15.06.2010 - 1.3 Mitteilungen -öffentlicher Teil-
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.3
- Datum:
- Di., 15.06.2010
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Erste Beigeordnete / Dezernat III
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Dem
Ausschuss liegen zu folgenden Themen schriftliche Mitteilungen vor:
1.3.1 Verkehrssicherheit im Bereich der „von
–Agris-Straße“ in Kipshoven
(Antrag der CDU-Fraktion vom
Zwecks
Sachverhalt wird auf die Beratungsvorlage VO/1346/10 verwiesen.
Nach
Inaugenscheinnahme der Situation vor Ort wurden die betroffenen
Straßenabschnitte vom städtischen Baubetriebshof reguliert und die Unebenheiten
beseitigt.
Die
Arbeiten sind zwischenzeitlich abgeschlossen.
1.3.2
Errichtung von Wartehallen im Stadtgebiet Wegberg an Bushaltestellen der
WestEnergie und Verkehr
Durch
die Bereitstellung öffentlicher Fördergelder im laufenden Haushaltsjahr war es
möglich, für das Stadtgebiet Wegberg insgesamt 7 neue Buswartehallen in
Zusammenarbeit mit der WestEnergie und Verkehr zu planen.
Die
Auswahl der Standorte erfolgte nach den Kriterien
-
Frequentierung
-
örtliche Gegebenheiten/Platzverhältnisse
-
Eigentumsverhältnisse etc.
Folgende
Standorte sind festgelegt:
a)
Wildenrath
„Flugplatz“, Kreisverkehr B221 Fahrtrichtung Wildenrath
b)
Arsbeck
„Petersholz“, Endstraße/L367 Fahrtrichtung Klinkum
c)
Klinkum
„Backhaus“, Alte Landstraße/L367 Fahrtrichtung Wegberg
d)
Wegberg
„Begegnungszentrum“, Beeckerstraße Fahrtrichtung Wegberg Zentrum
e)
Moorshoven
„Moorshoven“, Am alten Schlagbaum/L127 Fahrtrichtung Kipshoven
f)
Rath-Anhoven
„Abzg.Schönhausen“, Gladbacher Str./B 57 Fahrtrichtung Erkelenz
Soweit
notwendig wurde der Landesbetrieb Straßen NRW angehört und seine Zustimmung
eingeholt.
Wegen
des siebten Standortes gibt es derzeit noch Abstimmungsgespräche mit einem
privaten Grundstückseigentümer. Die siebte Wartehalle bleibt aber für Wegberg
auf jeden Fall erhalten.
Eine
Aufstellung der Wartehallen erfolgt durch ein Fachunternehmen im Auftrag der
WestEnergie und Verkehr im 4. Quartal 2010.
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Herr Ellerkamp erkundigt sich danach, wer für die
Reinigung und Instandhaltung der Wartehallen zuständig sei.
Dies sei, so Herr Fabry, einerseits die WestEnergie
für die von ihr aufgestellten Anlagen sowie die Stadt für alle übrigen.
Herr Fabry teilt ergänzend mit, dass zwischenzeitlich
auch der noch offengestandene siebte Standort geklärt sei. Die Wartehalle werde
in Wildenrath in Nähe des früheren Getränkevertriebsgeländes Thissen
(Coca-Cola) errichtet.
1.3.3 Errichtung von 6 Sendemasten im
Bereich des Siemens – Prüfcenters für Schienenfahrzeuge im
Wegberg-Wildenrath
Die
Gewerbe- und Industriepark WEGBERG-OVAL ist aufgrund der Siemens Teststrecke
der ideale Standort für die Ansiedlung des schienengebundenen
Navigationssystems GALILEO.
Das
straßengebundene Navigationssystem
soll zukünftig am Standort Aldenhoven, auf dem ehemaligen Zechengelände
„Emil-Mayrisch“ installiert werden. Aus technischer Sicht sind
beide Systeme identisch.
