15.12.2009 - 1.5 Mitteilungen des Bürgermeisters - öffentlicher ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.5
- Datum:
- Di., 15.12.2009
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Bildung und Soziales
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Zu 1.
Kindergartensituation der städtischen Kindergärten
Ratsfrau von den Driesch fragt nach der Möglichkeit
weitere Plätze für die U3 Betreuung zur Verfügung zu stellen. Herr Pint
erläutert, dass für weitere Plätze ein bedarfsgerechter Umbau der Kindergärten
erforderlich sei. Dieser sei bereits geplant und die erforderlichen Mittel sind
im Entwurf des Haushaltes 2010 eingestellt. Herr Erster Beigeordneter Schneider
ergänzt, dass mit den erforderlichen Umbauten jedoch bis zur Erteilung eines
Bewilligungsbescheides des Landschaftsverbandes Rheinland gewartet werden
müsse, da die Umbauten nur unter Inanspruchnahme von Zuschüssen realisiert
werden können. Die entsprechenden Anträge seien fristgerecht von der Verwaltung
gestellt worden.
Zu 2.
Fortschreibung der städtischen Schulstatistik mit Schulentwicklungsplanung
Ratsfrau von den Driesch fragt, ob die Liegenschaften
des Bundes in Petersholz, die von den Englischen Streitkräften genutzt und bald
aufgegeben werden, mit in die Planungen eingeflossen sind.
Herr Erster Beigeordneter Schneider führt aus, dass
die Wohnsiedlung bislang nicht geräumt sei. Ob und wie diese Liegenschaft
einmal vermarktet werde, sei noch völlig unklar. Insoweit könnten Spekulationen
in diesem Umfange in einer seriösen Schulentwicklungsplanung keine
Berücksichtigung finden.
Auf die Nachfrage von Ratsherrn Ellerkamp führt Herr
Erster Beigeordneter Schneider aus, dass die Stadt nach Aufhebung der
Schulbezirke keine Einflussmöglichkeit mehr auf das Wahlverhalten der Eltern
für oder gegen einzelne Schulen habe. Lediglich über eine Begrenzung der
Zügigkeit sei eine Einflussnahme möglich.
Herr Bürgermeister Pillich kündigt an, dass das
Gutachten der kreisweiten Schulentwicklungsplanung im Frühjahr vorliegen werde.
Im Januar werde das Gutachten unter Beteiligung der Fraktionsvorsitzenden im
Entwurf vorgestellt. Hiernach würden die weiteren Schritte in enger Abstimmung
mit der Politik festgelegt.
Herr Wimmers bittet darum auch die Schulleiter
frühzeitig über die beabsichtigte Vorgehensweise zu informieren. Herr
Bürgermeister Pillich sagt zu, die Schulleiterrunde entsprechend frühzeitig zu
informieren.
Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport
befürwortet einvernehmlich die vorgeschlagene Verfahrensweise.
Zu 4.
Renovierungsarbeiten Maximilian Kolbe Gymnasium
Herr Meersmann, zugleich Schulleiter am Maximilian
Kolbe Gymnasium, dankt der Verwaltung für die fruchtbare Zusammenarbeit. Neben
der Erneuerung der Schulbibliothek bedankt er sich auch für die Renovierung der
vorhandenen äußeren Toilettenanlage.
Ratsfrau von den Driesch fragt, ob der Antrag der
SPD-Fraktion auf Verlegung der Bibliothek mit dieser Mitteilung erledigt sei.
Herr Bürgermeister Pillich kündigt zu dem angesprochenen Antrag eine weitere
Behandlung im Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr an.
Zu 5. Zustand
und Pflege der Kinderspielplätze im Stadtgebiet
Ratsfrau von den Driesch bittet darum bei Rückbauten
von Spielgeräten auch die zuständigen Dorfausschüsse zu informieren. Auch
sollen die Mitarbeiter des Fachbereiches Bürgerservice und Sicherheit stärker
im Umfeld der Spielplätze kontrollieren.
Herr Bürgermeister Pillich berichtet, dass dies von
der Verwaltung schon länger so praktiziert werde. Das Problem der
randalierenden Jugendlichen und der Verschmutzung der Spielplätze sei aber
nicht einfach in den Griff zu bekommen.
Zu 6. Sachstandsbericht
zur Kündigung der Überlassungsverträge BGZ zum
Herr Bürgermeister Pillich
ergänzt die schriftliche Mitteilung insoweit, dass die Pläne für die neue
Turnhalle im Schulzentrum bereits weit fortgeschritten seien. Hier werde noch
mit den Vereinen abgestimmt, wie diese untergebracht werden. Ein entsprechender
Nutzungsplanentwurf soll hiernach vorgestellt werden. Er stellt noch einmal
heraus, dass kein Verein des Begegnungszentrums „auf die Straße
gesetzt„ werde. Auch für die Fraktionen, die im BGZ untergebracht sind,
wird in Abstimmung nach neuen Räumlichkeiten gesucht werden.
Ratsherr Georg Schmitz
will nach Klärung der Unterbringung der Vereine noch im Jahre 2010 über eine
weitere Nutzung des Begegnungszentrums entscheiden. Herr Bürgermeister Pillich
ergänzt, dass das Gelände neu überplant werden soll, sobald das Gebäude leer
stehe. Alle Nutzer befinden sich bereits mit der Verwaltung im Gespräch.
