Mitteilungsvorlage - VO/3021/14
Grunddaten
- Betreff:
-
Mitteilung zum Stand aktueller sowie abgeschlossener Baumaßnahmen des Fachbereichs 303 - Gebäudewirtschaft
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Gebäudewirtschaft
- Finale Freigabe:
- Schreurs, Hans-Josef
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Ausschuss für Bauen, Umwelt und Vergaben (BUV)
|
Kenntnisnahme
|
|
|
|
20.01.2015
|
Sachverhalt
- Fertigstellung des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses in Rickelrath
(zuletzt siehe Mitteilung im BUV vom 02.09.2014 unter TOP 1.6)
Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Rickelrath wurde Ende 2014 fertiggestellt und konnte der Feuerwehr am 12.12.2014 übergeben werden. Am 24.01.2015 wird das Gebäude feierlich eröffnet.
Bestandteil der Baumaßnahme waren neben dem eigentlichen Feuerwehrgerätehaus ein neuer Sirenenmast für den Ortsteil Rickelrath (Standort gleich neben dem Gebäude), sowie umfangreiche Außenanlagen mit einem Parkplatz mit zwölf Stellplätzen für die Mitglieder der Löschgruppe.
Mit der Planung und Bauüberwachung war das Architekturbüro Goertz + Windeck GmbH aus Brüggen beauftragt, die Fachplanung der haustechnischen Gewerke hatte das Büro Stickel aus Heinsberg übernommen. Die Tragwerkplanung hat das Ing.-Büro Schmelich aus Wegberg durchgeführt.
Unter der Investitionsmaßnahme mit der Nummer 011304 H 307 – Fahrzeughalle für die Feuerwehr Rickelrath wurden in den Haushaltsjahren 2013 und 2014 insgesamt 470.800,- € zur Verfügung gestellt, für die Einrichtung (Küchenzeile, Schränke, Tische und Stühle, etc.) weitere 12.000,- €.
Der Großteil der Bau- und Planungsleistungen ist abgerechnet. Die voraussichtlichen Gesamtkosten werden sich inclusive der umfangreichen Außenanlagen und der Möblierung auf insgesamt rund 447.000,- € belaufen.
Die wesentlichen Bauleistungen erbrachten die folgenden Firmen:
- Erdarbeiten:Josef Jansen GmbH, Wegberg
- Erd-, Mauer- und Betonarbeiten:Karner Bau GmbH, Schwalmtal
- Dach- und Zimmerarbeiten:Christoph Rips, Schwalmtal
- Heizung- und Sanitärarbeiten:Bott Installations GmbH, Schwalmtal
- Trockenbauarbeiten:Margips J. Klein, Wegberg
- Elektroarbeiten:Groob Elektro GmbH, Hückelhoven
- Außenanlagen:W & M Pollmanns GmbH, Nettetal
- Estricharbeiten:Heinz Rinas Estriche, Wegberg
- Industrieboden:Silihart Industrieboden GmbH, Hückelhoven
- Putzarbeiten:Tadeusz Lubega, M´gladbach
- Fliesenarbeiten:Jörg Eiselein, Wegberg
- Malerarbeiten:Herbert Jülicher, Wegberg
- Schlosserarbeiten:Metallbau Wolfs GmbH, Wegberg
- Küchenzeile:Möbel Berger GmbH, Erkelenz
- Möblierung:Reco Büromöbel GmbH, Wegberg
- Fertigstellung der Erweiterung der OGS-Küche Arsbeck
(zuletzt siehe Mitteilung im StUV vom 06.05.2014 unter TOP 1.7)
In seiner Sitzung am 06.05.2014 hatte der Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr beschlossen, die Küche der OGS in Arsbeck zu erweitern, in dem das angrenzende Stuhllager umgebaut und der Küche zugeordnet wird.
Um die hierfür erforderlichen Baumaßnahmen möglichst schnell durchzuführen, gleichzeitig aber den Schul- und OGS-Betrieb geringstmöglich zu stören, wurden für die Kernarbeiten die Herbstferien, für Vorarbeiten und Restarbeiten die Woche vor und die Woche nach den Ferien genutzt. Die Arbeiten begannen Ende September, nach knapp vier Wochen konnte die Küche wieder in Betrieb genommen werden.
Die Planung und Umsetzung der Maßnahme wurde vom Fachbereich Gebäudewirtschaft vorgenommen, die Planungsleistungen für die Gewerke Sanitär und Lüftung wurden vom Planungsbüro Stickel übernommen.
Zur Realisierung der Baumaßnahme standen im Haushalt 2014 unter der Investitionsnummer 011304 H 460 Mittel in Höhe von 54.500,- zur Verfügung.
