09.03.2010 - 2.3 Haushaltssatzung für das Jahr 2010
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.3
- Ausschuss:
- Haupt- und Finanzausschuss (HF)
- Datum:
- Di., 09.03.2010
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Finanzwirtschaft
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Bürgermeister
Pillich ruft den Tagesordnungspunkt 2.3 „Haushaltsberatungen 2010“
auf.
Er
informiert in einer kurzen Ansprache den Haupt- und Finanzausschuss
über die allgemeinen Tendenzen bezüglich der Entwicklung des Haushaltes 2010:
„Der Ihnen vorgelegte
Haushaltsplanentwurf 2010 zeigt ganz deutlich vor welchen schwierigen Zeiten
die Haushaltswirtschaft der Stadt Wegberg steht.
Seit
der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements im Jahre 2007 ist nun
erstmalig ein sehr tiefer Griff in die Ausgleichsrücklage zum
Haushaltsausgleich für das Jahr 2010 notwendig.
Dem
Gesamtbetrag der Erträge im Ergebnisplan in Höhe von 47.154.015 € stehen
Aufwendungen in einer Gesamthöhe von 51.535.815 € gegenüber.
Der
Haushaltsplan für das Jahr 2010 muss durch eine Entnahme aus der
Ausgleichsrücklage in Höhe von 4.381.000 € ausgeglichen werden, dass sind
immerhin 49,34 % der Gesamtausgleichsrücklage der Stadt Wegberg.
Durch
die allgemein schwierige Wirtschaftslage brechen u.a. die Gewerbesteuererträge
um rd. 1 Mio. Euro ein. Auch die Ausfälle bei den Schlüsselzuweisungen und dem
Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer von rd. über 1 Mio. Euro sind hierauf
zurückzuführen.
Diese
radikalen Einbrüche treffen nicht nur den städtischen Haushalt, ein Blick über
die Stadtgrenzen hinaus lässt erkennen, dass nicht nur die Nachbarkommunen,
sondern generell fast alle Kommunen in NRW vor ähnlichen Problemen stehen.
Auf
den städtischen Haushalt der Stadt Wegberg machen sich nicht nur die
Auswirkungen der Wirtschaftskrise bemerkbar. Auch die Erhöhung der Kreisumlage
von fast 1, 5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr lassen die Gesamtaufwendungen der
Stadt Wegberg weiter ansteigen.
Bezieht
man die Erhöhung der Kreisumlage aus dem Vorjahr mit in die Gesamtbetrachtung
ein, so könnte der städtische Haushalt ohne die nicht beeinflussbaren
Befrachtungen durch Dritte sogar einen Jahresüberschuss von rd. 400.000 Euro
ausweisen.
Im
Finanzplanungszeitraum ist erkennbar, dass bei gleichbleibender Entwicklung die
Ausgleichsrücklage spätestens im Jahr 2012 aufgebraucht sein wird. Sollte sich
die derzeitige negative Entwicklung nicht umkehren lassen, so würde auch
spätestens 2012 der Haushaltsausgleich nur durch die Entnahme aus der
allgemeinen Rücklage (Bestand rd. 40,9 Mio. Euro) möglich sein.
Diese
Aussichten für die weitere Zukunft sind erschreckend, sollten aber auch als alarmierendes
Signal verstanden werden, damit auch schon im laufenden Haushalt 2010 die
Notwendigkeit von Aufwendungen und Auszahlungen noch intensiver hinterfragt
wird, als das bisher schon der Fall war. Anderenfalls stehen die Anzeichen
deutlich dafür, dass in naher Zukunft auch über die Aufstellung eines
Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) nachgedacht werden muss.
Ursächlich
verantwortlich für diese negative Entwicklung sind in erster Linie die
erheblichen Belastungen, die die Stadt von Bund, Land und dem Kreis Heinsberg
aufgetragen bekommt.
Immer
größer werden die Befrachtungen, die den Kommunen zugemutet werden. Auf Dauer
wird der Handlungsspielraum im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung im
geringer.
Die
Städte und Gemeinden dürfen nicht als letztes Glied in der Kette zu reinen
Erfüllungsgehilfen der Bundes- und Landespolitik sowie des Kreises Heinsberg
bei der Umsetzung gesetzlicher Pflichtaufgaben nach Weisung werden.
Es
ist allerhöchste Zeit, dass die Finanzbeziehungen zwischen Bund, Land, Kreisen
und Kommunen grundsätzlich neu geregelt werden müssen. Das Problem sind nicht
mehr nur die Löcher im Eimer, sondern das Problem ist der Eimer selber.
Den
Kommunen droht der finanzielle Kollaps mit der Folge der kommunalen Handlungsunfähigkeit.
Hier ist dringend Abhilfe notwendig. Ein Stück weit größerer Hilfe durch den
Kreis Heinsberg wäre ein guter Anfang.“
Ratsfrau
Zimmermann bittet um nähere Angaben hinsichtlich der von Bürgermeister Pillich
in seiner Rede angesprochenen Hilfe seitens des Kreises Heinsberg.
Bürgermeister Pillich erklärt, dass der Kreis Heinsberg aufgrund von
Forderungen seitens der Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen 3 Millionen
€ aus seiner Ausgleichsrücklage entnehmen werde. Es seien jedoch von
Seiten der Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen 5 Millionen €
gefordert worden.
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Text der
Haushaltssatzung |
Bürgermeister
Pillich erkundigt sich, ob seitens der Ratsmitglieder Wortmeldungen zur
Haushaltssatzung bestehen.
Ratsherr
Groß bittet hierzu um Mitteilung der Zahlen, wenn die Steuersätze um 20% bis
25% erhöht bzw. wenn diese um 20-25% reduziert
würden.
Bürgermeister
Pillich entgegnet, dass eine Beantwortung dieser Fragen in der heutigen Sitzung
nahezu spekulativ sei. Die IHK warne zum jetzigen Zeitpunkt vor einer Erhöhung
der Gewerbesteuersätze, da in diesen Fällen eine Abwanderung der
Gewerbetreibenden in andere Kommunen zu befürchten sei. Er sichert jedoch eine
Beantwortung der Fragen bis zur Ratssitzung zu.
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Gesamtergebnisplan |
Ratsherr
Gellissen bittet um Mitteilung, warum der für 2008 im Gesamtplan unter Lfd.-Nr.
