30.06.2009 - 13.3 Bürgerantrag vom 27.06.2009 betreffend Einricht...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 13.3
- Ausschuss:
- Rat der Stadt Wegberg
- Datum:
- Di., 30.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Tischvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Bürgermeisterin
Klein berichtet, dass ihr dieser Antrag von den unterzeichnenden
Gewerbetreibenden übergeben worden sei. Hintergrund sei die Tatsache gewesen,
dass die Betroffenen nicht einbezogen worden seien. Die Antragsteller hätten
daher den Wunsch geäußert vor Ausführung der Maßnahme beteiligt zu werden. Sie
habe daraufhin dem Sprecher der Gewerbetreibenden zugesichert, sich für eine
Zurückstellung der Beschilderung einzusetzen, bis weitere Gespräche
stattgefunden hätten. Dies sei auch zwischenzeitlich so mit dem Straßenbauamt
NRW vereinbart worden.
Ratsherr
Kersten stimmt diesem Vorgehen grundsätzlich zu, wünscht jedoch den Ortseingang
Klinkum aufgrund der dort bestehenden Problematik mit parkenden LKW hiervon
auszunehmen und dort vorab mit der Beschilderung zu beginnen.
Ratsherr
Gellissen weist zum einen darauf hin, dass der in dem ausgelegten Schreiben
dargestellte Sachverhalt den getroffenen Beschluss nicht richtig wiedergebe und
Unterschriften möglicher Weise aufgrund von Unkenntnis der Bedeutung der
Beschilderung geleistet worden seinen. Deshalb halte er für richtig, die
Betroffenen im Rahmen einer Dorfversammlung umfassend zu informieren. Die
Verwaltung solle die Gewerbetreibenden näher informieren und ihre Wünsche abfragen.
Diese Maßnahme müsse sich jedoch an alle Gewerbetreibenden richten, auch an die
am Ortseingang. Erst danach solle der Rat über die Umsetzung der Maßnahme
endgültig entscheiden.
Bürgermeisterin
Klein äußert, dass sie den Eindruck gewonnen habe, dass es den Antragstellern
im wesentlichen um eine „Beteiligung“ gehe.
Sie schlägt
daher folgendes Vorgehen vor:
1.
Zurückstellung
der Beschilderung
2.
Einladung
der Gewerbetreibenden aus Klinkum
3.
Info an
den Rat über das Ergebnis der Gespräche
Ratsherr Groß
bittet diesen Vorschlag dahingehend zu erweitern, neben den Gewerbetreibenden
auch die Bürger als weitere Betroffene einzuladen und die
Informationsveranstaltung somit im Rahmen einer Art Bürgerversammlung
vorzunehmen.
Bürgermeisterin
Klein begrüßt diese Anregung und nimmt sie entsprechend in den
Beschlussvorschlag auf.
Beschluss:
Der Rat beschließt, die
Beschilderung der Ortsdurchfahrt Klinkum bis nach einer noch durchzuführenden Bürgerversammlung,
bei der weitergehende Informationen den betroffenen Gewerbetreibenden und
Bürgern vermittelt werden sollen, auszusetzen.
Danach wird der Rat
über das Ergebnis der Bürgerversammlung informiert und auf dieser Grundlage
über das weitere Vorgehen beraten.
