Entscheidungsvorlage - VO/0451/07
Grunddaten
- Betreff:
-
Errichtung einer gemeinsamen Mensa im Schulzentrum hier: Vorstellung von Planungsskizzen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Erste Beigeordnete / Dezernat III
- Finale Freigabe:
- Fabry, Rudolf
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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Bereit
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Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr (StUV)
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Vorberatung
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22.05.2007
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss (HF)
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Entscheidung
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05.06.2007
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Ausschuss für
Bildung, Kultur, Soziales und Sport hatte in seiner Sitzung am 14. November
2006 die Verwaltung einstimmig beauftragt, die Einrichtung einer gemeinsamen
Mensa im Schulzentrum zu planen und eine Finanzierung darzustellen, um eine
möglichst schnelle Umsetzung zu erreichen. Es soll auch eine Umsetzung mit
privaten Investoren geprüft werden.
Zwischenzeitlich hat
es auch mehrere Termine mit Frau Vieten, Leiterin der Realschule, Herrn
Schreier, Leiter der Hauptschule und Herrn Meersmann, Leiter des Gymnasiums gegeben.
Frau Vieten und die Herren Schreier und Meersmann begrüßen ausdrücklich die
Einrichtung einer zentralen Mensa und sehen dies als notwendig an, um eine
Übermittag-Betreuung sicherzustellen. Herr Meersmann hat für das Gymnasium
folgende vorsichtige Schätzung abgegeben:
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Schuljahr 2006/07 |
80 Kinder an 4 Tagen |
20 pro Tag |
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Schuljahr 2007/08 |
180 Kinder an 5 Tagen |
bis zu 40 pro Tag |
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Schuljahr 2008/09 |
280 Kinder an 5 Tagen |
bis zu 60 pro Tag |
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Schuljahr 2011/12 |
1000 Kinder an 5 Tagen |
bis zu 200 pro Tag |
Erst ab dem Schuljahr
2011/12 ist die komplette Umstellung erfolgt. Die Prognose bezieht sich
ausschließlich auf den Bedarf am Gymnasium Wegberg. Erfahrungen an Schulen, die
bereits eine Übermittag-Betreuung eingeführt haben zeigen, dass rd. 1/3 aller
Schülerinnen und Schüler ein Mittagessen in einer Schulmensa zu sich nehmen. Im
Schulzentrum Wegberg (Grundschule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium)
werden zurzeit rd. 3000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Erfahrungsgemäß
nutzen auch Lehrerinnen und Lehrer Schulmensen.
Laut Runderlass des
Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 25.01.2006, welcher sich mit
Ganztagsschulen in der Primarstufe und Sekundarstufe I/neue erweiterte
Ganztagshaupt- und Ganztagsförderschulen beschäftigt, ist den Schülerinnen und
Schülern die Einnahme eines Mittagessens oder eines Mittagsimbisses zu
ermöglichen. Gleiches beinhaltet auch der Runderlass des Kultusministeriums vom
24.06.1992 zur Einführung der 5-Tage-Woche an Schulen, dort ist unter Abs. 2.4
vermerkt, dass während der Mittagspause für die Schülerinnen und Schüler, die
in der Schule bleiben, Speisen und Getränke für eine einfache Mahlzeit zum Kauf
angeboten werden sollen.
Die Verwaltung hat am
17. November 2006 die Architekturbüros Dr. Schrammen und Partner,
Mönchengladbach, das Architekturbüro Viethen, Erkelenz, das Architekturbüro
Gronau, Wegberg, das Architekturbüro Dewey/Blohm-Schröder, Viersen und das
Architekturbüro Eilmann aus Würselen angeschrieben und um die Abgabe von
Ideenskizzen gebeten. Die Büros erhielten folgende Informationen:
„Im
Stadtzentrum von Wegberg befindet sich an der Maaseiker Straße ein Schul- und
Sportzentrum mit den folgenden Schularten: Grundschule, Hauptschule,
Realschule, Gymnasium. Aufgrund der Entwicklung im Schulbereich wird in den
nächsten Jahren eine Übermittag-Betreuung der Schülerinnen und Schüler
erforderlich werden. Aus diesem Grunde beabsichtigt die Stadt Wegberg,
innerhalb des Schulzentrums eine zentrale Mensa zu bauen. Dieses Gebäude soll
aus einer Aufwärmküche (Fertiggerichte werden angeliefert) im ersten
Bauabschnitt eines Esssaals mit rd. 180 Sitzplätzen, eines Eingangsbereichs mit
einer einfachen Verkaufsstelle und den notwendigen Toilettenanlagen bestehen.
Bereits im ersten Bauabschnitt soll berücksichtigt werden, dass gegebenenfalls
diese zentrale Mensa um eine oder zwei Einheiten erweitert werden kann.
Das Schulzentrum
befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplans I-6, Sonderfläche für
Schulen. Der Bebauungsplan kann im Fachbereich Planen, Bauen, Wohnen der Stadt Wegberg
zu den Sprechzeiten eingesehen werden.
Sofern Sie an der
Erteilung eines Architektenauftrags interessiert sind, bitte ich um Vorlage
einer Ideenskizze mit grober Kostenschätzung. Darüber hinaus bitte ich,
Referenzobjekte zu benennen und diese in Wort und/oder Bild
darzustellen“.
Bis auf das Büro aus
Wegberg haben alle angeschriebenen Architekturbüros Ideenskizzen vorgelegt.
Ebenfalls hat der Fachbereich Gebäudewirtschaft eine Ideenskizze ausgearbeitet.
In der Sitzung wird die Verwaltung die Planungen vorstellen. Die vorgelegten Skizzen
sind von einer hohen Qualität. Die Nutzflächen betragen zwischen 316 m² und 669
m². Hierdurch ergeben sich bei den geschätzten Baukosten erhebliche
Differenzen. Die reinen Nettobaukosten pro m² sind vorgeschätzt worden mit
891,00 € bis zu 1.086,00 €. Wobei 3 Büros und der eigene
Fachbereich Kostenschätzungen von 1.041,00 € - 1.086,00 €/m²
angeben und somit nur unwesentlich voneinander abweichen. Zu diesen geschätzten
Nettobaukosten müssen noch die Baunebenkosten (Architektenhonorar,
Sachverständigenhonorare, Außenanlagen und Mehrwertsteuer) addiert werden.
Die Verwaltung
schlägt vor, dass in Absprache mit den Schulleitern von max. 2 Architekturbüros
Honorarangebote für die Planung einer zentralen Mensa eingeholt werden. In der
nächsten Sitzung des Fachausschusses kann dann im nichtöffentlichen Teil über
die Vergabe eines Planungsauftrags beschlossen werden.