14 ausgewiesene Betrag für bilanzielle Abschreibungen so deutlich geringer
ausgewiesen sei, als die Beträge in den Folgejahren.
Herr
Bertrams erläutert, dass sich dieser Betrag aufgrund von ausstehenden Buchungen
für das Jahr 2008 aller Voraussicht nach noch erhöhen werde. Zum Zeitpunkt des Haushaltsplanentwurfes
seien noch nicht alle Buchungen für das Jahr 2008 getätigt gewesen.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 01 – Innere Verwaltung |
Seite 44 – Konto 5211 920
Ratsherr
Gellissen äußert Zweifel an einem entsprechenden Bedarf hinsichtlich der
ausgewiesenen Instandhaltungskosten für das Begegnungszentrum an der Beecker
Straße.
Er
kündigt einen späteren Antrag im Rahmen des Teilergebnisplanes 15 an, bei dem er
diese Position zur Deckung vorschlagen werde.
Technischer
Beigeordneter Fabry erläutert, dass der entsprechende Beschluss hinsichtlich
der weiteren Verwendung des Begegnungszentrums erst nach der Erstellung des
Haushaltsplanentwurfes erfolgt sei.
Seite 36 –
Versicherungsangelegenheiten der Kommune
Ratsherr
Böhm bittet um nähere Angaben hinsichtlich der Kostensteigerung bei den
Personalkosten in diesem Bereich.
Herr
Arndt erklärt, dass die Steigerung aus dem Wechsel eines Mitarbeiters in die
Altersteilzeit sowie aus einer geänderten Darstellung der Aufwände gegenüber
dem Vorjahr resultiere.
Seite 16 – Zentrale Dienste
Ratsfrau
Zimmermann erkundigt sich zu der ausgewiesenen Erhöhung um 1.000 € beim
Sachkonto 5431 902 (Dienstwagen).
Herr
Arndt teilt mit, dass es sich hierbei um die Kosten für die laufende
Unterhaltung der Dienstfahrzeuge der Kernverwaltung handele.
Seite 38 - Photovoltaikanlage
Ratsherr
Groß bittet um Mitteilung des bisher durch die Photovoltaikanlage eingespeisten
Volumens sowie um die Erstellung einer Kosten- / Aufwandsberechnung für die
Anlage aufgrund der geänderten Verhältnisse.
Bürgermeister
Pillich sichert eine Lieferung der Zahlen bis zur Ratssitzung zu.
Seite 27 - Finanzmanagement
Ratsfrau
Feger bittet um nähere Angaben hinsichtlich der ausgewiesenen Steigerung der Personalkosten
für den Kämmerer.
Herr
Arndt erklärt, dass 53.000 € an Personalkosten auf den neuen Kämmerer
entfielen. Der verbleibende Betrag entfalle auf Herrn Storms.
Seite 35 - Rechtsangelegenheiten
Ratsfrau
Feger erkundigt sich hinsichtlich des für 2008 ausgewiesenen
Rechnungsergebnisses bei den Gerichtskosten nach evtl. Hintergründen.
Erster
Beigeordneter Schneider erklärt, dass hierfür keine besonderen Anlässe
bestanden hätten. Ratsfrau Feger bittet daraufhin um Vorlage einer Aufstellung
über die genauen Posten bis zur Ratssitzung. Dies wird von Bürgermeister
Pillich zugesichert.
Seite 39 Zif. 16 – Konto 5422 410
Ratsfrau
Feger fragt nach, warum die Nebenkosten für das Klostergebäude gegenüber den
Vorjahren so deutlich reduziert worden seien. Technischer Beigeordneter Fabry
erklärt, dass es sich bei den bisherigen Haushaltsansätzen um Kostenschätzungen
gehandelt habe. Nun sei eine erste Abrechnung der tatsächlichen Kosten erfolgt,
mit dem Ergebnis, dass die Nebenkosten deutlich günstiger als erwartet
ausgefallen seien. Auf Basis dieses Ergebnisses seien nun die Haushaltsansätze für
2010 angepasst worden.
Ratsfrau
Feger bittet um Mitteilung des für die Vermietung des Klosters anfallenden
Personalkostenanteils.
Bürgermeister
Pillich sichert dies zu.
Seite 42 – Bewirtschaftung der
Grundstücke des allg. Grundvermögens
Ratsfrau
Feger bittet um nähere Angaben zu den ausgewiesenen Kostensteigerungen bei den
Personalkosten.
Herr
Arndt erläutert, dass diese aus der Einrichtung einer zusätzlichen Stelle beim
Fachbereich Gebäudewirtschaft resultiere. Die Stelle sei auf Hintergrund der
anstehenden Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II eingerichtet worden. Dies
gelte auch für die auf Seite 44 ausgewiesenen Personalkosten.
Seite 53 - Baubetriebshof
Ratsfrau
von den Driesch äußert, dass sie die Detailzahlen zum Softwareprogramm „regie68“
vermisse.
Technischer
Beigeordneter Fabry erläutert, dass es sich bei „regie68“ um ein
beim Bauhof eingesetztes Betriebsabrechnungsverfahren handele, mit dem die
durch den Bauhof erfolgten Leistungen auf die einzelnen Produkte umgerechnet
werden könnten. Es werde u.a. zur Umrechnung der gesamten inneren Verrechnungen
genutzt. Er stellt eine entsprechende Darstellung im Fachausschuss in Aussicht.
Seite 52 - Baubetriebshof
Ratsherr
Groß äußert seine Verwunderung darüber, dass die bei Pos. 13 veranschlagten
Kosten für die nächsten Jahre keiner Steigerung unterlägen.
Der
Technische Beigeordnete Fabry erklärt, dass keine Steigerung eingerechnet worden
sei.
Ratsherr
Groß fragt nach, ob dies aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung erfolge oder
ein entsprechendes Risiko eingegangen werde.
Technischer
Beigeordneter Fabry teilt mit, dass es keine gesonderte vertragliche
Vereinbarung hierzu gebe.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 02 – Sicherheit und Ordnung |
Seite 74- Personenstandswesen
Ratsherr
Gellissen erkundigt sich hinsichtlich des für 2009 fehlenden Ansatzes bei der
Beschaffung der Familien-Stammbücher.
