03.06.2025 - 2.11 Elektro-Ladeinfrastruktur

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Welfers fragt nach, ob die Kosten für die Installation der E-Ladesäulen jeweils vom Betreiber übernommen werden oder ob für die Stadt Kosten entstehen.

 

Herr Krapoll antwortet, dass die Kosten für die Installation sowie die Kosten für den Rückbau von dem Betreiber getragen werden. Dies werde im Gestattungsvertrag für E-Ladesäulen im Stadtgebiet Wegberg geregelt.

 

Herr Welfers sagt, dass man bei der NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH Wunschladepunkte angeben könne und fragt nach, ob diese bei der Entscheidung über neue Standorte berücksichtigt werden.

 

Herr Krapoll erklärt, dass die neuen Standorte ausschließlich von den Betreibern selbst gewählt werden, unter anderem auch, weil die Verwaltung keinen Einblick in das Netz des Strombetreibers hat. Es wird aber davon ausgegangen, dass diese Abfragen mit in die Entscheidungsfindung einfließen werden. Auch die Bereiche außerhalb des Grenzlandrings sollen berücksichtigt werden. Jeder Betreiber, der zwei oder mehr Ladestationen im Innenring installiere, müsse auch eine Ladestation außerhalb des Grenzlandrings errichten. Auch das werde alles über den Gestattungsvertrag geregelt.

 

Herr Becker fragt nach, ob dann verschiedene Ladesäulen von unterschiedlichen Betreibern im Stadtgebiet errichtet werden. 

 

Herr Krapoll stimmt Herrn Becker zu und sagt, dass ein Wettbewerb geschaffen werden solle, um einen marktgerechten Preis für die Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.

 

Frau Neudek ergänzt, dass aus den Fraktionen die Kritik gekommen sei, dass es aktuell nur einen Anbieter gebe und es mit den Karten nicht so günstig laufe. Daher sei die Entscheidung getroffen worden, einen Wettbewerb zu schaffen.

 

Herr Pies erkundigt sich, ob man in dem Zusammenhang auch eine Infrastruktur für Pedelec-Fahrer schaffen bzw. verknüpfen könne. Dies sei auch ein Magnet für Tourismus.

 

Herr Krapoll führt aus, dass diesbezüglich noch kein Lösungsansatz gefunden worden sei. Es sei eine Entscheidung des Investors. Man habe es aber im Hinterkopf und versuche es mit zu vermarkten.

 

Frau Neudek ergänzt, dass im Rahmen der Dorfbegehungen die Idee aufgekommen sei, dass man Fahrradbügel und vereinzelt auch Lademöglichkeiten an Bushaltestellen schaffen könnte. Hierzu gibt es aber noch keine weiteren geplanten Schritte. Gedanklich ist das Thema aber bereits bei der Verwaltung verortet.

 

Herr Herweg regt an, auch die Gastronomiebetriebe miteinzubeziehen. Die Dalheimer Mühle habe beispielsweise schon Ladesäulen für Fahrräder installiert.

 

Herr Krämer merkt an, dass die Ladesäulen häufig von den gleichen Fahrzeugen blockiert werden. 

 

Herr Krapoll antwortet, dass die aktuelle Parkzeit an den Ladesäulen auf vier Stunden begrenzt sei. Man hoffe aber, dass bei den Anfragen für die E-Ladestationen auch Betreiber dabei sind, die eine Schnellladestation anbieten.

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Abstimmungsergebnis: einstimmig

 

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Beschluss:

Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Verkehr und Tourismus beauftragt die Verwaltung, die Elektro-Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet Wegberg als laufendes Geschäft der Verwaltung weiter voranzutreiben.

 

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.wegberg.de/public/to020?TOLFDNR=24241&selfaction=print