25.03.2025 - 3.5 Forstliche Richtlinien

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Herr Arndt führt aus, dass die Themenbereiche „Schutz alter Bäume und Waldflächen“ sowie „Reduktion von Wildbeständen“ in dem Wegberger Modell zu wenig berücksichtigt seien. Er schlägt vor, in der heutigen Sitzung keinen Beschluss zu fassen und nochmal Kontakt mit den interessierten Gruppen und Bürgern aufzunehmen, um einen gemeinsamen Vorschlag umzusetzen.

 

Herr Herweg teilt für die Fraktion Vamos Wegberg mit, dass diese dem Beschlussvorschlag nicht folgen werde.

 

Herr Otten schließt sich Herrn Arndt an und fragt nach, in wie weit das Konzept eine Erhöhung der Biodiversität erbringe.

 

Herr Krapoll erklärt, dass die Reduktion von Wildbeständen über den örtlichen Jäger laufe. Die Stadt habe über die Verifizierungsstelle die Audits, die feststellen wie der Verbiss sei. Die Revierpächter werden aufgefordert, den Abschluss zu erfüllen. Die Habitatbäume seien in dem Forstkonzept berücksichtigt und es werde darauf hingewiesen, die Altwaldstruktur zu schützen und weiter zu entwickeln. Mit dem Wegberger Modell solle der Totholzanteil hochgefahren und die Altwaldstrukturen gefördert werden. Man müsse sehen, was die Jahre bringen, um aktuell agieren zu können und das Beste für unseren Wald herauszuholen. Mit dem Konzept wolle man versuchen, dem Wald nachhaltig und langfristig zu helfen. Man müsse handlungsfähig sein, um für die nächsten Generationen unseren Wald zu haben.

 

Herr Krämer stimmt Herrn Krapoll zu und spricht sich positiv für das Konzept aus.

 

Herr Becker schließt sich Herrn Krämer an und teilt für die Fraktion Freie Wähler mit, dass diese dem Beschlussvorschlag zustimmen werde.

 

Herr Bonitz spricht sich dafür aus, nochmal mit den entsprechenden Gruppierungen aus Wegberg in die Kommunikation zu gehen, um Konsens herzustellen.

 

Herr Herweg erkundigt sich, ob die Forstlichen Richtlinien das Handlungskonzept für die nächsten 10-12 Jahre darstellen.

 

Herr Krapoll führt aus, dass aktuell alle Flächen in Wegberg von einer externen Firma aufgenommen werden und der Bestand festgestellt werde. Aus diesem Bestand werde dann das neue Forstwirtschaftskonzept aufgebaut.

 

Herr Bonitz sagt, dass es scheinbar zwei unterschiedliche Standpunkte gebe und bevor eine Entscheidung getroffen werde, sollen nochmal beide Seiten angehört werden. Er fordert ein, dass das Wegberger Modell in einer gemeinsamen Runde nochmals erörtert werde.

 

Die Ausschussvorsitzende fragt Herrn Bonitz, wie er sich die Gruppe vorstelle, die das entscheiden solle.

 

Herr Bonitz antwortet, dass die Gruppe interfraktionell mit 1-2 Vertretern aus den Fraktionen sowie 1-2 Vertreter aus den verschiedenen Naturschutz-Gruppierungen besetzt werden solle.

 

Die Ausschussvorsitzende fragt, ob eine Fraktion einen Antrag stellen möchte.

 

Herr Arndt beantragt für die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, dass in der Runde, die Herr Bonitz aufgeführt habe, noch einmal über die Forstlichen Richtlinien gesprochen werde und versucht werde, ein Konsens zu finden.

 

Die Ausschussvorsitzende lässt über den geänderten Beschlussvorschlag abstimmen.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

Zustimmung:  8 SPD (5) / Die Grünen (1) / Vamos (1)  

Ablehnung:  1 Freie Wähler (1)  

Enthaltung: 10 CDU (8) / FDP (1) / AfW (1)

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Beschluss:

In der heutigen Sitzung wird kein Beschluss gefasst. Über die Forstlichen Richtlinien wird nochmal in einer Runde aus Vertretern der Politik und der verschiedenen Gruppierungen aus Wegberg gesprochen, um einen gemeinsamen Konsens zu finden.

 

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.wegberg.de/public/to020?TOLFDNR=24074&selfaction=print