04.11.2008 - 1.3 Mitteilungen - öffentlicher Teil-
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.3
- Datum:
- Di., 04.11.2008
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Umwelt, Verkehr, Abwasser
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Dem Ausschuss liegen zu folgenden Themen schriftliche
Mitteilungen vor:
Energieausweise für
die Betriebsgebäude der Kläranlagen Wegberg und Dalheim
Um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern und damit
die Folgen des weltweiten Klimawandels einzudämmen, haben sich die Europäische
Union und insbesondere Deutschland ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Da in
Europa der Energieverbrauch im Gebäudebereich eine der Hauptursachen für CO2-Emissionen
ist, trat am 4. Januar 2003 eine europäische Richtlinie über die
“Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ in Kraft. Sie fordert die
einzelnen EU-Mitgliedsstaaten dazu auf, umfassende Maßnahmen zur deutlichen
Reduktion des Energieverbrauchs und zur Steigerung der Energieeffizienz im
Gebäudesektor umzusetzen.
Das Hauptelement dieser Richtlinie ist die Einführung von
Energieausweisen.
Aus diesem Grund hat die Stadt Wegberg das ortsansässige
Ingenieurbüro Schmelich beauftragt, für die Betriebsgebäude der städtischen
Kläranlagen Energieausweise zu
erstellen.
Hierbei wurde festgestellt, dass beide Betriebsgebäude die
in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geforderten Werte deutlich
unterschreiten.
Das Betriebsgebäude der Kläranlage Dalheim unterschreitet
diesen Wert um 27 % und das der Kläranlage Wegberg sogar um 49 %.
Aus den Reihen der Ausschussmitglieder wird darum gebeten,
die Kilowattstunden nachzuliefern.
Anlegung eines
Rad-/Gehweges an der Straße “In Tüschenbroich“ von der L 364 bis
zum Ortsanfang;
Antrag der
CDU-Fraktion vom 07.01.2008 (VO/0719/08, StUV 08.04.08)
Die CDU-Fraktion hatte zur Verbesserung der
Verkehrssituation für den vorgenannten Bereich der Straße “In
Tüschenbroich“ die Anlegung eines Rad-/Gehweges beantragt.
Das betreffende Teilstück stand zum Zeitpunkt der
Antragstellung noch im Eigentum des Landes NRW.
Zwischenzeitlich ist die grundbuchrechtliche Umschreibung
der Flächen auf die Stadt erfolgt.
Nach Beschlusslage wird die Verwaltung nunmehr mit dem
Landesbetrieb Straßenbau NRW die Verbesserung der Querungssituation über die L
364 diskutieren und darauf aufbauend die Voraussetzungen für eine sichere
Rad-/Gehwegverbindung schaffen (Vorplanung für Einplanungsantrag bei der
Bezirksregierung für Maßnahmen 2010).
Herr Pillich führt für die CDU-Fraktion aus, dass sie Wert
darauf lege, dass die beiden Maßnahmen Straßenbau und Radwegeausbau nicht
unmittelbar miteinander verbunden werden.
Erneuerung der
Bahnübergangssicherungsanlagen “In Ellinghoven“ und
“Kahrbahn“
Mit Schreiben vom 16.10.2008 teilt die DB ProjektBau GmbH
mit, dass die Arbeiten an den Bahnübergängen im November 2008 beginnen.
Der Bahnübergang
“Kahrbahn“ wird mit Halbschranken ausgerüstet. Die Kosten der
Maßnahme betragen voraussichtlich 453.000,00 €, davon sind ca. 116.500,00
€ kreuzungsbedingt. Dies sind Anteile, die der Erhöhung der Sicherheit
nach den Vorschriften des Eisenbahnkreuzungsgesetzes dienen und zwischen dem
Straßenbaulastträger (Stadt für Wirtschaftsweg Kahrbahn), dem Bund und der DB
Netz AG zu dritteln sind. Im Haushalt wurde der Eigenanteil der Stadt mit
40.000,00 € berücksichtigt. Ein entsprechender Zuschussantrag wurde bei
der Bezirksregierung gestellt. Eine Entscheidung über die Gewährung von
Zuschüssen liegt noch nicht vor, allerdings hat die Bezirksregierung dem
vorzeitigen Baubeginn (förderungsunschädlich) zugestimmt.
