17.10.2023 - 1.4 Situation der städtischen Sportplätze

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Arndt dankt der CDU-Fraktion und der Verwaltung für die Erstellung der Vorlage.

Genau wie alle anderen Fraktionen macht er aber deutlich, dass man sich eine andere Vorgehensweise bzw. Kommunikation mit größerer Einbindung aller Fraktionen in der Sache gewünscht hätte, um mehr Transparenz zu schaffen. Zudem fragt er, wofür die geplanten, in seinen Augen sehr hoch bemessenen 220.000,00 € eingesetzt werden sollen, ob es einen Zeitrahmen für die Umsetzung gebe und ob ein Ingenieurbüro beteiligt werde.

 

Frau Day schließt sich den Ausführungen des Herrn Arndt an und betont, dass auch andere Sportstätten untersucht werden sollten, beispielsweisedie, die von den Leichtathletik­vereinen genutzt werden. Auch die anderen Fraktionen halten das Ergebnis für richtig, sehen die Vorgehensweise aber als intransparent an und hätten sich eine frühzeitige Beteiligung gewünscht.

 

Herr Johnen erklärt, dass beide Treffen, das erste nur mit den Fußballvereinen und dem Stadtsportverband und das zweite mit den Vereinen und der Verwaltung, sehr konstruktiv waren und die Vereine selber untereinander -unterstützt durch den Stadtsportverband- die Priorisierung der Bedarfe vorgenommen hätten. Die von der Verwaltung erstellte Vorlage gibt das Ergebnis der Gespräche mit den Vereinen gut wieder und soll dazu dienen, dass im zuständigen Ausschuss mit allen Fraktionen über dieses Thema diskutiert werden könne.

 

Herr Pint bestätigt die Aussagen von Herrn Johnen und betont, dass die Verwaltung bereits vor einem Jahr darauf hingewiesen habe, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. Er ergänzt, dass die Planungskosten angelehnt an die HOAI unter Berücksichtigung der zu erwartenden Baukosten geschätzt wurden; diese sind bisher noch mit keinem Ingenieurbüro abgestimmt. Diese Kosten dienen einer ersten Machbarkeitsstudie/-prüfung.

 

Frau Karneth führt an, dass die Verwaltung bei den geplanten 220.000,00 € voraussichtlich eher an der unteren Grenze der tatsächlich zu erwartenden Kosten liegen dürfte.

 

Weiterhin erklärt Herr Pint, dass nach Vorlage der Machbarkeitsuntersuchung der Ausschuss für Bildung, Integration, Soziales, Demographie und Sport die Priorisierung in der Umsetzung festlegen oder bestätigen solle, wobei der Beschluss danach noch durch den Haupt- und Finanzausschuss und durch den Rat gehen müsse. Fraglich sei dabei auch, ob die Kämmerin die benötigten Gelder zur Verfügung stellen könne.

 

Alle Fraktionen sind sich einig, dass etwas geschehen müsse und dass die Sportplätze dringend einer Bearbeitung bedürfen; der Investitionsstau ist für alle deutlich erkennbar.

 

Herr Pint erklärt außerdem auf Nachfrage von Herrn Bonitz, dass die geplante Größenordnung in Höhe von 285.000,00 € für den Austausch eines Kunstrasens nach Erfahrungswerten der Stadt Mönchengladbach beziffert wurden und dass die Entsorgung des alten Kunstrasens in der Summe zunächst nicht enthalten sei, alleine schon, da die Preise für eine Entsorgung nicht zu kalkulieren seien. All dies soll ja in der Machbarkeitsstudie untersucht und bewertet werden.

Herr Thies fügt hinzu, dass man sich mit den Planungsphasen I + II noch in der Vorplanung befinde; es könne noch bis zur Phase 8 gehen, was zu deutlich höheren Planungskosten führen dürfte. Es bedarf zudem weiterer verwaltungsinterner Abstimmungen auch hinsichtlich des Personaleinsatzes seiner Mitarbeiter*innen. Er weist auf die nächste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hin und schlägt vor, dass die Fraktionen sich bis dahin intern beraten und absprechen könnten.

 

Der Ausschuss verständigt sich darauf, dass die Maßnahme „Machbarkeitsstudie Sanierungskonzept Außensportanlagen“ in die städtische Haushaltsplanung für die Haushaltsberatungen 2024 mit aufgenommen und in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 28.11.2023 weiter beraten werden soll.

 

 

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Abstimmungsergebnis: einstimmig!

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Beschluss:

Der Ausschuss für Bildung, Integration, Soziales, Kultur, Demografie und Sport nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Die Maßnahme „Machbarkeitsstudie Sanierungskonzept Außensportanlagen“ soll in die städtische Haushaltsplanung für die Haushaltsberatungen 2024 mit aufgenommen und in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 28.11.2023 weiter beraten werden.

 

 

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