Mitteilungsvorlage - VO/3662/16

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

 

  1. Sanierung der Flachdächer der Betriebsgebäude in der Zentralkläranlage

(zuletzt siehe BUV vom 08.03.2016, TOP 1.7, sowie BUV vom 12.01.2016, TOP 1.5)

In der Vorlage zur Sitzung des Ausschuss für Bauen, Umwelt und Vergaben vom 12.01.2016, TOP 1.5, wurde die Erfordernis zur Sanierung der Flachdächer der Betriebsgebäude in der Kläranlage am Grenzlandring ausführlich dargestellt.

Die Sanierung der Dächer soll, einer vorgenommenen Priorisierung folgend, in mehreren terminlichen Schritten durchgeführt werden.

Mit den Arbeiten zur Sanierung der beiden Dachflächen der Priorität 1 wurde nach öffentlicher Ausschreibung am 26.04.2016 begonnen. Anfang Juni wurden die Arbeiten fertiggestellt.

Die Kosten für die Sanierung der Dächer waren vom Fachbereich Gebäudewirtschaft mit 49.000,- €  geschätzt worden. Die Schlussrechnung der Dachdeckerarbeiten ist zwar noch nicht abschließend geprüft, die Kosten für die Gesamtmaßnahme inklusive der Nebenarbeiten können jedoch bereits beziffert werden und liegen bei rund  41.000,- €.

Damit wurden 8.000,- €  weniger verausgabt als veranschlagt, was insbesondere durch das im Vergleich zur Kostenberechnung günstige Ausschreibungsergebnis der Dach­abdichtungsarbeiten begründet ist. Im Haushalt wurden die erforderlichen finanziellen Mittel im konsumtiven Bereich unter dem Produktsachkonto 11 03 01 – 522111 zur Verfügung gestellt.

Die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der Flachdachsanierung wurde vom Fachbereich Gebäudewirtschaft durchgeführt. Die erforderlichen Bauleistungen haben die nachfolgenden Firmen erbracht:

-          Dachabdichtungs- und Klempnerarbeiten:Mertzbach GmbH, Hückelhoven

-          Gerüstbauarbeiten:Brünker GmbH, Viersen

-         Malerarbeiten:Firma Willibert Bonus, Wegberg

Damit sind die Dächer der ersten Priorität fertiggestellt. Über die nächsten Sanierungs­abschnitte wird die Verwaltung weiter berichten.

 

 

 

  1. Baumaßnahmen im Sommer 2016

Im kommenden Sommer werden insbesondere in den sechseinhalb Wochen der Schulferien diverse Baumaßnahmen begonnen oder fort- bzw. durchgeführt, die im Folgenden aufgelistet und kurz erläutert werden. 

 

2.1  Gesamtsanierung der 3-fach-Sporthalle, letzter Bauabschnitt

(zuletzt s. BUV vom 10.05.2016, TOP 1.4)

Die Bauarbeiten in der 3-fach-Sporthalle verlaufen termingerecht. Derzeit werden die neuen Innenwände in den Umkleide- und Sanitärbereichen errichtet. Die Haustech­nik­firmen nehmen die Rohinstallationen der Elektro-, Heizungs- und Sanitärarbeiten vor. Es folgen Putz- und Estricharbeiten. Die Geräteräume der Sporthalle werden in ihrer Fertigstellung wie geplant terminlich vorgezogen, um die Sportgeräte in der ersten Ferien­woche wieder einräumen zu können.

Die Sanierung der Sporthalle soll mit Ende der Herbstferien komplett abgeschlossen sein.

 

 

2.2  Sanierung des Maximilian Kolbe Gymnasiums, 2. Bauabschnitt

In der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Vergaben am 08.09.2015 wurde über den 2. Bauabschnitt der Sanierung des Maximilian Kolbe Gymnasiums bereits ausführlich berichtet.

