Mitteilungsvorlage - VO/3793/16

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

  1. Offene Anträge

 

1.1 Antrag der FDP-Fraktion vom 17.05.2016 bezüglich „Bildungscampus“

1.2 Antrag der FDP-Fraktion vom 13.05.2016 bezüglich „Technische Ausstattung der Schulen mit Neuen Medien und IT-Infrastruktur

1.3 Antrag der FDP-Fraktion vom 09.05.2016 bezüglich „Europäische Begegnungen schaffen“

 

Nachrichtlich:

 

1.3 Auftrag aus der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur, Soziales und Sport vom 25.04.2016 „Bestandsaufnahme der Aktivitäten der Initiativen“ im Bereich der Betreuung asylsuchender Menschen

 

 

  1. Projekt „Mathe schützt nicht vor Ertrinken“

 

In der Zeit vom 4.10.2016 bis zum 7.10.2016 und vom 25.10.2016 bis zum 28.10.2016 fand im GrenzlandRingBad Wegberg in Kooperation mit dem Kreissportbund, dem Stadtsportverband Wegberg sowie mit der DLRG Wegberg und dem Schwimmverein „Freie Schwimmer Wegberg“ (FSW) eine gemeinsame Ausbildungsveranstaltung unter dem Motto „Mathe schützt nicht vor Ertrinken“ statt.

 

Der Stadtsportverband hatte die Durchführung des Projektes mit Antrag vom 09.05.2016 angeregt. Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport hatte in seiner Sitzung am 24.05.2016 auf sein Beratungs- und Empfehlungsrecht in diesem Punkt verzichtet, so dass die Verwaltung die Durchführung der beantragten Maßnahme begleiten konnte.

 

Ziel dieser Veranstaltung war es, die schwimmsportlichen Grundfertigkeiten der Kinder der Jahrgangsstufe 2 der Wegberger Grundschulen zu verbessern.

 

Die Grundschulen haben insgesamt 263 Kinder zu dieser Maßnahme angemeldet. An 8 Kurstagen nahmen 11 Schulklassen aller Wegberger Grundschulen teil. Die Ausbildung wurde in jeweils 2 Nichtschwimmergruppen und 4 Schwimmergruppen durchgeführt. Die Kinder durchliefen dann je nach Ausbildungsstand die einzelnen Gruppen.

 

Nach den 8 Kurstagen konnten in den Prüfungen insgesamt 33 Kinder ihr Seepferdchen-Abzeichen, 55 Kinder das Schwimmabzeichen in Bronze und 35 Kinder das Schwimmabzeichen in Silber erlangen. Weitere Kinder stehen noch kurz vor dem Erreichen dieser Ziele. Ihnen fehlt meist nur noch eine Teilbedingung. Diesen Kindern wurde vom Betriebsleiter angeboten, dass sie während des Familienschwimmens noch diese Abzeichen ablegen können.

 

Das Projekt wurde von insgesamt 18 Ausbildern/ Helfern durchgeführt. Insgesamt ist es in diesem Zusammenhang zu Ausgaben in Höhe von 651,00 € gekommen. 

 

Alle Mitwirkenden waren sich einig, dass dieses Projekt die Erwartungen deutlich übertroffen hat. Der beabsichtigte Effekt, Kinder dazu zu befähigen, sich sicher im Wasser bewegen zu können, ist eingetreten. Hinzu kommt noch, dass die teilnehmenden Kinder das Hallenbad kennengelernt haben. Es wird erwartet, dass diese Kinder nun auch öfter auch Badegäste im Familienbad sein werden.

 

 

  1. Runder Tisch „Asyl“

 

Am 22. September 2016 hat sich der “Runde Tisch Asyl“ (RTA) getroffen. Hier wurde mit den vertretenen Initiativen über den Ausbau des Gemeinschaftsraumes auf der Nordstraße, die Neukoordination der Aufgaben nach Aufgabe der Gemeinschaftsunterkunft in Tüschenbroich, eine gemeinsame Weihnachtsfeier und ein Benefizkonzert eines Gospelchores am 03.12.2016 in der Beecker Pfarrkirche gesprochen.

 

Die Vertreter/Innen der Initiativen berichteten über ihre Arbeit mit den Flüchtlingen.

 

 

  1. „Runder Tisch Senioren“

 

Anfang 2016 fand ein Gespräch zwischen der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wegberg, der Caritas und einer interessierten Bürgerin statt. Ziel dieses Gespräches war es, „ein erweitertes soziales Netzwerk für Senioren zu schaffen“. Als weitere Mitglieder in einem solchen Netzwerk wurden Vertreter/-innen der Kirchen vorgeschlagen und eingeladen.

 

Um eine Verzahnung mit der örtlichen Politik zu schaffen, ist der Ausschussvorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur, Soziales und Sport eingeladen worden, an den Sitzungen teilzunehmen.

 

Der „Runde Tisch Senioren“ möchte seine Aufgaben gerne auch in Kooperation mit der Stadt Wegberg wahrnehmen. Als erstes Ziel hat sich der „Runde Tisch Senioren“ die Erstellung eines Seniorenratgebers gesetzt. Hierin sollen alle Informationen, Adressen und Ansprechpartner aufgeführt werden, die für Senioren in Wegberg wichtig scheinen.

