Mitteilungsvorlage - VO/3285/15
Grunddaten
- Betreff:
-
Mitteilung zum Stand aktueller und abgeschlossener Baumaßnahmen des Fachbereichs 303 - Gebäudewirtschaft
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Gebäudewirtschaft
- Finale Freigabe:
- Schreurs, Hans-Josef
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Bauen, Umwelt und Vergaben (BUV)
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Kenntnisnahme
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08.09.2015
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Sachverhalt
- Sanierung der Innenbeleuchtung mit LED - Technik
(zuletzt siehe BUV vom 09.06.2015, TOP 1.4)
Die mit öffentlichen Mitteln des Bundes (Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten) geförderte Maßnahme zur Sanierung der Innenbeleuchtung mit LED-Technik ist abgeschlossen. An insgesamt vier Schulen (Kastanienschule Rath-Anhoven, Schule am Grenzlandring, Edith Stein Realschule und Turnhalle Erich Kästner Grundschule) und im Kindergarten Familienzentrum Arsbeck (Gruppenräume und Gymnastikraum) wurden veraltete Beleuchtungskörper gegen verbrauchsarme Leuchten mit LED-Technik ausgetauscht.
Mit der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung war für drei Schulen das Ing.-Büro Michel aus Wegberg beauftragt, für die Erich Kästner Grundschule und den Kindergarten Arsbeck das Planungsbüro für Gebäudetechnik Stickel aus Heinsberg. Die erforderlichen baulichen Nebenarbeiten wurden vom Fachbereich Gebäudewirtschaft geplant und koordiniert.
Nach den beiden öffentlichen Ausschreibungen hatten die Firmen Elektrotechnik Mura aus Mönchengladbach sowie Elektrotechnik Hirth aus Erkelenz die Zuschläge erhalten.
Die Arbeiten sind in den vergangenen Sommerferien fertiggestellt worden. Inklusive der Honorare und der baulichen Nebenarbeiten (Abhangdecken, Verstärkungen, Einbauteile, Malerarbeiten) wurden insgesamt rund 92.500,- € verausgabt. Die Mittel waren zum einen Teil als Instandhaltungsrückstellung vorhanden, zum anderen Teil werden sie als Instandhaltungsmittel im Haushalt 2015 zur Verfügung gestellt.
Die Höhe der nicht rückzuzahlenden finanziellen Förderung von 30% der förderfähigen Gesamtkosten wird erst mit dem Verwendungsnachweis festgestellt. Über den letztendlichen genauen Förderbetrag wird die Verwaltung berichten.
Die mit der LED-Beleuchtung verbundene Einsparung von Stromenergie ist von den beauftragten Ingenieuren im Rahmen der Förderantragstellung mit insgesamt 61.430 kWh jährlich, verteilt auf die einzelnen Gebäude, berechnet worden. Einen Strompreis von 0,25 €/kWh brutto zugrunde gelegt, ergibt dies eine jährliche Stromkosteneinsparung von rund 15.350,- €.
Über die anzunehmende 20-jährige Lebensdauer der LED-Leuchten beträgt die CO2-Einsparung insgesamt 725 Tonnen.
- Einhausung der Pausenhalle an der Schule am Grenzlandring im Schul- und Sportzentrum der Stadt Wegberg
(zuletzt siehe BUV vom 09.06.2015, TOP 1.4)
In der Schule am Grenzlandring wurde mit den Arbeiten zur Einhausung der Pausenhalle in den Osterferien Anfang April begonnen. Bis auf wenige noch ausstehende Restarbeiten ist die Baumaßnahme termingerecht zu Beginn des neuen Schuljahres fertiggestellt worden. Für rund sechs Wochen zuzüglich der Sommerferien war zuvor der Haupteingangsbereich der Schule aufgrund der Bauarbeiten gesperrt.
Bestandteil der Maßnahme war neben der Schaffung des Eingangsfoyers bzw. Aufenthaltsbereiches auch eine behinderten- und rollstuhlgerechte WC-Anlage sowie ein barrierefreier Gebäudezugang mit Umbau der Rampenanlage.
