Entscheidungsvorlage - VO/0484/07
Grunddaten
- Betreff:
-
Anfrage der SPD-Fraktion vom 01.06.2007 betreffend Schulwegsicherung am Grenzlandring und Eilantrag vom 05.06.2007
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Wegberg
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Entscheidung
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19.06.2007
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die
SPD-Fraktion hat mit Schreiben vom 01.06.2007 folgende Anfrage gemäß §
21 der Geschäftsordnung gestellt:
„Ich
nehme Bezug auf die v. g. Angelegenheit und insbesondere auf die Mitteilung der
Verwaltung vom 22. Mai 2007 im StUV.
Fernmdl.
wurde ich darüber unterrichtet, dass am 31. Mai 2007 wieder ein Kind in diesem
Bereich zu Schaden gekommen sein soll und die Eltern am gleichen Tage auch in
Ihrem Hause vorstellig wurden.
Ich
bitte Sie, nähere Erkundigungen über den Hergang des Unfalls mit
Personenschaden einzuholen und darüber anlässlich der nächsten Sitzung des
Rates ausführlich zu berichten.
Sollten
die Mutmaßungen zutreffend sein, dass im Bereich Grenzlandring L3, Einmündung
Bergstraße/Obere Bergstraße, erneut ein Kind auf dem Schulweg verletzt wurde,
kann und darf die Stellungnahme der Kreisunfallkommission nicht unwidersprochen
bleiben.
Die
SPD-Fraktion fordert Sie mit großem Nachdruck auf, Ihre guten Kontakte zum
Landrat, Herrn Pusch, in der Weise zu nutzen, dass nunmehr schnellstmöglich die
seit langem geforderte Geschwindigkeitsreduzierung vor 70 km/h auf 50 km/h als
erste wichtige Maßnahme vorab veranlasst wird.
Gleichzeitig
regen wir an, den Vorsitzenden der Verkehrsunfallkommission und die zuständigen
Herrn der Kreispolizeibehörde in den Fachausschuss zu laden, damit diese aus ihrer fachlichen
Sicht darstellen können, warum es sich hier nicht um einen
Unfallschwerpunkt handelt.
Da
auch Sie in der v. g. Angelegenheit in einer besonderen Verantwortung stehen,
bitte ich Sie nochmals, sich verstärkt und mit großem Nachdruck für eine
dauerhafte und sichere Querungshilfe zu bemühen und alle beteiligen
Dienststellen nochmals in die Pflicht zu nehmen.
Ich
erinnere nochmals daran, dass alle Ratsvertreter für einen sicheren Schulweg an
dieser Stelle eintreten und dringend um eine Verbesserung der Situation bemüht sind.
Bevor
in fernen Jahren eine Baumaßnahme durch den Landesbetrieb als
Straßen-baulastträger tatsächlich einmal geschaffen werden kann, sollten wir
alles daran setzen, zunächst mit kleineren und effektiven Maßnahmen für einen
sicheren Schulweg zu sorgen. „
Mit
Schreiben vom 05.06.2007 hat die SPD-Fraktion zur Sitzung des Haupt- und
Finanzausschusses am 05.06.2007 in der gleichen Angelegenheit zusätzlich
folgenden „Eilantrag“ gestellt:
„Ich
nehme Bezug auf die v. g. Angelegenheit und insbesondere den Artikel in der RP
vom heutigen Tage.
Sollte
die Aussage des Kreis-Pressesprechers
Ulrich Hollwitz so richtig sein
und seitens der Verwaltung in ihrer
Aussage bestätigt werden :
“Als mittlere kreisangehörige Stadt ist Wegberg
selbst für die Verkehrssicherheit verantwortlich und kann Tempo 50
anordnen“,
beantragt
die SPD-Fraktion hiermit, diesen Punkt auf die Tagesordnung der heutigen
Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (der gleichzeitig auch
Beschwerdeausschuss ist) zu setzen mit
der Maßgabe, unverzüglich die Verwaltung zu beauftragen, im o. g. Bereich die
Verkehrssituation als ersten Schritt dahingehend zu entschärfen und zur
Schulwegsicherung eine Geschwindigkeitsreduzierung von 70 km/h auf 50 km/h sofort
auf dem Grenzlandring anzuordnen.“
Der
Haupt- und Finanzausschuss hat den Antrag am 05.06.2007 nicht zur Tagesordnung
gestellt. Die Verwaltung wurde beauftragt, zunächst die angekündigten weiteren
Gespräche mit der Kreispolizeibehörde und dem Landesbetrieb Straßenbau zu
führen und für die erste Sitzung des Ausschusses für Städtebau, Umwelt und
Verkehr eine Beratung vorzubereiten. An der Sitzung soll – wie von Herrn
Landrat Pusch angeboten – der Leiter des Straßenverkehrsamtes des Kreises
Heinsberg, Herr Friedel Wilms, teilnehmen.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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