Entscheidungsvorlage - VO/0451/07

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport hatte in seiner Sitzung am 14. November 2006 die Verwaltung einstimmig beauftragt, die Einrichtung einer gemeinsamen Mensa im Schulzentrum zu planen und eine Finanzierung darzustellen, um eine möglichst schnelle Umsetzung zu erreichen. Es soll auch eine Umsetzung mit privaten Investoren geprüft werden.

 

Zwischenzeitlich hat es auch mehrere Termine mit Frau Vieten, Leiterin der Realschule, Herrn Schreier, Leiter der Hauptschule und Herrn Meersmann, Leiter des Gymnasiums gegeben. Frau Vieten und die Herren Schreier und Meersmann begrüßen ausdrücklich die Einrichtung einer zentralen Mensa und sehen dies als notwendig an, um eine Übermittag-Betreuung sicherzustellen. Herr Meersmann hat für das Gymnasium folgende vorsichtige Schätzung abgegeben:

 

Schuljahr 2006/07

80 Kinder an 4 Tagen

20 pro Tag

Schuljahr 2007/08

180 Kinder an 5 Tagen

bis zu 40 pro Tag

Schuljahr 2008/09

280 Kinder an 5 Tagen

bis zu 60 pro Tag

 

 

 

 

 

 

Schuljahr 2011/12

1000 Kinder an 5 Tagen

bis zu 200 pro Tag

 

Erst ab dem Schuljahr 2011/12 ist die komplette Umstellung erfolgt. Die Prognose bezieht sich ausschließlich auf den Bedarf am Gymnasium Wegberg. Erfahrungen an Schulen, die bereits eine Übermittag-Betreuung eingeführt haben zeigen, dass rd. 1/3 aller Schülerinnen und Schüler ein Mittagessen in einer Schulmensa zu sich nehmen. Im Schulzentrum Wegberg (Grundschule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium) werden zurzeit rd. 3000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Erfahrungsgemäß nutzen auch Lehrerinnen und Lehrer Schulmensen.

 

Laut Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 25.01.2006, welcher sich mit Ganztagsschulen in der Primarstufe und Sekundarstufe I/neue erweiterte Ganztagshaupt- und Ganztagsförderschulen beschäftigt, ist den Schülerinnen und Schülern die Einnahme eines Mittagessens oder eines Mittagsimbisses zu ermöglichen. Gleiches beinhaltet auch der Runderlass des Kultusministeriums vom 24.06.1992 zur Einführung der 5-Tage-Woche an Schulen, dort ist unter Abs. 2.4 vermerkt, dass während der Mittagspause für die Schülerinnen und Schüler, die in der Schule bleiben, Speisen und Getränke für eine einfache Mahlzeit zum Kauf angeboten werden sollen.

Die Verwaltung hat am 17. November 2006 die Architekturbüros Dr. Schrammen und Partner, Mönchengladbach, das Architekturbüro Viethen, Erkelenz, das Architekturbüro Gronau, Wegberg, das Architekturbüro Dewey/Blohm-Schröder, Viersen und das Architekturbüro Eilmann aus Würselen angeschrieben und um die Abgabe von Ideenskizzen gebeten. Die Büros erhielten folgende Informationen:

 

„Im Stadtzentrum von Wegberg befindet sich an der Maaseiker Straße ein Schul- und Sportzentrum mit den folgenden Schularten: Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium. Aufgrund der Entwicklung im Schulbereich wird in den nächsten Jahren eine Übermittag-Betreuung der Schülerinnen und Schüler erforderlich werden. Aus diesem Grunde beabsichtigt die Stadt Wegberg, innerhalb des Schulzentrums eine zentrale Mensa zu bauen. Dieses Gebäude soll aus einer Aufwärmküche (Fertiggerichte werden angeliefert) im ersten Bauabschnitt eines Esssaals mit rd. 180 Sitzplätzen, eines Eingangsbereichs mit einer einfachen Verkaufsstelle und den notwendigen Toilettenanlagen bestehen. Bereits im ersten Bauabschnitt soll berücksichtigt werden, dass gegebenenfalls diese zentrale Mensa um eine oder zwei Einheiten erweitert werden kann.

 

Das Schulzentrum befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplans I-6, Sonderfläche für Schulen. Der Bebauungsplan kann im Fachbereich Planen, Bauen, Wohnen der Stadt Wegberg zu den Sprechzeiten eingesehen werden.

 

Sofern Sie an der Erteilung eines Architektenauftrags interessiert sind, bitte ich um Vorlage einer Ideenskizze mit grober Kostenschätzung. Darüber hinaus bitte ich, Referenzobjekte zu benennen und diese in Wort und/oder Bild darzustellen“.

 

Bis auf das Büro aus Wegberg haben alle angeschriebenen Architekturbüros Ideenskizzen vorgelegt. Ebenfalls hat der Fachbereich Gebäudewirtschaft eine Ideenskizze ausgearbeitet. In der Sitzung wird die Verwaltung die Planungen vorstellen. Die vorgelegten Skizzen sind von einer hohen Qualität. Die Nutzflächen betragen zwischen 316 m² und 669 m². Hierdurch ergeben sich bei den geschätzten Baukosten erhebliche Differenzen. Die reinen Nettobaukosten pro m² sind vorgeschätzt worden mit 891,00 € bis zu 1.086,00 €. Wobei 3 Büros und der eigene Fachbereich Kostenschätzungen von 1.041,00 € - 1.086,00 €/m² angeben und somit nur unwesentlich voneinander abweichen. Zu diesen geschätzten Nettobaukosten müssen noch die Baunebenkosten (Architektenhonorar, Sachverständigenhonorare, Außenanlagen und Mehrwertsteuer) addiert werden.

 

Die Verwaltung schlägt vor, dass in Absprache mit den Schulleitern von max. 2 Architekturbüros Honorarangebote für die Planung einer zentralen Mensa eingeholt werden. In der nächsten Sitzung des Fachausschusses kann dann im nichtöffentlichen Teil über die Vergabe eines Planungsauftrags beschlossen werden.

 

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Finanz. Auswirkung

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

 

Der Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr beauftragt die Verwaltung, von zwei Architekturbüros Honorarangebote für die Planung einer zentralen Mensa anzufordern und diese dem Fachausschuss in der nächsten Sitzung zur Beratung vorzulegen.

 

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