Mit der Ausführungsplanung und der Bauüberwachung war das Architekturbüro Esser aus Wegberg beauftragt, die Planung der haustechnischen Gewerke führte das Planungsbüro für Gebäudetechnik Stickel aus Heinsberg durch, mit der Tragwerksplanung war das Ing.-Büro Schmelich aus Wegberg betraut.
Die erforderlichen finanziellen Mittel wurden unter der Investition 011304 H 433 – Schule am Grenzlandring Pausenhalle und Behinderten-WC zur Verfügung gestellt.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme waren mit 264.500,- € berechnet.
Im Außenbereich der Rampe sowie im Gebäudeinneren sind zwar noch Schlosserarbeiten durchzuführen, die Gesamtkosten können jedoch bereits vorbehaltlich einiger ausstehender Schlussrechnungen auf rund 273.000,- € festgestellt werden. Die Mehrkosten entstanden insbesondere durch eine neue Brandschutz-Unterdecke im Erdgeschoss des Treppenhauses, deren Notwendigkeit erst zu einem späteren Zeitpunkt festgestellt wurde.
Die wesentlichen Bauleistungen wurden von den folgenden Firmen erbracht:
- Metallbau- und Verglasungsarbeiten: | MDL Metallbau GmbH, Wadersloh |
- Abbruch und Rohbauarbeiten: | Wilhelm Beckers GmbH, Hückelhoven |
- Heizung-, Lüftung-, Sanitärarbeiten: | Bott Installations GmbH, Schwalmtal |
- Schlosserarbeiten: | Frank Königs Metallbau, Hückelhoven |
- Elektroarbeiten: | Roegels GmbH, Wegberg |
- Trockenbauarbeiten: | Willi Graf GmbH, Mönchengladbach |
- Fliesenarbeiten: | Fliesen Seegers, Heinsberg |
- Estricharbeiten: | Heinz Rinas Estriche, Wegberg |
- Außenanlagen: | Carl Ley Landschaftsbau, Düren |
- Rückbau des Gebäudes Maaseiker Straße 15
(zuletzt siehe BUV vom 24.03.2015, TOP 1.6)
Zur näheren Erläuterung der Maßnahme wird zunächst verwiesen auf die ausführliche Darstellung im TOP 1.6 des BUV vom 24.03.2015.
Aufgrund der unzureichenden Standsicherheit der Nachbargiebelwand wurden bauliche Ertüchtigungsmaßnahmen in Form einer zusätzlichen Giebel-Stützwand aus Mauerwerk mit Betonstützen und –rähmen erforderlich. Die statische Planung hierzu wurde vom Ing.-Büro Drückhammer aus Wegberg vorgenommen, die Gesamtmaßnahme vom Fachbereich Gebäudewirtschaft geplant und durchgeführt.
Der weitere Abbruch des Gebäudes Maaseiker Straße 15 konnte erst durchgeführt werden, nachdem die Stützwand fertiggestellt war. Die nachfolgende Bekleidung der neuen Wand erfolgte mittels eines Wärmedämmverbundsystems.
Die Arbeiten wurden Mitte Juli fertiggestellt. Es steht lediglich noch das saubere Abräumen des Grundstücks und ein Bodenaustausch aus. Die Verbreiterungsarbeiten am Gehweg der Fußbachstraße und die Bepflanzung des Grundstücks werden danach vom Baubetriebshof ausgeführt.
Exklusive der Leistungen des Baubetriebshofs wurden insgesamt rund 42.500,- € für die Gesamtmaßnahme verausgabt. Die Bauleistungen wurden von den folgenden Firmen erbracht:
- Abbruch und Erdarbeiten:Josef Jansen GmbH, Wegberg
- Rohbauarbeiten Stützwand Giebel:Bernd Winkens GmbH, Hückelhoven
- Wärmedämmverbundsystem:Firma Willibert Bonus, Wegberg
- Dachdeckerarbeiten:Pardon Bedachungen, Wegberg
