Entscheidungsvorlage - VO/0554/07

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Die FDP-Fraktion hat mit Schreiben vom 04.09.2007 folgenden Antrag gemäß § 20 Geschäftsordnung des Rates und seiner Ausschüsse gestellt:

 

Wegbergs kulturelle Chancen erkennen und nutzen

 

Die Stadt Wegberg vermarktet sich selber als "Stadt im Grünen", die nicht nur für einheimische Bürger einen hohen Erholungswert bietet. Dabei lässt die Stadt Wegberg jedoch touristisches Potenzial bisher ungenutzt.

Alleinstellungsmerkmale, die den touristischen Reiz der Stadt ausmachen werden nur begrenzt genutzt. Darüber hinaus scheint die Unterstützung durch den HTS nur in begrenztem Umfang Erfolg zu zeigen. Hier wünschen wir uns einerseits eine verstärkte Eigenvermarktung der Marke "Stadt Wegberg" und andererseits ein höheres finanzielles Engagement der Stadt, um Veranstaltungen z.B. im Rahmen des Kultursommers nicht nur auf "Sponsorenfüße" stellen zu müssen.

Insbesondere halten wir die kulturelle Vermarktung des Grenzlandringes, der als ein deutliches Alleinstellungsmerkmal das Stadtbild prägt, für unzureichend. Auch wenn der Ring nicht mehr in seiner ursprünglichen Form erhalten ist, findet sich an keiner Stelle der Stecke ein entsprechender Hinweis oder gar eine AnlaufsteIle, die Informationen bietet.

Darüber hinaus ist die Ausschilderung der kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt weiterhin insgesamt unbefriedigend (siehe unseren Antrag welcomeOffensive vom 03.12.2006) und für auswärtige Besucher unzureichend. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf.

 

Die FDP-Fraktion stellt hiermit folgenden Antrag:

 

Der Rat der Stadt Wegberg möge beschließen, dass im Haushalt für das Jahr 2008 ein Kulturetat in Höhe von EUR 10.000,- eingestellt wird, um kulturelle Aktivitäten im Stadtgebiet weiter zu unterstützen. Dabei sollen insbesondere Veranstaltungen mit lokalen Kulturschaffenden unterstützt werden.

Zusätzlich wird die Beschilderung und Beschriftung der kulturellen Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet CZ. B. Grenzlandring, Mühlen, Motten, Museen etc.) neu überdacht und nach einheitlichen Kriterien umgesetzt.

Zusätzlich soll die Verwaltung Möglichkeiten aufzeigen, wie eine AnlaufsteIle für auswärtige Gäste geschaffen werden kann, um auch außerhalb der Öffnungszeiten des Rathauses Informationen über Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet zu erhalten. Möglicherweise bietet sich hier eine Partnerschaft mit einem Hotel- oder Gaststättenbetrieb in der Innenstadt an, welcher touristische Informationen bereithält.

Die Verwaltung wird beauftragt entsprechende Verhandlungen zu führen.

 

 

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Finanz. Auswirkung

 

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Beschlussvorschlag

 

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Anlagen

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