 

Im Ergebnis besteht also die Situation, dass sich unter Begleitung der Gleichstellungsbeauftragten aus der Bürgerschaft heraus ein Gremium für seniorenrelevante Themen gegründet hat.

 

Nach einer projektbezogenen Arbeit am Seniorenratgeber besteht die nächste Aufgabe darin, dass sich der Runde Tisch selbst Ziele und Rahmenbedingungen gibt, die dann umgesetzt werden sollen.

 

Von der Verwaltung ist eine Begleitung der freiwilligen Initiative beabsichtigt.

 

 

 

  1. Schulentwicklungsplanung auf Kreisebene

 

Am 01. Juni 2010 ist die kreisweite Schulentwicklungsplanung einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die Verwaltung hatte hierüber berichtet.

 

Nach nunmehr 6 Jahren soll die damalige Planung überarbeitet und aktualisiert werden. Insbesondere soll hierin auch die Situation der Förderschulen und der Schulen des „Gemeinsamen Lernens“ untersucht werden.

 

Die Verwaltung wird über das Ergebnis, mit dem im Laufe des Jahres 2017 gerechnet wird, berichten.

 

 

 

  1. Ferienprogramm 2016

 

Das Ferienprogramm der Stadt Wegberg fand in der Zeit vom 18. Juli bis zum 06. August 2016 statt. An den 75 Angeboten haben insgesamt ca. 750 Kinder teilgenommen.

 

In diesem Jahr sind erstmalig Veranstaltungen für die Altersklasse 14 bis 16 Jahre angeboten worden, die jedoch nicht zufriedenstellend in Anspruch genommen wurden. Die Veranstaltungen Bogenschießen, der Keramik-Kurs „Mein Ich im Spiegel“ und das Go-Kart-fahren wurden mangels Anmeldungen komplett abgesagt und bei Kanu-Rafting und beim „Kletterwald“ haben bei 20 Plätzen nur 8 Jugendliche das Angebot angenommen, so dass insgesamt über 50 „Plätze“ frei geblieben sind. Aufgrund dieses Umstandes soll das Ferienprogramm 2017 -wie in den Vorjahren- lediglich für die Altersklassen 6 bis maximal 14 Jahre geplant werden.

 

Auffallend ist, dass die Veranstaltungen, bei denen die Kinder sich aktiv betätigen können, immer ausgebucht sind. Die Radtouren, die verschiedenen Schatzsuchen und die Termine “Mein Pony und ich“ -wobei es hier nicht nur um das Reiten, sondern auch die Pflege der Tiere geht- gehörten dazu.

Ebenso ausgebucht waren alle drei Termine für die Fledermauswanderung, die 4 Termine Schnuppertauchkurs, die Lama-Wanderung und die Kurse im Keramik-Atelier Wegberg.

Das Angebot Trampolinspringen (auf dem „großen“ Trampolin) war ebenfalls komplett ausgebucht.

 

Wenige freie Plätze gab es bei den Veranstaltungen „Die Selbermacher“, Spiel ohne Grenzen, Robin Hood (ein Tag in der Natur) die Veranstaltungen „mal was anderes“ (Näh- und Filzkurs) und beim „Morsen und Funken“.

 

Das Highlight war sicherlich auch in diesem Jahr wieder die Feuerwehrolympiade. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg, die auf dem Sportplatz der Ophover Mühle wieder einen interessanten, spannenden und vor allem nassen Parcours mit 15 Stationen aufgebaut hatten, begleiteten die Kinder, die den Parcours in Gruppen bewältigen mussten.

Zum Ende des Tages gab es vor der Gruppen- und Einzel-Siegerehrung noch eine gewaltige Wasserbombenschlacht.

Nachdem alle Kinder eine Urkunde und einen Pokal erhalten hatten, wurde als Abschluss gemeinsam mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, ohne die diese Veranstaltung überhaupt nicht möglich gewesen wäre, den Eltern und den Geschwistern, die die teilnehmenden Kinder kräftig angefeuert hatten, gegrillt.

Allein an dieser Veranstaltung haben 52 Kinder teilgenommen.

 

Viele Eltern haben sich dafür bedankt, dass die Stadt Wegberg ein Ferienprogramm durchführt und den Kindern ein so abwechslungsreiches Angebot zur Verfügung steht. Dieser Dank wird hiermit an den Rat weitergeleitet, der die entsprechenden Mittel zur Durchführung des Ferienprogramms bereitstellt. Die Sponsoren haben mit ihren Spenden ebenfalls mit dazu beigetragen, so dass ein attraktives Programm erstellt werden konnte.

Die Vereine und die Freiwillige Feuerwehr haben viele Veranstaltungen geplant und umgesetzt. Ohne dieses wichtige ehrenamtliche Engagement könnte ein Ferienangebot nicht durchgeführt werden.

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

Durch den Beschluss entstehen keine unmittelbaren Kosten.

 

Alternativen:

Alternativen werden von der Verwaltung nicht vorgeschlagen.

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport nimmt die Mitteilungen zur Kenntnis.

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