Herr
Bertrams erläutert, dass bei diesem Produktsachkonto die Kosten für die
Anschaffung der Stammbücher erstmals für 2010 veranschlagt worden seien. Bei
dem für 2008 angegebenen Betrag handele es sich um das Rechnungsergebnis des
Jahres. Dieses liege für 2009 aber noch nicht vor.
Seite 66 - Verkehrsangelegenheiten
Ratsherr
Groß weist auf den teilweise schlechten Zustand der städtischen Straßen und die
hierdurch zu erwartenden hohen Kosten für eine entsprechende Instandsetzung
hin. Er regt in diesem Zusammenhang an, über den Einsatz eines
Parkraumbewirtschaftungskonzeptes nachzudenken, um die sich hieraus ergebenden
Mehreinnahmen für die Instandsetzung der Straßen verwenden zu können.
Er
bittet bezüglich des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes um eine Kosten-/
Nutzengegenüberstellung in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Städtebau,
Umwelt und Verkehr.
Seite 60 – Allg. Sicherheit und
Ordnung
Ratsfrau
Zimmermann bittet um Erläuterung der Ansätze bei Konto 4565 000.
Herr
Bertrams erläutert, dass es sich hierbei um anonyme Beerdigungen handele, bei
denen in Einzelfällen eine spätere Kostenerstattung bei Familienangehörigen
erreicht werden könne. Dies sei aber nicht planbar.
Seite 78- Gefahrenabwehr und
Gefahrenvorbeugung
Ratsfrau
Brocker erkundigt sich zur Nutzung der Wärmegewöhnungsanlage der Feuerwache.
Herr
Schulz erklärt, dass diese natürlich überwiegend von den eigenen
Feuerwehrleuten genutzt werde aber auch eine Nutzung durch Feuerwehrangehörige
von 3 anderen Kommunen erfolgt sei. Die hierfür erfolgten Kostenerstattungen
werde bei Konto 4482 000 vereinnahmt.
Seite 70 – KFZ-Angelegenheiten
Ratsherr
Böhm bittet um Erläuterung, ob es sich bei den im Bürgerservice wahrgenommen
straßenverkehrsrechtlichen Aufgaben um ein über das Angebot des
Straßenverkehrsamtes Heinsberg hinausgehendes Angebot handele.
Herr
Schulz erklärt, dass es sich hierbei nicht um ein erweitertes Angebot handele
sondern um Aufgaben, die auch vom Kreis wahrgenommen werden. Dem Bürger werde
durch das vor Ort Angebot die Fahrt nach Heinsberg erspart. Die Stadt Wegberg
dürfe in diesem Fällen einen Teil der erhobenen Verwaltungsgebühren behalten.
Seite 66 - Verkehrsangelegenheiten
Ratsherr
Groß bittet um Mitteilung, ob es sich bei den unter Pos. 7 aufgeführten
Beträgen um die „normalen Verwarnungsgelder“ handele.
Dies
wird von Herrn Schulz bestätigt.
Ratsherr
Groß wirft die Frage auf, ob die hierbei erzielten Einnahmen in Relation zu den
anfallenden Personalkosten ständen.
Herr
Schulz sichert eine Berücksichtigung dieser Frage im Rahmen des
Parkraumbewirtschaftungskonzeptes zu.
Seite 78 - Gefahrenabwehr und
Gefahrenvorbeugung
Ratsfrau
von den Driesch bittet mit Bezug auf die unter Lfd.-Nr. 13 bei Konto 5279 400 aufgeführten
Beträge für Gemeinschaftspflege um nähere Angaben zur aktuellen Praxis bei der
Aufteilung der Zuschüsse an die einzelnen Löschzüge der Feuerwehr.
Herr
Schulz teilt mit, dass die zurzeit praktizierte Verteilung aufgrund eines vom
Rat genehmigten Verfahrens anhand der jeweiligen Mitgliederzahl des Löschzuges
erfolge.
Ratsfrau
von den Driesch bittet hierzu um Vorlage entsprechend ausgearbeiteter Informationen.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 03 - Schulträgeraufgaben |
Seite 130 - Lernmittelfreiheit
Ratsfrau
Feger fordert mit Bezug auf die unter der Lfd.-Nr. 13 aufgeführten Konten eine
Überprüfung der Lernmittelfreiheit.
Herr
Pint erläutert, dass es sich hierbei um gesetzliche Vorgaben handele, die
Kalkulation erfolge anhand der jeweiligen Schülerzahl. Durch die Eltern sei für
die Bücher 1/3 der Durchschnittsbeträge als Eigenanteil zu zahlen.
Ratsfrau
Feger beantragt die Lernmittelfreiheit mit der Ergänzung, dass sich diese nicht
allein auf die Bücher beziehe.
Ratsherr
Gellissen erkundigt sich, wo im Haushaltsplanentwurf der Elternanteil
ersichtlich sei. Herr Pint teilt mit, dass die Abwicklung direkt von den
Schulen vorgenommen werde und daher diese Beträge sich nicht im
Haushaltsplanentwurf wiederfänden.
Erster
Beigeordneter Schneider teilt mit, dass bei einer Befreiung der Eltern die
Mehrkosten für die Stadt ca. 80.000,00 € bis 100.000,00 € betragen
würden.
Ratsherr
Groß berichtet, dass die in anderen Bundesländern praktizierte
Lernmittelfreiheit verbunden mit einem zentralen Einkauf der Bücher mit
erheblichem Aufwand verbunden sei. Hier seien alle Bücher zu inventarisieren
und generell nach 3 Jahren auszutauschen.
Ratsfrau
von den Driesch bittet um Zurückstellung der Entscheidung und Vorlage
aussagefähigen Zahlenmaterials bis zur Ratssitzung.
Seite 132/ Zif. 13 – Fördermaßnahmen
für Schüler
Ratsfrau
Zimmermann erkundigt sich nach der Aufteilung der Gelder beim Konto 5279190
Fortbildung-Lehrkräfte.
Herr
Pint erklärt, dass die Auszahlung der Gelder nach einem festen
Verteilungsschlüssel erfolge, der vom Land festgelegt sei. Die Einnahmen und
Ausgaben seien deckungsgleich.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 04 - Kultur |
Seite 138 / Zif. 13
Ratsfrau
von den Driesch regt an, die Bezuschussung von kulturellen Veranstaltungen zukünftig
nur noch bei Kindervorstellungen vorzunehmen. Die Bezuschussung von
Vorstellungen für Erwachsene solle entfallen. Die aktuelle Bezuschussung in
Höhe von 20.000,00 € könne so nicht fortgeführt werden.