Der Übergang “In Ellinghoven“ wird mit neuer
Signaltechnik ausgerüstet. Es gibt keine Kostenbeteiligungspflicht für die
Stadt.
Feldversuch zur Energieeinsparung beim
Dimmen von Straßenleuchten
Am 5. Juli 2007 hat die Stadt Wegberg in Zusammenarbeit mit
der WestEnergie und Verkehr einen Feldversuch zur Energieeinsparung bei der
Straßenbeleuchtung gestartet.
Hierzu wurde in einem Wohngebiet mit insgesamt 22 Leuchten
zunächst bis zum März 2008 der Stromverbrauch ohne Dimmer gemessen.
Seit März 2008 wird die Straßenbeleuchtung in dem Wohngebiet
mit Dimmereinrichtung betrieben.
Aktuelle Messungen der West haben ergeben, dass für den Zeitraum von März bis Oktober 2008
folgende Energieeinsparung vorliegt:
|
Konventioneller Betrieb: |
|
4.152,33 kWh |
|
Dimmlight Betrieb: |
|
3.833,43 kWh |
|
Einsparung: |
|
318,90 kWh |
Bei einem kWh-Preis von 14,3 ct/brutto ergibt sich eine
monetäre Einsparung in Höhe von
318,90 kWh x 14,3 ct/kWh = 45,60
€
Umgerechnet auf das Kalenderjahr geht die West für das
Referenzgebiet von einer Stromersparnis von insgesamt ca. 880 kWh/a aus.
Dies entspricht einer Stromersparnis von
880 kWh/a x 14,3 ct/kWh = 125,84
€/a
Demgegenüber stehen Investitionskosten von ca. 3.000,00 Euro
je Dimmeinrichtung.
Der Versuch wird noch bis zum März 2009 fortgesetzt. Danach
wird die Verwaltung einen Abschlussbericht vorlegen.
Demontage von Lampen im Stadtgebiet
In der letzten Sitzung des Ausschusses für Städtebau, Umwelt
und Verkehr hat die Verwaltung mitgeteilt, dass aufgrund von statischen
Problemen im gesamten Stadtgebiet Lampen demontiert worden sind.
Insgesamt mussten 47 Lampen ausgetauscht werden.
|
|
Ortsteil |
Straße |
Maste Auswechslung sofort (Stück) |
|
1 |
Beeckerheide |
Zum Ottenhof |
1 |
|
2 |
Harbeck |
Im Ländchen |
1 |
|
3 |
Harbeck |
Kringskamp |
7 |
|
4 |
Harbeck |
Venloer Str. |
1 |
|
5 |
Klinkum |
Alte Landstr. |
11 |
|
6 |
Wegberg |
Am Petershof |
1 |
|
7 |
Wegberg |
Am Sandhang |
1 |
|
8 |
Wegberg |
Bahnhofstraße |
4 |
|
9 |
Wegberg |
Beecker Straße |
2 |
|
10 |
Wegberg |
Bergstraße |
2 |
|
11 |
Wegberg |
Dorper Straße |
3 |
|
12 |
Wegberg |
Heerstraße |
2 |
|
13 |
Wegberg |
Krankenhausstraße |
1 |
|
14 |
Wegberg |
Markusstraße |
3 |
|
15 |
Wegberg |
Tüschenbroicher Straße |
7 |
|
|
|
Summe: |
47 |
Die
Aufträge für die Erneuerung der Lampen wurden erteilt und die NVV AG (ehemals
West) hat bereits mit den Arbeiten begonnen und die ersten Lampen ausgetauscht.
Bis zum Ende des Jahres sollen alle 47 Lampen ersetzt werden.
Es wird seitens der CDU-Fraktion darum gebeten, möglichst
einheitliche Lampentypen unter Ausschluss von Peitschenmastleuchten zu
verwenden.
