Mitteilungsvorlage - VO/3972/17

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Mit Schreiben vom 19. Januar 2017 stellte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen den folgenden Antrag:

 

„ Mit Neuausschreibung der Schwalm-Nette-Bahn übernimmt ab Dezember 2017 die VIAS GmbH den Betrieb der Strecke Mönchengladbach-Dalheim. Dazu werden

neue moderne Züge mit barrierefreiem Zugang eingesetzt. Die Bahnhaltpunkte in Wegberg (Wegberg, Arsbeck, Dalheim) verfügen nicht über entsprechende Bahnsteige. Sie weisen eine Bahnsteighöhe von lediglich 24 cm über SO auf. Ein barrierefreier Zustieg ist auch über die ausfahrbaren Treppen nicht möglich. Die zukünftig eingesetzten Züge verfügen zudem über ausfahrbare Verbindungsrampen zwischen Zug und Bahnsteigkanten. Aufgrund der sehr engen Taktung der Züge auf der Bahnstrecke und der kurzen Wendezeiten kann eine Verspätung aufgrund des Ausstieges gehbehinderter Menschen zu einem Ausfall des folgenden RB 34 führen.

 

Wir beantragen, die Verwaltung der Stadt Wegberg zu beauftragen, die entsprechenden Zweckverbände möglichst schnell dazu aufzufordern, die Wegberger Haltepunkte barrierefrei mit einer Bahnsteigkante von 76 cm auszustatten.

 

Die Stadt Mönchengladbach hat eine ähnliche Stellungnahme für die Haltepunkte Genhausen und Rheindahlen dem VRR zukommen lassen.“

 

Die Verwaltung hat die VIAS Rail GmbH die oben genannte Problematik geschildert und um Auskunft gebeten, wie die Barrierefreiheit sichergestellt werden soll. In einer E-Mail bestätigt die VIAS Rail GmbH dass sie die Linie RB 34 zwischen Mönchengladbach und Dalheim mit neuen Fahrzeugen des Typs Lint 41 der Firma Alstom betreiben wird. Die Einstiegshöhe der Fahrzeuge wird dabei gemäß den Anforderungen der Aufgabenträger bei 81 cm über Schienenoberkante liegen. Gleichzeitig bestätigt die VIAS Rail GmbH, dass die Fahrzeuganforderungen durch die Aufgabenträger innerhalb der Ausschreibung festgelegt wurden, wobei das Ziel verfolgt worden ist, alle Linien und Bahnsteige auf ein Niveau von 76 cm zur Herstellung der Barrierefreiheit zu bringen. Unabhängig von dieser Tatsache werden die Fahrzeuge mit einer Rampe ausgerüstet sein, was jedoch in Anbetracht der Höhendifferenz im vorliegenden Fall nicht zu einer Lösung beitragen wird. Zwecks Auflösung der Problematik im Interesse der Kunden steht die VIAS Rail GmbH derzeit in Kontakt mit den Aufgabenträgern. Nach Kenntnisstand der VIAS Rail GmbH ist jedoch ein Umbau bzw. eine Bahnsteiganhebung durch die DB Station und Service nicht in Planung, wobei dies selbstverständlich im Interesse der Fahrgäste wünschenswert wäre. Die VIAS Rail GmbH teilte mit, dass sobald eine Lösung gefunden sein sollte, dies entsprechend kommuniziert wird.

 

Die Verwaltung wird über die Entwicklung weiter berichten.

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

./.

 

Alternativen:

./.

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Tourismus, Kultur, Sport und Verkehr nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

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Anlagen

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