Erster
Beigeordneter Schneider äußert, dass im Falle einer Streichung der
Bezuschussung zukünftig keine Veranstaltungen mehr für Erwachsene stattfinden
könnten.
Ratsherr
Müller-Holtkamp bittet um Mitteilung, wie lange dieser Zuschussbedarf schon
bestehe und regt an zur Deckung der Differenz evtl. auf Sponsoren
zurückzugreifen.
Ferner
regt er eine evtl. Zusammenarbeit mit anderen Kommunen an.
Erster
Beigeordneter Schneider entgegnet, dass eine Differenz bereits seit ca. 20
Jahren bestehe. Die Höhe sei anfangs erheblich geringer gewesen, durch die höheren
Honorarforderungen der Tourneetheater jedoch kontinuierlich gestiegen. Er
ergänzt, dass es vorübergehend eine Zusammenarbeit in diesem Bereich mit der
Stadt Erkelenz gegeben habe. Diese sei jedoch aufgrund von erheblichen
Problemen bei der Abwicklung beendet worden.
Ratsherr
Groß regt an, die Theaterveranstaltungen um andere Veranstaltungen, die
deutlich mehr Einnahmen erzielten zu erweitern um hierdurch die
Theaterveranstaltungen mittragen zukönnen.
Ratsherr
Gellissen stimmt den Anregungen zu, hier müsse nach Alternativen gesucht
werden. Ferner sei die Auslastung der
Vorstellungen und der Preis zu prüfen. Als weitere Alternativen schlägt er die
Prüfung von Sponsoring oder einen Förderverein vor.
Eine
vollständige Kostendeckung sei seiner Ansicht nach kaum zu erreichen und werde
das Ende der jährlichen vier Theatervorstellungen nach sich ziehen.
Erster
Beigeordneter Schneider teilt mit, dass die Vorstellungen eine Auslastung von
nahezu 100% aufwiesen. Die Staffelung der Eintrittspreise von 9,00 € bzw.
im Ermäßigungsfall von 7,50 € sei so im Fachausschuss beschlossen worden.
Ein komplettes Jahresabo mit 4 Vorstellungen koste ab 34,00 €.
Ratsherr
Gellissen bezeichnet den Preis von 34,00 € für vier Vorstellungen als
sehr günstig und hält eine Erhöhung des Preises für überlegenswert.
Ratsfrau
von den Driesch regt die Nutzung von freiwilligen Leistungen in diesem Bereich
an. Der Zuschussbedarf sei jedoch so hoch, dass auch eine Anpassung der
Eintrittspreise akzeptabel sei.
Ratsherr
Groß schlägt vor, durch die Verwaltung zwei alternative Veranstaltungen bis
April/Mai d.J. planen zu lassen.
Ratsfrau
von den Driesch hält die Zeitschiene für diese Veranstaltungen für zu kurz.
Evtl. könne man örtliche Vereine, die ohne Zuschüsse auskämen, für eine
Unterstützung gewinnen.
Ratsherr
Müller-Holtkamp äußert, dass auch er eine moderate Erhöhung für einen guten
Vorschlag halte. Ziel solle eine Mischkalkulation im Kulturbereich sein.
Ratsfrau
Duwensee teilt mit, dass sie bereits mehrfach Restkarten gekauft habe und den
Preis hierfür als sehr günstig empfinde.
Ratsfrau
von den Driesch teilt mit, dass bereits in 2010 eine Änderung erreicht werden
solle. Sie beantragt, dass die Verwaltung bis zur Ratssitzung einen
entsprechenden Vorschlag ausarbeiten solle und zieht Ihren alten Antrag zurück.
Antrag auf moderate Anpassung der
Eintrittsgelder
Bürgermeister
Pillich stellt den Antrag von Ratsfrau von den Driesch hinsichtlich einer
moderaten Erhöhung der Eintrittsgelder zur Abstimmung.
Abstimmungsergebnis:
Zustimmung: 22 Ablehnung:
0 Enthaltung: 1
Beschluss:
Der
Haupt- und Finanzausschuss beschießt, dass durch die Verwaltung bis zur
Ratssitzung ein Vorschlag hinsichtlich einer moderaten Erhöhung der
Eintrittsgelder ausgearbeitet werden soll.
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Teilergebnisplan
Produktbereiche 05 - 07 |
Es
erfolgen keine Wortmeldungen hierzu.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 08 - Sportförderung |
Seite 197 - Sportförderung
Ratsherr
Gellissen weist auf einen Schreibfehler hin.
Der
dort bei Konto 5318 100 Buchstabe a) angegebene Betrag von 3,80 € müsse richtig
5,70 € lauten.
Seite 190 - Sporthalle
Ratsfrau
Feger erkundigt sich hinsichtlich der Erträge bei der Vermietung der
Dreifachsporthalle.
Erster
Beigeordneter Schneider teilt mit, dass es nur eine Veranstaltung dieser Art
gegeben habe. Hier sei die Halle für eine Übernachtung von 50 Personen an einen
Verein aus Neuss vermietet worden. Es sei eine Kaution von 1.000,00 €
erhoben worden. Von dieser Kaution sei dann eine Pauschale für den Hausmeister
in Höhe von 150,00 € und 50,00 € pro Stunde einbehalten worden.
Seite 197- Sportförderung
Ratsherr
Gellissen erkundigt sich, ob es sich bei dem unter Buchstabe i) aufgeführten
Betrag um einen Zuschuss an den Schießsportverein in Beeck handele und dieser
einmalig sei.
Herr
Pint bestätigt dies und erläutert, dass es sich hierbei zunächst um einen
pauschalen Zuschuss gehandelt habe. Im kommenden Frühjahr müsse der Verein, die
ihm entstandenen Nebenkosten nachweisen.
Ratsherr
Gellissen äußert, dass er in diesem Falle von einer erneuten vorherigen
Beratung im Ausschuss für Bildung, Soziales, Sport und Kultur ausgehe. Dies
wird von Herrn Pint bestätigt.
Ratsherr
Müller-Holtkamp äußert, mit Hintergrund auf die knappen Kapazitäten bei der
Hallennutzung, seine Verwunderung über die Vergabe an Auswärtige.