Beleuchtung der
Querungshilfe auf der L3 (Grenzlandring) in Höhe der Einmündung L364
(Gerderhahner Straße)
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW als Straßenbaulastträger der
Landstraße wird, wie bereits mitgeteilt, nur einer DIN-gerechten Ausleuchtung
zustimmen. Die WestEnergie hat ein entsprechendes Angebot mit 12 Leuchten mit
einer Nettoangebotssumme von 23.797,00 € vorgelegt.
Die Verwaltung vertritt die Auffassung, eine
Beleuchtungsanlage würde ausschließlich der Absicherung der
Verkehrseinrichtungen (Sperrflächen) in der Landstraße dienen und wäre zusammen
mit der Querungshilfe geeignet, eine Bedarfsampel, die erhebliche Mehrkosten
verursacht hätte, auf Dauer zu ersetzen. Deshalb sollte der Landesbetrieb die
Beleuchtung in eigener Kostenverantwortung errichten und betreiben.
Mit Schreiben vom 11.08.2008 hatte die Verwaltung den
Landesbetrieb um Mitteilung gebeten, wann mit einer Umsetzung der Maßnahme
gerechnet werden kann. Im Antwortschreiben vom 27.08.2008 teilt der
Landesbetrieb mit:
„Aus Gründen der Straßenbaulast und
Verkehrssicherungspflicht ist eine Beleuchtung der Straße nicht erforderlich.
Wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass aus anderen Gründen, z.B. der
Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherung und Ordnung dort eine Beleuchtung
erforderlich ist, bitte ich um Vorlage eines entsprechenden Antrags für den
Abschluss einer Nutzungsvereinbarung.“
Voraussichtlich sieht eine Nutzungsvereinbarung vor, dass
der Landesbetrieb Aufstellung und Betrieb einer Beleuchtungsanlage nach DIN
durch die Stadt duldet.
Zurzeit prüft die Verwaltung mit der WestEnergie, ob
grundsätzlich nicht eine kostengünstigere Variante unter geänderten
Randbedingungen möglich ist.
Die Verwaltung wird weiter berichten.
Erlass einer
Denkmalschutzbereichssatzung für den Ortsteil Wegberg – Beeck
Bekanntlich besteht die Absicht, neben der bereits
existierenden "Erhaltungssatzung" eine Denkmalbereichssatzung für den
Ortskern Beeck zu erlassen.
Ein Abgrenzungsvorschlag und eine gutachterliche Stellungnahme des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege wurde in einer Bürgerversammlung am 29.08.2008 der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die erschienenen Bürger und Vertreter der Ortsvereine
begrüßten einvernehmlich diese Absicht.
Im Zuge der Erörterungen wurde seitens der Verwaltung und
der Vertreterinnen aus dem Denkmalamt auch dargelegt, dass es zur
Zielerreichung sinnvoll sei, das bestehende Regelwerk
"Erhaltungssatzung" und die beabsichtige
"Denkmalbereichssatzung" zusätzlich mit einer
"Gestaltungssatzung" zu ergänzen.
Auf Anregung der Bürger sollte ferner noch einmal über die
Parksituation für PKW’s nachgedacht werden. Auch bezüglich dieses Themas
war man mehrheitlich der Auffassung, dass hierdurch eine deutliche Verbesserung
des Platzcharakters erreicht werden kann.
Die Verwaltung hat die zustimmende Resonanz aus der
Bürgerbeteiligung zum Anlass genommen, zu prüfen, welche (Mindest)-Inhalte eine
Gestaltungssatzung haben sollte. Der Vorgang befindet sich in Arbeit. Ein
Konzept für eine reduzierte Parkraumnutzung liegt vor. Beide Ergebnisse werden
zu gegebener Zeit vorgestellt.
Antrag der
CDU-Fraktion zur Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich der
Klinkumer Straße vom 12.09.2008
Zum oben genannten Antrag wurde zwischenzeitlich die
landesplanerische Anfrage nach § 32 Abs. 1 Landesplanungsgesetz an die
Bezirksregierung Köln gestellt.
Die Verwaltung wird den Ausschuss über die Entscheidung der
Bezirksregierung in Kenntnis setzen.