Die weitaus meisten Bau- und Planungsleistungen sind abgerechnet. Danach werden die festgestellten Gesamtbaukosten bei rund 61.000,- € liegen.
Die Mehrkosten von 6.500,- € sind durch zuvor nicht kalkulierte, aber erforderliche brandschutztechnische Ertüchtigungen zweier Türen, sowie durch Mehrkosten bei der Klimatisierung der Küchenräumlichkeiten begründet.
Die wesentlichen Bauleistungen wurden von den folgenden Firmen erbracht:
- Küchenmöbel:Möbel Berger GmbH, Erkelenz
- Elektroarbeiten + Klimagerät:Roegels GmbH, Wegberg
- Sanitärarbeiten:Udo Beyer, Wegberg
- Lüftungsarbeiten:SES Kalka GmbH, Erkelenz
- Schreinerarbeiten Türen:Norbert Reisen Innenausbau, Wegberg
- Trockenbauarbeiten:Friedrich Leinweber, Hückelhoven
- Dachdeckerarbeiten:Baltes Bedachungen, Wegberg
- Kernbohrungen:Jung Betonbohr-Service, Geilenkirchen
- Fliesenarbeiten:Manfred Feger, Wegberg
- Maler- und Putzarbeiten:Malerbetrieb Willibert Bonus, Wegberg
- Sanierung der Innenbeleuchtung in sechs Schulen und im Rathaus mit LED-Technik
(zuletzt siehe Mitteilung im Rat vom 16.07.2013 unter TOP 3.2)
Die mit öffentlichen Mitteln geförderte Maßnahme zur Sanierung der Innenbeleuchtung mit LED-Technik ist abgeschlossen. An insgesamt sechs Schulen (Schule am Grenzlandring, Edith Stein Realschule, Erich Kästner Grundschule, Kastanienschule Rath-Anhoven, Grundschule Merbeck, Grundschule Wildenrath) und im Rathaus der Stadt Wegberg wurden veraltete Beleuchtungskörper gegen verbrauchsarme Leuchten mit LED-Technik ausgetauscht.
Mit der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung war das Ing.-Büro Michel aus Wegberg beauftragt, die erforderlichen baulichen Nebenarbeiten wurden vom Fachbereich Gebäudewirtschaft koordiniert.
Nach öffentlicher Ausschreibung hatte die Firma Elektro Kaya aus Pulheim den Zuschlag zur Ausführung der Arbeiten erhalten. Die letzten Abschnitte der Gesamtmaßnahme wurden in den Sommerferien in der Kastanienschule Rath-Anhoven und der Edith Stein Realschule durchgeführt.
Inclusive der Honorare und der baulichen Nebenarbeiten (Abhangdecken, Einbauteile, Malerarbeiten, etc.) wurden insgesamt rund 152.700,- € verausgabt. Die Mittel waren in einer Höhe von 120.643,- € als Instandhaltungsrückstellung vorhanden, die weiteren 32.100,- standen im Haushalt 2014 als Instandhaltungsmittel zur Verfügung.
Die förderfähigen Elektroarbeiten der Firma Kaya schließen mit einer Schlussrechnungssumme von rund 115.000,- € ab. Da die Förderung 40% der förderfähigen Kosten beträgt, wird die Maßnahme demzufolge mit nicht rückzahlbaren Mitteln in Höhe von ca. 46.000,- € bezuschusst. Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt in zwei Schritten. Für 2014 ist im ersten Schritt die Zahlung von 39.898,77 € bereits erfolgt, der Restbetrag wird im Jahr 2015 ausgezahlt.
Die mit der Gesamtmaßnahme verbundene Einsparung von Stromenergie mittels LED-Beleuchtung ist vom beauftragten Ingenieur im Rahmen der Förderantragstellung mit insgesamt 69.607 kWh/Jahr, verteilt auf die einzelnen Gebäude, berechnet worden. Einen Strompreis von 0,25 €/kWh zugrunde gelegt, ergibt dies eine jährliche Einsparung von 17.402,- €.
Über die angenommene 20-jährige Lebensdauer der LED-Leuchten beträgt die CO2-Einsparung insgesamt 821 Tonnen.
Das Förderprogramm für Maßnahmen zur Stromeinsparung wurde vom BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) für das Jahr 2014 erneut aufgelegt. Die Verwaltung hat daher Anfang dieses Jahres für geeignete Gebäude erneut entsprechende Förderanträge gestellt. Über die positiven Bescheide konnte die Verwaltung in einer Mitteilung der BUV-Sitzung am 28.10.2014 bereits berichten.