Erster
Beigeordneter Schneider erläutert, dass die Halle nur dann von Auswärtigen
genutzt werden könne, wenn diese nicht für Wegberger Vereine benötigt werde.
Ratsherr
Müller-Holtkamp bittet um Mitteilung, ob die Vereine in diesem Falle vorher
befragt würden.
Herr
Pint teilt mit, dass bei Eingang der Anfrage hinsichtlich der Übernachtung
zunächst alle Vereine zu einer evtl. Nutzung befragt worden seien. Von den
Vereinen sei jedoch kein Bedarf zu diesem Zeitpunkt gemeldet worden.
Seite 198 - Bereitstellung und Betrieb
von Bädern
Ratsherr
Groß weist auf die seiner Meinung nach dramatische Kostensteigerung für 2008 in
diesem Bereich hin.
Herr
Bertrams erläutert, dass sich dieser Betrag ggf. aufgrund von noch ausstehenden
Abschlussbuchungen noch weiter erhöhen könne.
Ratsherr
Groß erkundigt sich, in wieweit durch eine Absenkung der Wassertemperatur eine
Kosteneinsparung erzielt werden könne.
Technischer
Beigeordneter Fabry erläutert, dass demnächst im Rahmen der energetischen
Sanierung des Hallenbades mit Mitteln aus dem Kunjunkturpaket II unter anderem alle
Fenster ausgetauscht würden. Hieraus erwarte die Verwaltung eine Reduzierung
der Nebenkosten. Gleichzeitig warnt er vor einer Reduzierung der Attraktivität
des Bades. Bereits jetzt sei die
Neueröffnung des Bades in Wassenberg spürbar.
Ratsherr
Groß fragt an, ob durch die Installation einer Fotovoltaikanlage eine
Kosteneinsparung beim Hallenbad erzielt werden könne.
Technischer
Beigeordneter Fabry erklärt, dass die Wärmelieferung zurzeit durch das
Blockheizkraftwerk sehr kostengünstig erfolge. Die Installation einer
Fotovoltaikanlage sei in diesem Falle nicht rentabel.
Ratsfrau
von den Driesch erkundigt sich, ob die Multifunktionsleinwand im Hallenbad weiterhin
defekt sei.
Herr
Pint teilt mit, dass die Leinwand nur vorübergehend defekt gewesen sei und nun
wieder funktioniere. Lediglich während des Frühschwimmens sei sie nicht in
Betrieb.
Ratsfrau
von den Driesch fordert bis zur Ratssitzung eine Gegenüberstellung der
Einnahmen und Ausgaben für die Multifunktionsleinwand.
Ratsfrau
Nelsbach fragt an, ab eine Verpachtung der Dachfläche erfolgen könne.
Technischer
Beigeordneter Fabry teilt mit, dass es einen Beschluss gebe, wonach keine
Vermietung von Dachflächen erfolgen solle.
Ratsfrau
von den Driesch fragt an, ob es richtig sei, dass das Hallenbad in den
Sommerferien geschlossen werden solle.
Erster
Beigeordneter Schneider verneint dies. Das Hallenbad werde in den Sommerferien
geöffnet bleiben. Die geplante dreiwöchige Schließung des Bades zur
Durchführung der energetischen Sanierung erfolge erst nach den Sommerferien.
.
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Teilergebnisplan
Produktbereich
09 – Räumliche Planung und Entwicklung, Geoinformationen |
Seite 216 – Städtebauliche
Verträge
Ratsherr
Gellissen bittet um Mitteilung, warum hier keine Erträge ausgewiesen seien und
fordert die Veranschlagung von angemessenen Beträgen.
Technischer
Beigeordneter erklärt, dass es in den letzten Jahren keine Erschließungen durch
die Stadt gegeben habe. Es seien ausschließlich Fremderschließungen erfolgt.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 10 – Bauen und Wohnen |
Seite 230/231 – Denkmalschutz und
Denkmalpflege
Ratsherr
Gellissen erkundigt sich hinsichtlich des für Denkmalschutz ausgewiesenen
Betrages zum Wegfall des Landeszuschusses und wünscht eine Information hierzu.
Seite 224–229 –
Genehmigungsverfahren – Behördliche Beratung und Information
Ratsherr
Gellissen bittet um Mitteilung, warum sowohl auf der Seite 224 als auch auf der
Seite 229 Baugebühren veranschlagt seien.
Bürgermeister
Pillich sichert für beide Sachverhalte eine Klärung bis zur Ratssitzung zu.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 11 – Ver- und Entsorgung |
Seite 241 - Abfallwirtschaft
Ratsherr
Gellissen bittet mit Bezug auf die sinkenden Einnahmen bei Konto 4482 000, ob
dies aus einer vertraglich vereinbarten Preisgleitklausel heraus resultiere.
Erster
Beigeordneter Schneider teilt, mit die Verwertung des Papiers durch den Kreis
erfolge und durch diesen auch die Vertragsgestaltung erfolgt sei.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 12 – Verkehrsflächen und Anlagen |
Es
erfolgen keine Wortmeldungen hierzu.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 13 – Natur und Landschaftspflege |
Seite 274/275 - Friedhöfe
Ratsherr
Gellissen äußert, dass er die Einstellung von Mitteln aufgrund eines Antrages
aus 2009 für Bepflanzungen und Instandsetzungen der Wege auf Friedhöfen vermisse.
Herr
Schulz erläutert, dass diese Mittel in das Jahr 2010 übertragen worden seien aber
die Arbeiten aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse bisher nicht
ausgeführt werden konnten.
Ratsherr
Gellissen bittet hierzu um Erstellung einer entsprechenden Übersicht bis zur
Ratssitzung.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 14 - Umweltschutz |
Es
erfolgen keine Wortmeldungen hierzu.
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Teilergebnisplan
Produktbereich 15 – Wirtschaft und Tourismus |
Ratsherr
Gellissen beantragt für den Produktbereich zusätzliche Mittel von 30.000,00
€ bereitzustellen.
Ferner
solle ein Betrag von 25.000,00 € für die Erstellung eines
Tourismuskonzeptes durch einen externen Dienstleister zur Verfügung gestellt
werden. Eine professionelle Prüfung des bestehenden Konzeptes in diesem Bereich
sei erforderlich. Dies erhebt er zum Antrag. Als Deckungsvorschlag für beide
Maßnahmen sollen die nicht mehr benötigten Mittel für die Instandsetzung der
Begegnungszentrums eingesetzt werden.
