweisung der Fläche zur Errichtung eines Lebensmitteleinzelhandels aus. Wenn ein Investor die Errichtung eines Marktes anbiete und entsprechende Einnahmen an Gewerbesteuer erzielt werden könnten, sollte hierfür die planungsrechtliche Grundlage geschaffen werden. Die Nahversorgung könne hierdurch gesichert und das Einkaufszentrum „Am Bahnhof“ entlastet werden.

 

Ratsherr Bonitz begrüßt im Namen seiner Fraktion grundsätzlich die Überlegungen zur Versorgung der Bevölkerung in Beeck. Der hier ausgewählte Standort sei jedoch falsch. Die Bezirksregierung in Köln habe diesen bereits in der Vergangenheit abgelehnt. Eine Anfahrt über die schmale Straße Am Friedhof sei ebenfalls problematisch. Seine Fraktion spreche sich für eine kleinere Lösung innerhalb von Beeck aus. Ein Bedarf für einen großen Einzelhändler werde hier nicht gesehen.

Ein Standort hinter der Grundschule Beeck sei deutlich besser geeignet.

 

Ratsherr Johnen teilt mit, dass ein Investor auf die CDU-Fraktion zu gekommen sei. Dieser habe eine Verträglichkeitsstudie hinsichtlich der Errichtung eines großen Einzelhandels an dieser Stelle in Auftrag gegeben.

Für die nächsten Schritte sei heute lediglich ein entsprechender Aufstellungsbeschluss herbeizuführen.

 

Der Techn. Beigeordnete Thies stellt klar, dass das Konzept der Verwaltung nicht vorliege.

 

Die Ratsherren Bonitz und Arndt äußern ihr Unverständnis zur Informationslage.

 

Ratsherr Arndt spricht sich dafür aus, in der heutigen Sitzung keine Entscheidung zu treffen. Seine Fraktion könne sich einen kleinen zusätzlichen Standort vorstellen, jedoch nicht den nun vorliegenden großen.

 

Der sachkundige Bürger von den Driesch hält die Errichtung eines Lebensmittelmarktes gegenüber dem Friedhof für zielführend, nicht nur für Beeck sondern auch für weitere Ortsteile, z.B. Beecker Wald.

 

Ratsherr Nelsbach spricht sich für eine Verschiebung der Entscheidung in den Rat aus. Das der CDU-Fraktion vorliegende Gutachten solle nachgeliefert und durch die Verwaltung geprüft werden.

 

Der Ausschussvorsitzende äußert, dass er aus den Wortmeldungen den Wunsch des Ausschusses ableite, die Beratung zu diesem Thema in die nächste reguläre Sitzung des WBVL im neuen Jahr zu verschieben.

Hier gegen erhebt sich kein Widerspruch aus den Reihen der Ausschussmitglieder.

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Beschluss:

Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Vergaben und Liegenschaften trifft in der Sache keinen Beschluss.

 

Es besteht Einigkeit bei den Ausschussmitgliedern dahingehend, dass der Sachverhalt nach Vorlage der weiteren Unterlagen mittels einer neuen Beratungsvorlage nochmals tiefergehend durch die Verwaltung aufbereitet und dann in dern nächsten Sitzung des Fachausschusses im Jahr 2022 erneut beraten werden soll.

 

 

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