Kennzeichnung der
Naturschutzgebiete
Vor Kurzem wurden die Naturschutzgebiete, die im
zwischenzeitlich rechtskräftigen Landschaftsplan dargestellt sind, in der Örtlichkeit
durch Beschilderung kenntlich gemacht. Die Kennzeichnung erfolgte auf
Veranlassung des Kreises als Untere Landschaftsbehörde durch die
Straßenmeisterei. Die geschützten Gebiete sind nach dem Landschaftsgesetz zu
kennzeichnen. Die kreisweite Aktion soll Mitte November abgeschlossen sein.
Anfrage der
SPD-Fraktion vom 14. Oktober 2008 betreffend Maximilian-Kolbe-Gymnasium
Die SPD-Fraktion hat mit Schreiben vom 14. Oktober 2008
folgende Anfrage gestellt:
„Sehr geehrte Frau Klein,
ich nehme Bezug auf das Ihnen zugegangene Schreiben der
Vorsitzenden der Schulpflegschaft des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums, Frau Dr.
Dennig-Schmitz vom 25.09.2008.
Frau Dr. Dennig-Schmitz macht in ihrem vorgenannten
Schreiben nochmals auf den beklagenswerten Bauzustand der Schule aufmerksam und
verweist schwerpunktmäßig auf die seit Jahren bekannten Baumängel:
Defekte und undichte Fenster,
verdreckte Flure, undichte Decken, unzumutbare sanitäre Einrichtungen,
stinkende Abflüsse, defektes oder ungeeignetes Mobiliar, kaputte Türen, defekte
Elektroinstallationen, eine nicht sicher funktionierende Heizung, etc., etc..
Fazit der Schulpflegschaft:
„Die Schule ist heruntergekommen und – positiv
ausgedrückt – keine Zierde für Wegberg.“
Diese Aussagen decken sich mit den vorliegenden
Informationen und langjährigen Sachstandsdarstellungen der SPD-Fraktion, deren
Handlungsbedarf von der Verwaltung stets als nicht so dringend dargestellt
wurde.
Die Elternschaft des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums fordert in
ihrem Schreiben die Verwaltung auf, die Sanierung des Schulgebäudes voran zu
treiben und legt umfangreichen Fragen- und Maßnahmenkatalog vor.
Wir bitten um eine ausführliche und kurzfristige
Stellungnahme.“
Zu der Anfrage nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
In der Sitzung des Ausschusses für Städtebau, Umwelt und
Verkehr am 12. Februar 2008 hat Herr Gronau und Herr Michels von den
beauftragten Ingenieurbüros bzw. Architekturbüros, das von ihnen erstellte
Sanierungs-/Ertüchtigungskonzept dem Fachausschuss vorgestellt. Der
Arbeitsauftrag an die Sachverständigen lautete, welche baulichen Veränderungen
bzw. Sanierungen erforderlich wären, um das Schulgebäude auf den Stand eines
neu errichteten Gebäudes zu bringen. Unter Beachtung der heute geltenden Normen
und Vorschriften wurde ein Sanierungsaufwand in Höhe von 9.254.630,00 Euro dem
Fachausschuss vorgestellt. Der Neubau würde Kosten in Höhe von ca. 18 Mio. Euro
verursachen. Auf Nachfrage von Herrn Pillich, ob es aktuellen Handlungsbedarf
gäbe, erwiderte Herr Gronau, dass er aus Gefahrenabwehrgesichtspunkten keinen
Handlungsbedarf sähe, solange kein Umbau oder eine große Renovierung erfolge.
Das Gutachten ergab somit, dass ein erheblicher Sanierungsaufwand besteht, ein
akuter Handlungsbedarf aufgrund einer Gefahrenabwehr, wie einst bei der Schule
in Arsbeck, jedoch nicht vorhanden ist. Für dieses Jahr sind im Gymnasium
weitere Sanierungsmaßnahmen und Brandschutzmaßnahmen vorgesehen. So sind die
Arbeiten für die Sanierung der Mädchen-Toiletten ausgeschrieben worden und werden
in den nächsten Tagen submittiert. Baubeginn wird somit noch kurzfristig sein.