Die Baumaßnahmen werden nun wie geplant in der Woche vor den Sommerferien mit dem Aufbau des Fassadengerüstes und den Umräumarbeiten im Gebäude beginnen.

Anders als beim 1.Bauabschnitt, wo Containerklassen als Raumersatz für die Bauzeit angemietet werden mussten, kann darauf jetzt im 2.Bauabschnitt verzichtet werden. Die betreffenden Räume können durch Umorganisationen im Schulgebäude über­gangsweise ersetzt werden. Die Bauarbeiten werden im laufenden Betrieb durch­ge­führt, das heißt, Flure und Treppenhäuser im zu sanierenden Bereich werden teil­weise weiterhin genutzt (Rettungswege).

Bestandteil der Planung des jetzigen Sanierungsabschnittes ist die Genehmigung des Brandschutzkonzeptes für das Gesamtgebäude des Gymnasiums, damit sowohl für den aktuellen Bauabschnitt als auch für die noch folgenden Abschnitte.

Die Kosten für den 2.Bauabschnitt betragen insgesamt rund 2.196.000,- €. Die Fertig­stellung war ursprünglich für April 2017 geplant, nach neuer Terminplanung ist dies gegebenenfalls 1 - 2 Monate früher möglich.

Die Bauüberwachung wird vom Architekturbüro Gronau PLAN aus Wegberg, vom Ing.-Büro Michel (Elektro) aus Wegberg, vom Ing.-Büro Bösl (Heizung, Lüftung, Sanitär) aus Geilenkirchen/Aachen, sowie von der Architektin Frau Wilms (Einrichtung der Fachklassen) aus Mönchengladbach vorgenommen.

 

 

2.3  Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Dächern städtischer Gebäude

(zuletzt s. BUV vom 08.03.2016, TOP 1.8)

Die Errichtung von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf diversen städtischen Gebäuden ist als Konsolidierungsmaßnahme Nr. 19  Teil des Haushaltssicherungs­konzeptes. Gemäß Beschluss des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Vergaben vom 08.03.2016 wurde die Verwaltung mit der Realisierung von insgesamt acht PV-Anlagen beauftragt. Vier dieser Anlagen, die allesamt auf Flachdächern von Gebäu­den im Schul- und Sportzentrum liegen, wurden am 18.05.2016 in zwei Losen öffent­lich ausgeschrieben:

-         Erich Kästner Grundschule (Dach über Aulabereich)

-         2-fach-Sporthalle (oberes Dach über dem Hallenbereich)

-         Edith Stein Realschule (Dach über Foyer/Aula)

-         3-fach-Sporthalle  (oberes Dach über dem Hallenbereich)

Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistungen erfolgt in einem Tagesordnungspunkt des nicht-öffentlichen Teils dieser Sitzung.

Nach der Beauftragung der ausführenden Firma soll gemäß Terminplan unverzüglich mit der Projektierung und Errichtung der PV-Anlagen begonnen werden. Es ist geplant, dass die Anlage des Loses 2  bis Mitte August 2016,  die drei Anlagen des Loses 1  bis Ende September fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.

Der Fachbereich Gebäudewirtschaft hatte die Planung und Ausschreibung vorge­nom­men und wird auch die Bauüberwachung durchführen.

Für jede der vier PV-Anlagen wurde von der Verwaltung beim zuständigen Bundes­ministerium ein Antrag auf Förderung (100%-iger, nicht rückzuzahlender Zuschuss) für eine Visualisierungsmaßnahme gestellt.

 

 

2.4  Erneuerung der Wärmeversorgung für den Altbau der Erich Kästner Grundschule

(zuletzt s. BUV vom 10.05.2016, TOP 1.6, sowie ausführliche Darstellung im BUV vom 03.11.2015, TOP 1.7)

Die Bauleistungen zur Erneuerung der Wärmeversorgung für den Altbau der Erich Kästner Grundschule wurden am 17.05.2016 öffentlich ausgeschrieben. Die Vergabe erfolgt in einem Tagesordnungspunkt des nicht-öffentlichen Teils dieser Sitzung.

