15.06.2010 - 1.5 Antrag der SPD-Fraktion vom 04.03.2010 betreffe...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.5
- Datum:
- Di., 15.06.2010
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Umwelt, Verkehr, Abwasser
- Beschluss:
- verwiesen
Wortprotokoll
Herr Ellerkamp weist auf die bevorstehende Erneuerung
der Treppenanlage an der Motte sowie auf evtl. vorgesehene Aufwertungen des
Umgebungsbereiches hin und meint, man möge mit Blick auf diese Veränderungen
für das Umfeld eine befriedigende Dauerlösung im Sinne des Antrages schaffen.
Frau Zimmermann möchte wissen, was mit dem in der
Vorlage benutzten Begriff „unmögliche Aktivitäten“ gemeint sei.
Herr Fabry führt aus, dass es bezüglich Lärm und
zerbrochenem Glas bereits zu gewissen Beschwerden von Anliegern gekommen sei.
Es stelle sich für ihn die Frage, ob man sich nicht durch Aufwertung des
Bereiches ein neues Problemfeld schaffe. Er sehe keinen Sinn darin, die
Benutzerzeiten in den Sommermonaten über 22.00 Uhr hinaus auszudehnen. Die
Belange der Anwohner seien in die Überlegungen einzubeziehen.
Frau Feger antwortet auf eine zuvor gestellte Frage,
dass der Antrag Ihrer Fraktion auf Wunsch von Jugendlichen erfolgte.
Hinsichtlich der „unmöglichen Aktivitäten“ seien offensichtlich
Drogenprobleme gemeint. Wenngleich die Aussage des Herrn Fabry bezüglich der
Benutzerzeiten in den Sommermonaten verständlich sei, so gelte dies nicht für
die Herbstzeit. Die Beleuchtung solle aus ihrer Sicht dem Schutz der
Jugendlichen und nicht der Unterstützung der „unmöglichen
Aktivitäten“ dienen.
Herr Bürgermeister Pillich stellt aufgrund des
Diskussionsverlaufes fest, dass es hinreichende Argumente sowohl für als auch
gegen zusätzliche Beleuchtungsmaßnahmen gibt.
Mit Blick auf die Abwehr gewisser Gefahren gibt er zu
bedenken, ob nicht die Einrichtung eines offenen Jugendzentrums angestrebt
werden solle. Vorstellbar sei in diesem Zusammenhang vielleicht auch eine
Indoor-Skateranlage.
Herr Böhm legt dar, dass durch die Errichtung von
Beleuchtungskörpern das Grundproblem nicht gelöst werde. Es wäre zu überlegen,
ob die erforderlichen Kosten nicht anders sinnvoll eingesetzt werden könnten
(Jugendbetreuungskonzept).
Frau Feger erklärt abschließend, dass der Sicherheitsaspekt
für die aktiven Jugendlichen weiterhin oberste Priorität haben müsse. Mit einer
Vertagung des Themas und einer zusätzlichen Beratung im Ausschuss für Bildung,
Kultur, Soziales und Sport sei sie einverstanden.
Beschluss:
Der Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr kann
sich dem Vorschlag der Verwaltung, die Skateranlage nicht zu beleuchten, noch
nicht anschließen und vertagt die abschließende Entscheidung.
Ohne
Abstimmung ist die Gesamtheit des
Ausschusses damit einverstanden, dass vor einer erneuten Beratung des Themas
zunächst eine Meinungsbildung des Ausschusses für Bildung, Kultur, Soziales und
Sport eingeholt wird.