Ratsherr
Böhm teilt mit, dass er dies grundsätzlich unterstütze, sich jedoch gegen eine
pauschale Verteilung der Mittel ausspreche.
Ratsherr
Gellissen begründet seinen Antrag zur Erhöhung der Haushaltsmittel im
Produktbereich 15 mit dem Erfordernis einer überregionalen Werbung für Wegberg.
Da sich die Sponsorengelder aller Voraussicht noch verringert werden, sieht er
diese zusätzlichen Mittel als erforderlich an um eine Attraktivitätssteigerung
bei den bestehenden Maßnahmen zu erzielen. Auch eine Prüfung des seitens der
Stadt verfolgten Tourismuskonzeptes sei durch einen externen Gutachter geboten.
Ratsfrau
Feger begrüßt die Erhöhung der Mittel. Sie fordert zusätzlich eine Erhöhung der
Mittel hinsichtlich des Radwegekonzeptes.
Auch
Ratsherr Groß befürwortet eine Verstärkung der Wirtschaftsförderung. Es sei
aktuelle Kernaufgabe dies vor Ort für die Wirtschaft zu realisieren. Er fordert
die Erstellung eines entsprechenden Konzeptes für den Bereich
„Energien“. Wenn hier eine Aufarbeitung der Bereiche Leistungen
KFW, regenerative Energien, u.a. erfolge, könne dies zum Exportprodukt für
Wegberg entwickelt werden.
Die
Verteilung von Mitteln mittels „Gießkannenprinzip“ lehne auch er
ab.
Bürgermeister
Pillich teilt hieraufhin mit, dass er zurzeit mit Herrn Schmitz verschiedene Gewerbebetriebe
und Unternehmen im Stadtgebiet besuche, um geeignete Partner zu finden.
Ratsherr
Gellissen äußert, dass er den Fokus zukünftig im Bereich Tourismus sehe.
Er
spricht sich mit Bezug auf seinen bereits geäußerten Antrag für die Anhebung
der nachfolgenden Positionen aus:
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Sachkonto |
Bezeichnung des Kontos |
Ursprungsbetrag |
Erhöhung um |
Neuer Betrag |
|
5279110 |
Kultursommer |
10.000,00 |
10.000,00 |
20.000,00 |
|
5279200 |
Stadtmarketing |
1.000,00 |
4.000,00 |
5.000,00 |
|
5279300 |
Radwandertag |
1.000,00 |
500,00 |
1.500,00 |
|
5279400 |
Verkehrswerbung |
7.500,00 |
4.500,00 |
12.000,00 |
|
5279600 |
Wirtschafsförderung |
3.000,00 |
12.000,00 |
15.000,00 |
Bürgermeister
Pillich begrüßt die Erhöhung der Mittel für die genannten Positionen sowie für
das Radwegekonzept.
Seite 292 – Maßnahmen zur
Stadtentwicklung
Ratsfrau
Feger beantragt den Haushaltsansatz für das Radwegekonzept um zusätzlich
2.000,00 € zu erhöhen. Sie fordert eine Aufstellung der Verwendungsmöglichkeiten
bis zur kommenden Ratssitzung.
Bürgermeister
Pillich stellt sodann die aus dem Rat heraus gestellten Anträge getrennt von
einander zur Abstimmung.
Antrag von Ratsherrn Gellissen auf
Erhöhung verschiedener Sachkonten im Produktbereich 15.
Abstimmungsergebnis:
Zustimmung: 18 Ablehnung:
4 Enthaltung: 1
Beschluss:
Der
Haupt- und Finanzausschuss beschließt die Mittelansätze im Haushaltsplanentwurf
2010 wie folgt zu erhöhen:
|
Sachkonto |
Bezeichnung des Kontos |
Neuer Betrag / € |
|
5279110 |
Kultursommer |
20.000,00 |
|
5279200 |
Stadtmarketing |
5.000,00 |
|
5279300 |
Radwandertag |
1.500,00 |
|
5279400 |
Verkehrswerbung |
12.000,00 |
|
5279600 |
Wirtschafsförderung |
15.000,00 |
Antrag von Ratsherrn Gellissen auf Einstellung
von 25.000,00 € in den Haushaltsplanentwurf 2010 für die Erstellung eines
externen Tourismuskonzeptes.
Abstimmungsergebnis:
Zustimmung: 17 Ablehnung:
6 Enthaltung: 0
Beschluss:
Der
Haupt- und Finanzausschuss beschließt in den Haushaltsplanentwurf für 2010
einen Mittelansatz von 25.000,00 € für die Erstellung eines Tourismuskonzeptes
durch einen externen Gutachter/Planer einzubringen.
Antrag von Ratsfrau Feger auf Erhöhung
des Ansatzes für das Radwegekonzept von 3.000,00 € um 2.000,00 €
auf 5.000,00 €.
Abstimmungsergebnis:
Zustimmung: 20 Ablehnung:
3 Enthaltung: 0
Beschluss:
Der
Haupt- und Finanzausschuss beschließt im Haushaltsplanentwurf für 2010 beim
Sachkonto 5221 000 den Mittelansatz für die Erstellung eines Radwegekonzeptes
von 3.000,00 € um 2.000,00 € auf 5.000,00 € zu erhöhen.
Seite 309 - Kreisumlage
Ratsherr
Böhm erkundigt sich mit Bezug auf die Höhe des Anteils der Jugendamtszulage in
Höhe von 5,2 Millionen € an der Kreisumlage, ob nicht die Einrichtung
eines eigenen Jugendamtes günstiger wäre. Er bittet um Lieferung entsprechender
Zahlen im laufenden Jahr.
Bürgermeister
Pillich sichert dies zu.
Seite 307 – Konto 4051 000
Ratsfrau
Zimmermann bittet um Erläuterung des Begriffes „Kinderbonus“.
Herr
Bertrams erklärt, dass dieser Teil des Berechnungsmodels beim Finanzausgleich
sei. Details seien aber aus der Berechnung nicht ableitbar.
Bürgermeister
Pillich stellt eine evtl. Klärung bis zur Ratssitzung in Aussicht.
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Finanzplan |
Ratsherr
Gellissen bemängelt mit Bezug auf die von der CDU-Fraktion an die Verwaltung
gerichteten Fragen die Qualität der durch die Verwaltung gelieferten Antworten.