Nach Sanierung der Mädchen-Toiletten sollen die Jungen-Toiletten saniert
werden. Weitere Brandschutzmaßnahmen im Bereich der Bibliothek sind ebenfalls
noch für dieses Jahr vorgesehen, sofern die notwendigen Verkabelungsarbeiten,
welche durch die Schule in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe unter
Beteiligung der Firma Siemens ausgeführt werden sollen, fertig gestellt worden
sind. Dem Fachausschuss wird in einer seiner nächsten Sitzungen ein Konzept für
die zeitliche Abfolge der notwendigen Ertüchtigungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen
für die folgenden Jahre vorgelegt werden. Am Freitag, 24. Oktober 2008 hat es
ein Gespräch mit Frau Dr. Dennig-Schmitz und Herrn Meersmann in der Verwaltung
gegeben, in dem die einzelnen Punkte angesprochen worden sind.
Für die SPD-Fraktion bittet Herr Kersten um Zuleitung der
Stellungnahme des Lehrerausschusses.
Technischer Beigeordneter Fabry teilt mit, dass die
Verwaltung einen Sanierungsvorschlag – so wie in der Mitteilung bereits
angedeutet – vorlegen werde. Diesem Konzept möge auf Anregung von Herrn
Pillich auch eine Dringlichkeitsliste angefügt werden.
Anfrage der
SPD-Fraktion vom 14. Oktober 2008 betreffend Zustand der Krankenhausstraße
Die SPD-Fraktion hat mit Schreiben vom 14. Oktober 2008
folgende Anfrage gestellt:
„Die Krankenhausstraße in Wegberg wurde vor wenigen
Wochen saniert und mit einem neuen Straßenbelag versehen.
In diesem Zusammenhang liegen der SPD-Fraktion eine Anzahl
von Bürgernachfragen vor, warum nicht auch in einem Arbeitszug der Straßenbelag
auf der Stichstraße der Krankenhausstraße (20-23) mit einem neuen Belag
versehen wurde.
Der vorhandene Belag in diesem Straßenbereich ist wesentlich
schlechter und weist erhebliche Straßenschäden und große Löcher auf.
Wir bitten um Prüfung und Stellungnahme.“
Zu der Anfrage nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
In der Sitzung des Fachausschusses hat die Verwaltung unter
dem Tagesordnungspunkt Straßensanierung Krankenhausstraße ergänzend zur
Beschlussvorlage mitgeteilt, dass der Bereich der Sackgasse der
Krankenhausstraße sich im Eigentum der Familienheimbau befindet. In
Verhandlungen mit der Familienheimbau konnte erreicht werden, dass diese diesen
Bereich saniert und anschließend im sanierten Zustand der Stadt Wegberg
überträgt. Die Arbeiten werden von der
Familienheimbau ausgeschrieben
und die Stadt beteiligt sich mit 50 % an den Kosten.
Anfrage der
SPD-Fraktion vom 14. Oktober 2008 betreffend eines Gründstücks in Brunbeck
Die SPD-Fraktion hat mit Schreiben vom 14. Oktober 2008
folgende Anfrage nach GO gestellt:
„Mit Schreiben vom 14. Oktober 2008 führt Herr J. K.,
wohnhaft in Brunbeck, Beschwerde über die Bearbeitung eines
Verwaltungsvorganges, der von ihm als Beleidigung empfunden wird.
In Ablichtung legen wir Ihnen den von der SPD-Fraktion zur
Verfügung gestellten Schriftverkehr vor und dürfen Sie bitten, die
dargestellten und bisher unbeantworteten bzw. offenen Beschwerdepunkte:
a)
Grundstücksgrenzen
nach der Kanalisierung
b)
Straßenbelag
c)
Oberflächenwasser
d)
Abwasserrinnen
zu prüfen und erwarten hierzu Ihren ausführlichen Bericht.
Hiernach regen wir an, nochmals mit Herrn K. vor Ort eine
Ortsbegehung durchzuführen.
Wir bitten um Prüfung und baldige Stellungnahme.“
Zu der Anfrage nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Die Ortslage Brunbeck ist im Jahre 2005 kanalisiert worden.
