Entscheidungsvorlage - VO/26/028
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag der Fraktion DIE LINKE gemäß § 2 der Geschäftsordnung. Machbarkeit eines Radschnellweges zwischen Wegberg und Mönchengladbach.
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Stabstelle Klimaschutz / Nachhaltigkeit
- Finale Freigabe:
- gez. i.V. Neudek
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Bauen, Klima, Umwelt, Stadtentwicklung, Mobilität & energetische Infrastruktur
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Entscheidung
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28.04.2026
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Sachverhalt
Die Fraktion DIE LINKE stellte am 01.07.2018 den Antrag gemäß § 2 der Geschäftsordnung, die Verwaltung zu beauftragen, die Machbarkeit eines Radschnellweges zwischen Wegberg und Mönchengladbach zu untersuchen und zu prüfen, welche Fördermittel hierfür akquiriert werden können.
Den Hintergrund des Antrags bildete das Ziel, den Modal Split zugunsten des Radverkehrs zu verändern. Die Mobilitätsangebote sollten stärker an den Bedarf der zahlreichen Pendlerinnen und Pendler angepasst werden, da ein wesentlicher Teil der Wegberger Bevölkerung regelmäßig nach Mönchengladbach pendelt.
Am 16.12.2025 beschloss der Rat der Stadt Wegberg die Erstellung eines integrierten Mobilitätskonzepts. Dieses Konzept soll eine umfassende Grundlage für die zukünftige Mobilitätsentwicklung der Stadt bilden und beinhaltet die Betrachtung aller relevanten Verkehrsträger sowie deren Verknüpfung. Bestandteil des Konzeptes ist auch die Analyse der Anbindung an die umliegenden Kommunen, zu denen insbesondere die Stadt Mönchengladbach zählt. Im Rahmen der Konzepterstellung können daher auch Varianten einer verbesserten Radwegeverbindung nach Mönchengladbach sowie deren Bedeutung für den Pendlerverkehr untersucht werden.
Darüber hinaus, wird im Zuge der Konzepterarbeitung und Umsetzung ebenfalls geprüft, ob und in welchem Umfang Fördermittel für ein solches Projekt in Betracht kommen. Förderprogramme für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur bestehen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene und werden regelmäßig aktualisiert, sodass eine Einordnung möglicher Förderkulissen im Rahmen des Mobilitätskonzepts erfolgen kann.
Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass am 11.03.2026 eine gemeinsame Absichtserklärung der Gemeinde Roerdalen, der Stadt Roermond, des Kreises Heinsberg sowie der Städte Wegberg und Mönchengladbach unterzeichnet wurde. Ziel dieser Vereinbarung ist die Entwicklung einer durchgehenden Radwegverbindung von Mönchengladbach bis Roermond über das Stadtgebiet Wegberg. Ein entsprechender Arbeitskreis wurde bereits eingerichtet. Die Ergebnisse dieser interkommunalen Abstimmungen werden in das Mobilitätskonzept einfließen.
Finanz. Auswirkung
Durch die Einbindung der Prüfaufträge in das integrierte Mobilitätskonzept entstehen keine unmittelbaren zusätzlichen Kosten. Die Erstellung des Mobilitätskonzepts wurde bereits durch den Rat beauftragt. Die Betrachtung der Anbindung an Nachbarkommunen ist Bestandteil des Konzeptumfangs, sodass keine zusätzlichen personellen Aufwände erforderlich sind.
Klima-Check
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Ist die Vorlage klimarelevant? |
Ja X |
Nein |
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Treibhausgas-Ausstoß in CO2e |
Erhebliche Reduktion
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Geringfügige Reduktion
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Geringfügige Erhöhung |
Erhebliche Erhöhung |
Nicht ermittelbar X |
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Bemerkung
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Aussagen zu konkreten Veränderungen der CO₂‑Emissionsmenge sind nicht möglich, da hierfür belastbare Daten zu aktuellen Verkehrsaufkommen, potenziellen Verlagerungseffekten und tatsächlicher Nutzung eines möglichen Radweges derzeit nicht vorliegen. |
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Beschlussvorschlag
Der Ausschuss für Bauen, Klima, Stadtentwicklung, Mobilität und energetische Infrastruktur beschließt:
- Die Verwaltung wird beauftragt, die Realisierbarkeit eines Radwanderweges zwischen Wegberg und Mönchengladbach im Rahmen des in der Ratssitzung vom 16.12.2025 beauftragten integrierten Mobilitätskonzepts zu prüfen. Dabei ist auch die Verbindung zwischen Mönchengladbach und Roermond über das Wegberger Stadtgebiet zu berücksichtigen.
- Die Verwaltung wird beauftragt, im Zuge der Konzepterstellung und Umsetzung zu prüfen, inwiefern Fördermittel für ein entsprechendes Projekt beantragt werden können.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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291 kB
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