Nach Beauftragung der ausführenden Firma wird gemäß Terminplan zum Schul­ferienanfang mit der Maßnahme begonnen. Insbesondere die mit Lärm verbundenen Arbeiten, sowie diejenigen, die in den Klassenräumen und in der Turnhalle erforder­lich sind, sollen in der Ferienzeit durchgeführt werden, damit zu Beginn des neuen Schul­jahres die uneingeschränkte Nutzung dieser Räume gewährleistet ist.

Die Gesamtfertigstellung der Heizungserneuerung erfolgt bis zur neuen Heizperiode im September dieses Jahres.

Die Bauüberwachung der heizungstechnischen Arbeiten wird vom Büro BVT Müller aus Nettetal übernommen, welches auch für die Planung verantwortlich war. Die erforderlichen baulichen Nebenarbeiten werden vom Fachbereich Gebäudewirtschaft geplant und überwacht.

 

 

2.5  Sanierung der Wärmeversorgungstechnik der Schule am Grenzlandring

Die Wärmeversorgung für die Schule am Grenzlandring wird über das Nahwärmenetz im Schul- und Sportzentrum der Stadt Wegberg sichergestellt. Über einen Haupt­wärme­verteiler im Maximilian Kolbe Gymnasium wird eine Nahwärmeleitung zum Heiz­kreisverteiler der Schule am Grenzlandring geführt.

Die Wärmeverteileranlage der Hauptschule ist jedoch technisch und energetisch in einem so mangelhaften Zustand, dass für einen wirtschaftlichen Heizbetrieb eine Sanierung der Anlage unumgänglich geworden ist. Die Kosten hierfür wurden auf insgesamt rund 77.600,- € geschätzt, die finanziellen Mittel werden im Haushalt 2016 zur Verfügung gestellt.

Mit der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der Sanierung wurde das Ing.-Büro Bösl aus Geilenkirchen/Aachen beauftragt. Nach erfolgter öffentlicher Ausschrei­bung der erforderlichen Bauleistungen und Beauftragung der Firmen werden die Arbei­ten in den Sommerferien durchgeführt.

 

 

2.6  Renovierungsmaßnahmen im Familienzentrum Sonnenschein in Arsbeck

Im Familienzentrum Sonnenschein in Arsbeck wurden 2011 im Zuge des Neubaus der U3-Erweiterung auch die Fensteranlagen der Gruppenräume des Altbaus erneu­ert. Im Jahr 2015  wurde in den gleichen Räumen die Beleuchtung mit LED-Technik energetisch modernisiert (unter finanzieller Förderung durch das Programm des Bundes­ministeriums).

In den Schulferien dieses Sommers ist nun die Erneuerung des Bodenbelags, eine ener­getische Verbesserung der Heizkörpernischen sowie ein Neuanstrich dieser Grup­pen­räume geplant.

Die Bodenbelagsarbeiten konnten nach beschränkter Ausschrei­bung gemäß VOB/B bereits beauftragt werden. Die Durchführung der baulichen Maßnahmen erfolgt weitestgehend in der 3-wöch­igen Schließzeit des Kindergartens in den Sommerferien.

Die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung wurde bzw. wird vom Fach­bereich Gebäudewirtschaft vorgenommen. Die erforderlichen finanziellen Mittel in Höhe von insgesamt 59.500,-  €  stehen im Haushalt 2016 als Instandhaltungs­rückstellung (25.000,- €) und als weitere Instandhaltungsmittel (34.500,- €) zur Verfü­gung.

Mit diesem letzten Schritt wird die Sanierung der Gruppen­räume des Altbaus des Familienzentrums Sonnenschein fortgeführt und abge­schlossen.

 

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Finanz. Auswirkung

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr nimmt Kenntnis.

 

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