In diesem Jahr hat sich der Anlieger Herr K., aus Brunbeck, bei der Verwaltung
mit den von der SPD dargestellten Punkten gemeldet. Die Verwaltung hat dem
Beschwerdeführer am 15. Oktober folgenden Schriftsatz zugesandt:
„Bei unserem gemeinsamen Ortstermin am 04. September
2008 erläuterten Sie meinem Kollegen Herrn Janßen und mir, dass im Zuge der
Bauarbeiten zur Kanalisierung der Ortslage und der damit verbundenen
Straßenbauarbeiten vorhandene Grenzpunkte verloren gegangen seien und Ihre Grundstücke teilweise mit Asphalt überzogen
worden sind. Das gleiche gilt nach Ihren Aussagen für die vorhandene
Natursteinrinne zur Abführung des Niederschlagswassers. Da dies vor Ort nicht
feststellbar war, wurde vereinbart, dass Sie einen Vermesser mit der Anzeige
der Grenzpunkte beauftragen sollten um den tatsächlichen Grenzverlauf
anzuzeigen. Von mir wurde zugesagt, dass im Falle einer festgestellten
Überbauung diese bis auf die Grenze zurückzuschneiden und darüber hinaus die
entstandenen Vermessungskosten zu tragen.
Sie wollten einige Tage nach dem Ortstermin in der
Verwaltung vorbeischauen, um die anzuzeigenden Punkte zu besprechen. Dies ist
bis heute nicht geschehen. Aus diesem Grund wurde Ihnen der Katasterauszug
zugesandt. Deshalb ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum Sie das
Schreiben meines Kollegen als Beleidigung empfinden.
Zum Punkt Oberflächenentwässerung möchte ich noch anmerken,
dass dieser von mir nicht abgetan wurde, sondern ich habe Ihnen erläutert, dass
im Landeswassergesetz verankert ist, dass der Unterlieger zur Aufnahme des
Wassers des Oberliegers verpflichtet ist. Den entsprechenden Passus aus dem LWG
habe ich Ihnen als Kopie beigefügt.
Ich möchte Sie daher nochmals bitten, die Punkte wie
vereinbart anzeigen zu lassen, damit schnellstmöglich eine Lösung gefunden und
auch herbeigeführt werden kann.“
Das Schreiben der Verwaltung, welches Herr K. als
Beleidigung empfindet, lautet wie folgt:
„Sehr geehrter Herr K.,
beigefügt überreiche ich Ihnen eine Flurkarte der Straße
“In Brunbeck“, in der Grenzpunkte angezeigt sind, die Sie durch ein
öffentlich bestelltes Vermessungsbüro anzeigen lassen wollen.
Teilen Sie uns bitte mit, wann die Grenzpunkte angezeigt
sind, damit anschließend für beide Seiten eine einvernehmliche Lösung gefunden
werden kann.“
Die Verwaltung wird weiter mit Herrn K. in Kontakt bleiben
und wie bereits Herrn K. zugesagt, den Rückbau der Straße (es soll sich um
einen Überbau von 20 – 30 cm handeln) vornehmen, sobald von einem
Vermessungsingenieur die Grenzen genau angezeigt worden sind.
Der Ausschussvorsitzende teilt
zusätzlich mit:
Antrag der CDU zur Verbesserung des Erscheinungsbildes der
Friedhöfe
1. Die Überarbeitung des Friedhofstores Tüschenbroich ist abgeschlossen. Mit der Überarbeitung bzw. Erneuerung der Friedhofstore Klinkum und Dalheim wurde Arbeiten wird in Kürze begonnen.
2. Die Konzepte zur Heckeneinfassung der
Anonymgräber liegen den Ausschussmitgliedern als Tagesordnungspunkt vor.
3. Die Aufstellung der Hinweisschilder auf
den Anonymgrabfeldern wurde mit dem Baubetriebshof abgesprochen und ist bereits
erfolgt bzw. wird im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Grabfelder
vorgenommen.
4. Im Rahmen der Verkehrsicherungspflicht werden die Friedhofswege ständig gepflegt. Dies insbesondere in der jetzigen Jahreszeit und vor den anstehenden stillen Feiertagen. Die Baumpflegearbeiten wurden vom Fachbereich 201 in Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof ausgeschrieben. Voraussichtlich wird der Auftrag in der 45. Kalenderwoche vergeben. Bei der Auftragsvergabe wird vorgegeben, dass die Arbeiten bis Ende November ausgeführt werden
5. Ein Konzept zur Überarbeitung der
Friedhofswege ist in Vorbereitung und wird dem Ausschuss voraussichtlich in der
nächsten Sitzung vorgelegt.