Er fordert eine Nachbesserung bis zur Ratssitzung.
Dies
wird vom Technischen Beigeordneten Fabry zugesichert.
Ratsherr
Böhm regt an, die Fragen und Antworten allen Ratsmitgliedern zur Verfügung zu
stellen, damit auch diese sich ein Bild von der Qualität der Antworten machen
könnten.
Technischer
Beigeordneter Fabry sichert zu, dass dies per Mail erfolgen werde.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 01 – Innere Verwaltung |
Seite 341 – Anbei Rollstuhlrampe
am Rathaus
Ratsfrau
Feger bittet um die Mitteilung des Sachstandes für die am Ratshaus geplante
Rollstuhlrampe. Sie weist hierbei daraufhin, dass diese nicht nur für
Rollstuhlfahrer sondern auch für Besucher mit Rolatoren und Kinderwagen sehr
wichtig sei.
Technischer
Beigeordneter wirbt um Verständnis dafür, dass die über das Konjunkturprogramm
II abzuwickelnden Maßnahmen vorrangig gegenüber anderen Maßnahmen behandelt
würden. Grund hierfür sei die zwingende Abrechnung der Maßnahmen bis zum Ende
des nächsten Jahres.
Ratsherr
Böhm äußert mit Bezug auf die für die Sanierung der Grundschulen eingeplanten
Mittel, dass hier eine entsprechende Grundsatzentscheidung durch den Rat zu
treffen sei.
Seite 434 – Neubau öffentliche
WC-Anlage
Hinsichtlich
der im Haushalt veranschlagten 80.000,00 € bittet Ratsherr Böhm um
Mitteilung, ob es eine zwingenden Notwendigkeit gebe eine solche Toilette
vorzuhalten. Er regt an, hier eine eventuelle Nutzung der Toilette in der
Wegberger Mühle zu prüfen.
Bürgermeister
Pillich sichert die Prüfung und Vorbereitung einer Beratung im Fachausschuss zu.
Mit
Bezug auf die im Haushalt ausgewiesenen Mittelansätze für die Verkabelung von
Grundschulen, weist Ratsherr Müller-Holtkamp auf die alternative Einrichtung
von WLan-Netzen zu deutlich geringeren Kosten hin.
Ratsfrau
von den Driesch weist auf evtl. Kostensteigerungen durch das Schieben von
Maßnahmen hin und erkundigt sich hinsichtlich der Vereinbarung von Festpreisen
um diesem entgegenzuwirken.
Technischer
Beigeordneter Fabry erläutert, dass die Stadt verpflichtet sei Maßnahmen ab
einer gewissen Größe auszuschreiben. Ferner müsse häufig die Anmeldung von
Haushaltsmitteln für eine bestimmte Maßnahme erfolgen, lange bevor konkrete
Kosten für die Umsetzung bekannt seien. Hierdurch könne es vorkommen, dass sich
im Rahmen der Realisierung einer Maßnahme herausstelle, dass über die
ursprünglich veranschlagten Mittel hinaus noch weitere benötigt würden.
Ratsfrau
von den Driesch bittet um Mitteilung, warum die Behindertentoilette auf dem
Schwalmtalparkplatz erneuert werden müsse.
Technischer
Beigeordneter Fabry erklärt, dass diese durch Vandalismus beschädigt wurde und für
die vorhandene defekte Toilettenanlage keine Ersatzteile mehr erhältlich seien.
Ratsherr
Böhm regt an, statt einer Renovierung der Turnhalle an der Realschule, ggf. einen
Anbau an die neue Ersatzturnhalle zu prüfen.
Ratsfrau
Feger bittet die Verwaltung um eine Aufstellung über die anstehenden Arbeiten
an der Dreifach-Turnhalle.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 02 Sicherheit und Ordnung |
Seite 461 - Hundetoiletten
Ratsfrau
von den Driesch merkt an, dass in den aufgestellten Hundetoiletten häufig die
Beutel fehlen würden.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 03 - Schulträgeraufgaben |
Seite 486 – Technische Ausstattung
für das Lernen mit neuen Medien – GS Beeck
Ratsherr
Gellissen weist auf die ausgewiesenen steigenden Kosten für die an den
Grundschulen eingesetzten Medien hin. Nach seinem Informationsstand stehe den
Kosten aber eine eher geringe Nutzung durch die Schüler, insbesondere an der
Grundschule Beeck, gegenüber. Er bittet um einen entsprechenden Bericht im
Fachausschuss.
Seite 452 – Bewegliches
Anlagevermögen Baubetriebshof
Ratsfrau
von den Driesch bittet um nähere Erläuterung hinsichtlich der Summenbildung für
die beim Bauhof ausgewiesenen Ersatzbeschaffungen.
Erläuterung
im Rahmen der Niederschrifterstellung:
Die
genannte Summe von 260.000,00 € ergibt sich aus der Addition der
nachfolgenden Beträge:
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Sonstige
Fahrzeuge |
80.000,00 € |
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Großflächenmäher |
85.000,00 € |
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Schredder
mit Eigenantrieb |
38.000,00 € |
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Bühnenwagen
für Baumkontrollen und Baumschnittarbeiten |
45.000,00 € |
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Streusalzförderband |
12.000,00 € |
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Summe
= Haushaltsansatz 2010 |
260.000,00
€ |
Seite 455 – Herstellung
Lagerplatz
Ratsfrau
Nelsbach bittet um nähere Angaben zum Containerlagerplatz.
Technischer
Beigeordneter Fabry erklärt, dass die Nutzung des zurzeit noch genutzten
Platzes aufgegeben werden müsse. Die Container würden zukünftig beim
Baubetriebshof gelagert werden.
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Teilfinanzplan
– Produktbereiche 04 - 05 |
Es
erfolgten keine Wortmeldungen hierzu.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 06 - Kinder-, Jugend- und Familienhilfe |
Ratsfrau
von den Driesch beantragt die Einstellung einer Haushaltsposition für die
Einrichtung eines selbstverwalteten offenen Jugendtreffs in den
Haushaltsentwurf 2010 in Höhe von 30.000,00 €. Hierzu fehle zwar noch ein
Konzept und die abschließende Beratung stehe noch aus, aber trotzdem solle
diese Position bereits vorgemerkt werden.