Die
RWTH Aachen, vertreten die AGIT (Aachener Gesellschaft für Innovation und
Technologietransfer MBH), beabsichtigt deshalb aus Forschungszwecken im Bereich
des Siemens Prüf- und Testcenters in Wegberg-Wildenrath 6 Sendemasten in einer
Höhe zwischen 40 und 60 m zu errichten.
Im
Testzentrum können mit diesem System verschiedene komplexe Fahrsituationen
praxisnah und ohne Beeinträchtigung oder Gefährdung des öffentlichen Verkehrs
getestet werden.
Zur
weiteren Information wird auf die in der Anlage beigefügten Unterlagen
verwiesen.
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Herr Gellissen fragt nach, ob die Zulässigkeit der
Anlagen im normalen Baugenehmigungsverfahren geprüft werde. Dies wird von Herrn
Fabry bejaht. Er gehe ferner davon aus, dass wegen der Lage der Anlage an/bzw.
in einem Industrie- und Gewerbegebiet eine gewisse „Verspargelung“
der Landschaft hinnehmbar und vertretbar sei.
Bedenken aus den Reihen des Ausschusses ergeben sich
diesbezüglich ebenfalls nicht.
1.3.4 Konjunkturpaket II
Herr Fabry teilt zusätzlich mit, dass aus den Mitteln
den Konjunkturpaketes II folgende Maßnahmen gefördert worden sind:
·
Kunstrasenplatz
Wegberg-Beeck mit 100.000,00 €
·
Sanierung von
Wirtschaftswegen mit 80.000,00 €
·
DSL-Kabelverlegung
in Wildenrath auf der Heinsberger Straße zwischen der Straße „Auf dem
Kirchkamp“ und der Eckartstraße und im GE Gebiet Wildenrath mit 50.000,00
€
Herr Fabry teilt weiter mit, dass die nachfolgenden
Maßnahmen zurzeit in der Bauvorbereitung sind:
·
Energetische
Fassadensanierung des Maximilian-Kolbe-Gymnnasiums
Auftragsvergaben siehe nicht öffentlicher Teil der heutigen Sitzung
Baubeginn Sommerferien 2010
·
Anbau eines
Gymnastikraumes an der Grundschule Arsbeck
Architekt und Fachplaner sind beauftragt, zurzeit
wird der Bauantrag bearbeitet
Baubeginn Herbst 2010
·
Erneuerung der
Toilettenanlage an der Gemeinschaftshauptschule Wegberg
Baubeginn Sommerferien 2010
·
Herstellung
einer Pausenhalle an der Gemeinschaftsgrundschule „Am Beeckbach“
Ausschreibung erfolgt nach Erteilung der
Baugenehmigung
·
Erneuerung der
Fensteranlagen im Grenzlandringbad
Auftragsvergabe siehe nicht öffentlicher Teil der
heutigen Sitzung
Baubeginn nach den Sommerferien 2010
·
Neubau einer
Turnhalle an der Grundschule in Wildenrath
Planungsauftrag soll kurzfristig erteilt werden
1.3.5 Holzeinschlag
städtischer Wälder
Herr Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU
NRW, hat sich in einem Schreiben an Minister Uhlenberg, welches den Fraktionen
und der Presse vorliegt, über die forstliche Einschlagpraxis im Raum Wegberg
negativ geäußert.
Die Stadt Wegberg hat bereits vor Jahren den
Landesbetrieb Wald und Holz mit der Bewirtschaftung der 2300 Hektar (ca. 27 %
des Stadtgebietes) städtischen Forstflächen beauftragt, um einen fachkundigen
Partner für die städtischen Wälder zu haben. Der Landesbetrieb hat die
durchgeführten Maßnahmen mit der Unteren Landschaftsbehörde abgestimmt.
Die für das Stadtgebiet zuständigen Mitarbeiter des
Landesbetriebes habe ich zu einem Gespräch eingeladen (
Ich gehe zurzeit davon aus, dass die Vorgehensweise
des Landesbetriebes nicht gegen geltendes Recht verstößt.