Herr Pillich stellt klar, dass die Angelegenheit mit dieser
Mitteilung nicht als erledigt angesehen werde.
Technischer Beigeordneter Fabry teilt zusätzlich mit:
Zentrale
Mensa im Schulzentrum
Die Rohbauarbeiten zur Errichtung der zentralen Mensa im
Schulzentrum befinden sich zurzeit in der Ausschreibung. Die Submission findet
noch in diesem Monat statt und die Verwaltung hat vorgesehen, dem Rat in seiner
letzten Sitzung am 16. Dezember einen Vorschlag zur Vergabe der Rohbauarbeiten
vorzulegen. Am Freitag, 31. Oktober 2008, hat es unter Beteiligung der
Schulleiter bzw. deren Vertreter/innen einen ersten Termin über die Bemusterung
von Baumaterialien gegeben. Wie bekannt ist, wird die Mensa für 180 Sitzplätze
ausgebaut. Eine Nachfrage bei den Schulleitern über die zu erwartenden Benutzer
der Mensa hat ergeben, dass die Gemeinschaftshauptschule für das Schuljahr
2009/2010 mit 20 Schülerinnen bzw. Schüler rechnet, die die Mensa benutzen, die
Edith-Stein-Realschule mit 60 bis 180 und das Maximilian-Kolbe-Gymnasium mit
120 Schülerinnen bzw. Schüler an 3 Tagen pro Woche. Die geschätzte Nutzerzahl
beträgt somit 200 – 320 Schülerinnen bzw. Schüler pro Tag.
Winterdienst durch den städt. Baubetriebshof
Im Zeitraum 24. November 2008 bis 29. März 2009 wird im
Rahmen einer Dienstbereitschaft der Winterdienst in den beiden Streubezirken im
Stadtgebiet durch den städt. Baubetriebshof zwischen 6.00 und 20.00 Uhr
gewährleistet.
Bereits schon jetzt sind die Streuaufsätze auf den
Einsatzfahrzeugen montiert, so dass die Sicherheit auf den Straßen bei
überfrierender Nässe gewährleistet ist.
Kindgerechter Ausbau der Bushaltestelle B221 Arsbeck-Kirche
Auf Grundlage des Antrages der SPD-Fraktion wurde in
Zusammenarbeit mit der WestEnergie und Verkehr GmbH am 13.08.2008 probehalber
eine Ersatzhaltestelle im Bereich der Wegeverbindung zum Parkplatz Arsbecker
Hof (Verschiebung der Haltepunkte um ca. 50 m) eingerichtet. Eine Umgestaltung
der ursprünglichen Haltestelle wäre aus technischer Sicht nur unter erheblichem
Aufwand zur Stabilisierung der vorhandenen Böschung bei einer Vergrößerung der
Wartefläche möglich. Der neue Standort hatte sich in der Zwischenzeit bewährt.
Mit Antrag vom 31.10.2008 wurde die Verwaltung informiert,
dass die Ersatzhaltestelle nicht mehr vor Ort stehe und der alte Haltepunkt
wieder in Dienst gestellt worden sei.
Rückfragen bei der WestEnergie ergaben, dass dieser Umstand
nicht bekannt sei und es keinen Auftrag gebe, die ursprüngliche Situation
wieder herzustellen. Es wird vermutet, dass die Kolonne, die den Auftrag hatte,
die Ersatzhaltestellen bedingt durch den Umleitungsverkehr Heuchterstraße zu
entfernen, auch die Ersatzhaltestelle Kirche versehentlich entfernt hat.
Die Abteilung Betrieb bei der WestEnergie hat sofort
angeordnet, die Ersatzhaltestelle wieder einzurichten. In den nächsten Wochen
soll diese Haltestelle offiziell in Dienst gestellt werden und das alte
Haltestellenschild in der Böschung abgebaut werden.