Antrag: Selbstverwalteter
Jugendtreff
Bürgermeister
Pillich lässt über den Antrag von Ratsfrau von den Driesch abstimmen.
Abstimmungsergebnis: einstimmig
Beschluss:
Der
Haupt- und Finanzausschuss beschließt in den Haushaltsplanentwurf für 2010
einen Mittelansatz von 30.000,00 € für die Einrichtung eines
selbstverwalteten offenen Jugendtreffs aufzunehmen.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 08 - Sportförderung |
Seite 592 – Erneuerung Laufbahnen
im Stadion Ophover Mühle
Ratsherr
Böhm regt an, im Rahmen der Sanierung der Laufbahnen im Stadion an der Ophover
Mühle zu prüfen, ob der Einbau von Kunststoffbahnen möglich sei.
Seite 593 – Zuschuss
Kunstrasenplatz FC Wegberg-Beeck
Ratsfrau
Feger erkundigt sich hinsichtlich des Sachstandes zu dieser Maßnahme.
Erster
Beigeordneter Schneider teilt mait, dass der Zuschuss für die Erstellung des
Kunstrasenplatzes in Höhe von 100.000,00 € ausgezahlt worden sei. Der
hierfür erforderliche Nachweis hinsichtlich der ordnungsgemäßen Abwicklung und
Ausführung sei erbracht worden.
Ratsherr
Müller-Holtkamp erkundigt sich hinsichtlich der Überprüfung der Maßnahmen aus
dem Konjunkturpaket II durch die Stadt Wegberg.
Bürgermeister
Pillich erläutert, dass die Prüfung über die ordnungsgemäße Abwicklung der
Maßnahmen durch das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Wegberg erfolge.
Ratsherr
Groß stellt in Frage, ob alle im Haushalt veranschlagten Maßnahmen wirklich so
umgesetzt werden müssten oder ob nicht eine Teilung oder Verschiebung von
größeren Maßnahmen möglich sei.
Er
regt die Aufstellung einer Liste aller Maßnahmen über 50.000,00 € an, bei
denen eine Verschiebung in spätere Jahr möglich sei.
Erster
Beigeordneter Schneider weist daraufhin, dass diese Möglichkeit bei Maßnahmen
im Rahmen des Konjunkturpakets II nicht bestehe.
Bürgermeister
Pillich signalisiert Verständnis über den Inhalt der geäußerten Anregung.
Ratsfrau
Feger wünscht eine Aufstellung über den aktuellen Stand der über das Konjunkturpaket II abgewickelten Maßnahmen im
Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr, im Haupt und Finanzausschuss und
im Ausschuss für Bildung, Soziales, Kultur und Sport.
Technischer
Beigeordneter Fabry sichert dies zu.
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Teilfinanzplan
– Produktbereiche 09 - 10 |
Es
erfolgten keine Wortmeldungen hierzu.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 11 - Ver- und Entsorgung |
Seite 643 – Erneuerung
Blockheizkraftwerk
Ratsherr
Gellissen fragt an, ob hinsichtlich des geplanten Austausches die Erstellung
einer Wirtschaftlichkeitsberechnung machbar sei.
Technischer
Beigeordneter Fabry stellt diese in Aussicht.
Ratsherr Groß regt
die Berücksichtigung eines Kontrakting-Models hierbei an. Ein entsprechendes
Angebot von Firmen solle bei der Berechnung miteinbezogen werden.
Seite 645 ff.
Ratsfrau Feger bittet
um nähere Erläuterung zu den genannten Kanalisierungsmaßnahmen.
Technischer
Beigeordneter Fabry erläutert, dass es sich hierbei um einen Schreibfehler
handele. Bei den aufgeführten Maßnahmen handele es sich nicht um Kanalisierungsmaßnahmen sondern um Kanalsanierungsmaßnahmen.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 12 – Verkehrsflächen und -anlagen |
Seite 681 – Ausbau Heuchterstraße
Ratsfrau Nelsbach
erkundigt sich hinsichtlich des Ausbaus der Heuchterstraße, da diese doch
bereits ausgebaut sei.
Technischer
Beigeordneter Fabry bestätigt dies und erläutert, dass diese Maßnahme in 2010
aufgeführt sei, weil der Schlussverwendungsnachweis und die endgültige
Abrechnung noch nicht vorliege.
Seite 699 - Straßenkatasters
Ratsfrau Feger
erkundigt sich hinsichtlich der Fertigstellung des Straßenkatasters.
Technischer Beigeordneter Fabry kündigt an, dass eine Präsentation des
Verfahrens in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Städtebau, Umwelt und
Verkehr beabsichtigt sei.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 13 – Natur und Landschaftspflege |
Seite 730 – Erneuerung der Treppenanlage an der
Motte Ophover Mühlenweiher
Ratsherr Gellissen
bittet in den Fällen, wo eine Maßnahme weit zurückliege, doch eine
entsprechende Sachstandsmitteilung im Fachausschuss vorzunehmen. Dies gelte
nicht nur für diese Maßnahme.
Dies wird von
Bürgermeister Pillich zugesagt.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 15 – Wirtschaft und Tourismus |
Seite 750 – Breitbandversorgung
im Stadtgebiet
Ratsfrau Feger
erkundigt sich hinsichtlich des aktuellen Standes beim DSL-Ausbau im
Stadtgebiet. Es habe einen Beschluss gegeben hier den Ausbau insbesondere in Wildenrath
voranzutreiben. In diesem Zusammenhang sollte aber auch eine Berücksichtigung
der anderen Aussenorte, insbesondere im Hinblick auf die dort tätigen
Kleinunternehmer, erfolgen.
Ratsherr Gellissen
berichtet, dass nach seiner Information die kreisweite Verlegung entsprechender
Leerrohe, „die große Acht“, angedacht sei.
Dies wird von
Bürgermeister Pillich bestätigt, jedoch mit dem Hinweis, dass hierbei leider
die Wohngebiete nicht berücksichtigt würden.
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Teilfinanzplan
– Produktbereich 16 – Allgemeine Finanzwirtschaft |
Es
erfolgten keine Wortmeldungen hierzu.
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Anlagen
zum Haushaltsplanentwurf |
Es
erfolgten keine Wortmeldungen hierzu.
Daraufhin stellt
Bürgermeister Pillich den geänderten Entwurf des Haushaltsplanes für das Jahr
2010 zur Abstimmung.
